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Flucht, Migration und Entwicklung

Copyright: UNHCR/Brian Sokol

Warum fliehen Menschen aus ihrer Heimat? Was hat das mit einer fortschreitenden Globalisierung zu tun, die auch durch einen stetig wachsenden Personen- und Warenverkehr sowie einen nie dagewesenen Informationsfluss gekennzeichnet ist? Wer profitiert zurzeit davon und wer nicht? Welche Rolle spielen globale Verflechtungen in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht dabei? Was hat all dies mit einem halben Jahrtausend transatlantischer Geschichte zu tun?

Anhand von Artikeln, Interviews, Info- und Bildungsmaterialien sowie Veranstaltungshinweisen wollen wir dazu beitragen, das vielschichtige Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.

Hier finden Sie unser Archiv mit Berichten und Dokumenten zu Flucht, Migration und Entwicklung.

Hier ist unsere Ausstellung zu Flucht:"Schwarz ist der Ozean" zu finden.

„Sei die Heldin deines Lebens, nicht das Opfer“

Interview mit Laura Tinzoh über Empowerment afrikanischer Frauen

Laura Tinzoh ist Dipl. Lebensmittelchemikerin, Autorin, Motivationsrednerin, Moderatorin, Health & Fitness Coach und die Gründerin von LaTinzoh Global Empowerment.

Auch dieses Jahr organisiert sie wieder den Women's Empowerment Summit in Köln.

Mehr zum Thema Empowerment und Infos zum diesjährigen Summit finden Sie hier.

Afrikatag „AKWAABA“ in Köln

Auf dem Spuren der Migration

Auch in diesem Jahr lädt Bündnis14 Afrika – ein Zusammenschluss zahlreicher Vereine und Initiativen der afrikanischen Diaspora Kölns – die Besucher*innen ins Rautenstrauch-Joest-Museum ein. Im Programm: Zahlreiche Workshops und Diskussionen, aber auch Kunst, Mode und Kulinarisches. Der Fokus dieses Jahr „Auf den Spuren der Migration… eine Zeitreise ins Licht“ verdeutlicht: Afrikaner*innen kamen nicht erst mit den „Flüchtlingsbooten“ in jüngster Zeit hierher. Darüber wird auch und gerade der diesjährige Ehrengast und Spiegel-Bestseller-Autor Theodor Wonja Michael (*1925 in Berlin) berichten. Er spricht über ein knappes Jahrhundert (afro-)deutscher Geschichte.

Das Eine Welt Netz NRW ist Kooperationspartner der Veranstaltung.

Flyer

(Das Programm folgt in Kürze)

17. Afrika Film Festival Köln

Fokus: Fundamentalismus & Migration

Foto: Filmfestival Köln

In diesem Jahr widmet sich das Afrika Film Festival Köln schwerpunktmäßig mit der Frage, wie religiöser, nationalistischer und weitere Formen von Fundamentalismus das innerafrikanische sowie internationale Migrationsgeschehen beeinflussen. Insgesamt werden zwischen dem 19.-29. September 30 internationale Gäste erwartet und 75 Filme gezeigt. Das Eine Welt Netz NRW ist auch dieses Jahr Kooperationspartner.

Mehr Infos zum 17. Afrika Film Festival Köln hier.

ConnAct - Mehr Vielfalt für Eine Welt

Fachtag am 15. Mai in Düsseldorf

Gerade in Zeiten einer wiedererstarkenden Politik der einfachen Lösungen ist es wichtig, dass sich die Eine Welt-Szene weiter breit aufstellt, um geschlossen(er) auf die Herausforderungen unserer Zeit einzugehen - getreu dem Nachhaltigen Entwicklungsziel 10: Wie können wir Ungleichheiten innerhalb und zwischen Staaten verringern? Der Fachtag mit Serap Güler, Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalens fand am 15. Mai 2019 statt.

