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Flucht, Migration und Entwicklung

Copyright: UNHCR/Brian Sokol

Warum fliehen Menschen aus ihrer Heimat? Was hat das mit einer fortschreitenden Globalisierung zu tun, die auch durch einen stetig wachsenden Personen- und Warenverkehr sowie einen nie dagewesenen Informationsfluss gekennzeichnet ist? Wer profitiert zurzeit davon und wer nicht? Welche Rolle spielen globale Verflechtungen in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht dabei? Was hat all dies mit einem halben Jahrtausend transatlantischer Geschichte zu tun?

Anhand von Artikeln, Interviews, Info- und Bildungsmaterialien sowie Veranstaltungshinweisen wollen wir dazu beitragen, das vielschichtige Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.

Hier finden Sie unser Archiv mit Berichten und Dokumenten zu Flucht, Migration und Entwicklung.

Hier ist unsere Ausstellung zu Flucht:"Schwarz ist der Ozean" zu finden.

Afrika – 60 Jahre unabhängig?

Von hehren Absichten, historischen Kontinuitäten und nie dagewesenen Möglichkeiten

Im Jahr 1960, dem sogenannten „Afrikajahr“, wurde ein Großteil der damaligen afrikanischen Kolonien in die politische Unabhängigkeit entlassen. Einige Staaten wurden früher, andere später unabhängig. Nachdem weitere Kolonien nach und nach folgten, konnte dieser Prozess – rein formell gesehen – schließlich mit der Freilassung Nelson Mandelas nach 27 Jahren Haft und der Abschaffung der rassistischen Apartheid in Südafrika über drei Jahrzehnte nach dem „Afrikajahr“ abgeschlossen werden. Nachwehen wirken bis in die Gegenwart hinein. (...)

Beitrag

Solidarität in Krisenzeiten heißt vulnerable Gruppen stärken

Überlegungen am Beispiel von Menschen afrikanischer Herkunft

Die Corona-Krise zeigt: Weltweit werden Ungleichheiten zurzeit vielfach verstärkt. Dadurch kann letztlich die Erreichung des Nachhaltigen Entwicklungsziels 10 („Ungleichheiten innerhalb und zwischen Staaten verringern“) negativ beeinflusst werden. Und wenn die Erreichung dieses Ziels leidet, könnte sich dies auf die gesamte Zielsetzung der SDG negativ auswirken. Dabei hat das Wort Solidarität aktuell weltweit Konjunktur. Das Problem: Trotz aller positiven Beispiele für Solidarität, die es zurzeit gibt, wird Solidarität oft exklusiv verwendet, beispielsweise national oder bezogen auf die eigene soziale oder ethnische Gruppe.(...)

(Vorüberlegungen zur online-Demo #nwortstoppen - Rassismus in Zeiten von Corona am 23. Mai 2020)

Beitrag

Kurzfassung

 



75 Jahre Befreiung Europas

Erinnerung auch in schwierigen Zeiten aufrechterhalten

Am 8. Mai 1945 kapitulierte Hitlerdeutschland bedingungslos. Damit endete der Zweite Weltkrieg zumindest in Europa. Ausgerechnet 75 Jahre nach Kriegsende sind wir mit einer globalen Herausforderung konfrontiert, die etwa in den Worten der Bundeskanzlerin Angela Merkel treffend als „größte Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg“ bezeichnet worden ist. (...) Dass aufseiten der Befreier Europas neben den bekannten Nationen (westliche Alliierte unter Führung der USA u. damalige Sowjetunion) auch zahlreiche Menschen aus den damaligen Kolonialgebieten oftmals als Zwangsrekrutierte mitkämpften, ist nach wie vor wenig beachtet.

Beitrag

Süd-Nord-Ungleichheit in einfachen Bildern

Globale Arbeitsteilung und Klimaungerechtigkeit historisch gesehen

Wer abwertend von "Wirtschafts-" oder "Klimaflüchtlingen spricht, ignoriert jahrhundertealte historische Verflechtungen, die bis heute vielfach entscheidend dazu beitragen, dass Perspektiven global extrem ungleich verteilt sind. Unsere Ausstellung "Schwarz ist der Ozean - Was haben volle Flüchtlingsboote vor Europas Küsten mit der Geschichte von Sklavenhandel zu tun?" befasst sich mit dem Thema. Gerade mit jüngeren Zielgruppen macht es Sinn, dass historische Ereignisse, Sachverhalte etc. statt in Textform möglichst visualisiert dargestellt werden.

Flucht als ' Spitze des Eisberg" globaler Ungleichheit

Ökologischer Fußabdruck historisch gesehen

Kurzerläuterung zu beiden Bildern

Ökologischer Fußabdruck historisch gesehen (englisch)

Ökologischer Fußabdruck historisch gesehen (französisch)


„Jetzt reicht´s! – Die afrikanische Jugend und die junge Diaspora als Change Makers

Aktiv gegen inner- und zwischengesellschaftliche Ungleichheiten

Vorliegender Beitrag skizziert zur besseren Einordnung des Themas zunächst aktuelle demografische Entwicklungen und geschichtlich relevante Hintergründe, bevor die wachsende Rolle junger Menschen in Afrika und der afrikanischen Diaspora im Kampf gegen eine nach wie vor bestehende strukturelle Benachteiligung Afrikas und Menschen afrikanischer Herkunft betrachtet wird. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen Bereiche mit konkreten Bezügen zum afrikanischen Kontinent.

