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Großplakat-Aktion mit Oikocredit

Mehr Geld für soziale Unternehmen im globalen Süden

Im Winter 2019 werben wir an 1.300 Großplakat-Flächen an Bahnhöfen in ganz Deutschland dafür, mit eigenem Geld globale Verantwortung wahrzunehmen. Die Genossenschaft Oikocredit fördert rund 800 Sozialunternehmen in über 70 Ländern des Globalen Südens, vor allem in der Landwirtschaft, dem fairen Handel und bei erneuerbaren Energien. Bei der Auswahl von Partnerorganisationen von Oikocredit stehen soziale und ökologische Kriterien wie menschenwürdige Arbeitsplätze, bessere Lebensbedingungen, Umweltschutz und die Förderung der lokalen Wirtschaft im Mittelpunkt. Oikocredit ist mit diesem Konzept zu einem der weltweit führenden Entwicklungsfinanzierer geworden.

Oikocredit lädt alle Interessierten zu Anleger*innen-Dialogen ein:

Über 25.000 Privatpersonen und institutionelle Anleger haben in Deutschland bei Oikocredit insgesamt eine Summe von 519,25 Millionen Euro investiert. Wir wollen, dass das mehr wird. Möglich wird die Aktion durch eine sehr schöne Zusammenarbeit mit dem Medienkonzern Ströer.

 

www.oikocredit.de

Download des Motivs von 2019 als pdf

Großplakat-Aktionen

"Ausstellungen" an Bahnhöfen in ganz NRW

Foto: Peter Wattendorff

Bei unseren Großplakaten fassen wir den Begriff der Ausstellung sehr weit:
Bei dieser Aktion zeigen wir für mehrere Wochen jeweils ein Motiv zur globalen Nachhaltigkeit an hunderten Groß-Werbeflächen an Bahnhöfen in ganz Nordrhein-Westfalen.
Wir realisieren diese Aktion jeweils in Kooperation mit einem Unternehmen und mit Unterstützung der Ströer Media GmbH aus Köln.


Ansprechpartner für Unternehmen, die Interesse an einer Kooperation haben:

Manfred Belle

manfred.belle@remove-this.eine-welt-netz-nrw.de

Tel. 02 51 – 28 46 69 -12

Download des Plakatmotivs von 2016: "Weniger Fleisch. Mehr Leben."

Aktion 2016: „Weniger Fleisch. Mehr Leben.“


Mit diesem Slogan warben wir im Sommer 2016 dafür, über Fleischkonsum nachzudenken. Denn die in der Ticker-Leiste des Plakates beschriebenen Probleme und Skandale lassen kaum jemanden kalt. Und irgendwo muss man ja anfangen. Ein geringerer Fleischkonsum in Deutschland und weltweit wäre vielerorts ein Beitrag für bessere Verhältnisse und für besseres Leben von Menschen und Tieren.

Wir wollen niemanden bedrängen, Vegetarier zu werden – darum sagen wir „Weniger Fleisch“ und nicht „Kein Fleisch“. In Deutschland essen viele Menschen deutlich mehr Fleisch, als ihrer Gesundheit gut tut. Weniger Fleisch wäre also für die meisten gesünder – man hätte mehr vom Leben.

Wer weniger Fleisch ist, kann mit dem gleichen Geldbetrag besseres Fleisch kaufen, selbst wenn dieses etwas teurer ist. Fleisch aus artgerechter Haltung stammt oft von Tieren, die weniger gequält wurden und deren Mast nicht im Eiltempo funktionieren muss. Tiere sind Lebewesen und keine Fleischmaschinen. Es spielt eine Rolle, ob sie etwas mehr vom Leben haben.

Massentierhaltung benötigt massenhaft Futtermittel. Industrielle Landwirtschaft mit Monokulturen und Pflanzengiften reduziert die Artenvielfalt in bedrohlichem Umfang. Wo wieder mehr Arten auf dem Acker erlaubt werden, da entsteht mehr Leben. 

Alte Nutztierrassen waren bzw. sind auch in Deutschland vom Aussterben bedroht, obwohl sie gesundheitlich robuster sind und ihr Fleisch oft besser schmeckt. Züchter werben sogar mit der Devise „Aufessen, um zu erhalten!“ – denn die Aufzucht braucht auch Kunden für das Fleisch.

Ein besonderes Problem sind die Resistenzen gegen Antibiotika. Niemand weiß genau, wie viele Menschen in deutschen Krankenhäusern sterben, weil bakterielle Infektionen nicht mehr gestoppt werden können. Schätzungen gehen in die Tausende. Die Tierindustrie scheint kaum willig bzw. in der Lage zu sein, den massenhaften Einsatz von Antibiotika zu stoppen. Ein grundlegender Wandel braucht Druck: vom Gesetzgeber und vom Kunden. Der Zuwachs an Resistenzen entscheidet  darüber, ob es zukünftig weniger Leben gibt oder mehr.

Fotos früherer Großplakat-Kampagnen

Eine Welt Netz NRW @ 2019
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