Beitrag (PDF)

Buchtipp: Errungenschaften Afrikas

Die andere Seite einer Realität

»Bis die Löwen ihre eigenen Historiker haben, wird die Geschichte der Jagd immer den Jäger verherrlichen.«

Die Bilder der Vergangenheit und der Gegenwart, die uns vermittelt werden spielen eine große Rolle bei unserer Wahrnehmung der Welt und der Formung unserer Identität. Welchen Beitrag lieferten Schwarze Menschen zur Weltgeschichte? Wie viel wissen wir über ihre Rolle in der Geschichte und Gegenwart, und was ist uns noch nicht bekannt? Dieses Buch soll unser Bild und unsere Vorstellungen von Schwarzen Menschen infrage stellen. Die Errungenschaften verschiedener Schwarzer Persönlichkeiten und Gruppen, sei es in der Medizin, Seefahrt, Architektur, Religion, Politik und vieles mehr, sollen die Lücken in unserem Wissen über die Beiträge afrikanischer Menschen füllen.

Autor: Dr. Keith Hamaimbo (Regionalpromotor im Welthaus Bielefeld)

Das Buch

ConnAct - Mehr Vielfalt für Eine Welt

Fachtag am 15. Mai in Düsseldorf

Gerade in Zeiten einer wiedererstarkenden Politik der einfachen Lösungen ist es wichtig, dass sich die Eine Welt-Szene weiter breit aufstellt, um geschlossen(er) auf die Herausforderungen unserer Zeit einzugehen - getreu dem Nachhaltigen Entwicklungsziel 10: Wie können wir Ungleichheiten innerhalb und zwischen Staaten verringern? Der Fachtag mit Serap Güler, Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalens fand am 15. Mai 2019 statt.

Einladung

Flyer

Broschüre - Kurzdokumentation "ConnAct"

Koloniales Erbe, Rassismus und das Wiedererstarken der Populisten

Theodor Wonja Michael spricht über sein Jahrhundert

Ungleichheit hat viele Gesichter. Spiegel-Bestseller-Autor Theodor Wonja Michael (*1925, †2019) erlebte den Aufstieg der Populisten schon einmal in seinem Leben. Was er zum kolonialen Erbe, Rassismus und dem Wiedererstarken der Populist*innen sagt, lesen Sie in dieser Broschüre.

Broschüre (PDF)

 

 

Afrika - Ewiger Verlierer oder Weltmacht von morgen?

Broschüre und Veranstaltungsreihe

Die Frage in der Überschrift war Motto von drei Veranstaltungen, die im IBZ Bielefeld in Kooperation mit dem Welthaus Bielefeld sowie mit dem Eine Welt Netz NRW stattgefunden haben. In der Broschüre widmen sich die Autor*innen Themen wie Geschichtsbewusstsein, Bildung, Governance oder (ökologische) Ökonomie. Einen Eindruck zur Veranstaltungsreihe erhalten Sie im Trailer.

Broschüre

Trailer

Moderne Sklaverei am Beispiel von Katar

Ein Beitrag von Christian Nehls

Internationale Sportereignisse stehen immer wieder in der öffentlichen Kritik. Ob Umweltzerstörungen oder Menschenrechtsverletzungen - der Preis für ein paar Wochen Zuschauer*innenspaß ist hoch. Christian Nehls, von 2011 bis 2016 Eine-Welt-Promotor beim Allerweltshaus Köln, befasst sich in seinem Beitrag mit moderner Sklaverei in Katar, Ausrichter der FIFA-Fußball-WM der Männer im Winter(!) des Jahres 2022.

Link zum Beitrag als pdf.

Sklaverei vorbei!?

Aktuelle Beispiele struktureller Ausbeutung weltweit

Heute handelt es sich bei „nur“ noch ca. 10 Prozent um staatliche Formen von Sklaverei bzw. Zwangsausbeutung. Die Bandbreite der Bereiche, in denen Zwangsarbeit – oft als „moderne“ Sklaverei bezeichnet – verrichtet wird, ist immens: Von Hausarbeit über die Landwirtschaft und den Bergbausektor bis hin zur Beschäftigung in Industriebetrieben ist alles vertreten. Hinzu kommen geschlechtsspezifische Formen wie Zwangsprostitution und Zwangsheirat. Auch der internationale Organhandel oder organisiertes Betteln gehören in diese Aufzählung. Dabei ist festzustellen, dass Menschen umso wahrscheinlicher Opfer von Ausbeutung werden, desto entwurzelter sie sind. Daher sind auch und gerade Geflüchtete überproportional oft betroffen. (aus der Einführung)

Broschüre

Deutsche Entwicklungspolitik - Kohärent, partizipativ, glaubwürdig?

Zusammen die Eine Welt von morgen gestalten

Vom 10.-12. August fand in Siegburg ein weiterer Workshop des Migrafrica-Projekts "Multiplikatoren+" statt. Dieses Mal stand die Frage nach mehr Partizipation in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Vordergrund. Nach einem einführenden Impuls (siehe Beitrag weiter unten) wurde viel diskutiert. Unter anderem konnte die Idee eines entwicklungspolitischen Rats für Fragen zu Themen mit Afrikabezug  - Rat für Entwicklung und Kooperation in Afrika (REKA) - konkretisiert werden.

Beitrag "Deutsche Entwicklungspolitik - Kohärent, partizipativ, glaubwürdig?"

Mehr zum "Multiplikatoren+"-Workshop-Wochenende

Dossiers zu Flucht und Migration

Infos von der Bundeszentrale für politische Bildung

Eine Welt Netz NRW @ 2020
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