Einladung

Flyer

Broschüre - Kurzdokumentation "ConnAct"

Koloniales Erbe, Rassismus und das Wiedererstarken der Populisten

Theodor Wonja Michael spricht über sein Jahrhundert

Ungleichheit hat viele Gesichter. Spiegel-Bestseller-Autor Theodor Wonja Michael (*1925) erlebte den Aufstieg der Populisten schon einmal in seinem Leben. Was er zum kolonialen Erbe, Rassismus und dem Wiedererstarken der Populist*innen sagt, lesen Sie in dieser Broschüre.

Broschüre (PDF)

Theodor Wonja Michael spricht am Internationalen Tag gegen den Rassismus in Neuss. Mehr dazu hier.

Afrika - Ewiger Verlierer oder Weltmacht von morgen?

Broschüre und Veranstaltungsreihe

Die Frage in der Überschrift war Motto von drei Veranstaltungen, die im IBZ Bielefeld in Kooperation mit dem Welthaus Bielefeld sowie mit dem Eine Welt Netz NRW stattgefunden haben. In der Broschüre widmen sich die Autor*innen Themen wie Geschichtsbewusstsein, Bildung, Governance oder (ökologische) Ökonomie. Einen Eindruck zur Veranstaltungsreihe erhalten Sie im Trailer.

Broschüre

Trailer

Moderne Sklaverei am Beispiel von Katar

Ein Beitrag von Christian Nehls

Internationale Sportereignisse stehen immer wieder in der öffentlichen Kritik. Ob Umweltzerstörungen oder Menschenrechtsverletzungen - der Preis für ein paar Wochen Zuschauer*innenspaß ist hoch. Christian Nehls, von 2011 bis 2016 Eine-Welt-Promotor beim Allerweltshaus Köln, befasst sich in seinem Beitrag mit moderner Sklaverei in Katar, Ausrichter der FIFA-Fußball-WM der Männer im Winter(!) des Jahres 2022.

Link zum Beitrag als pdf.

Migration und Flucht anschaulich erklärt

Neue Videoreihe von Südwind

Migration und Flucht verstehen von Südwind

Migration und Flucht verstehen

Rund um Migration und Flucht ranken sich viele Halb- und Unwahrheiten. Menschen werden in Schubladen von „guten“ und „schlechten“ Flüchtlingen gesteckt. Dagegen setzen wir Fakten. In zehn Videos erläutert SÜDWIND kurz und leicht verständlich Hintergründe und Zusammenhänge von Migration und Flucht.

Ab sofort werden täglich bis kommenden Freitag zwei Videos auf unserem YouTube Kanal: https://www.youtube.com/user/SuedwindInstitut zuzüglich Begleitmaterialien (in der Beschreibung zu finden) veröffentlicht werden. (Text: Südwind)

Sklaverei vorbei!?

Aktuelle Beispiele struktureller Ausbeutung weltweit

Heute handelt es sich bei „nur“ noch ca. 10 Prozent um staatliche Formen von Sklaverei bzw. Zwangsausbeutung. Die Bandbreite der Bereiche, in denen Zwangsarbeit – oft als „moderne“ Sklaverei bezeichnet – verrichtet wird, ist immens: Von Hausarbeit über die Landwirtschaft und den Bergbausektor bis hin zur Beschäftigung in Industriebetrieben ist alles vertreten. Hinzu kommen geschlechtsspezifische Formen wie Zwangsprostitution und Zwangsheirat. Auch der internationale Organhandel oder organisiertes Betteln gehören in diese Aufzählung. Dabei ist festzustellen, dass Menschen umso wahrscheinlicher Opfer von Ausbeutung werden, desto entwurzelter sie sind. Daher sind auch und gerade Geflüchtete überproportional oft betroffen. (aus der Einführung)

Broschüre

Deutsche Entwicklungspolitik - Kohärent, partizipativ, glaubwürdig?

Zusammen die Eine Welt von morgen gestalten

Vom 10.-12. August fand in Siegburg ein weiterer Workshop des Migrafrica-Projekts "Multiplikatoren+" statt. Dieses Mal stand die Frage nach mehr Partizipation in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Vordergrund. Nach einem einführenden Impuls (siehe Beitrag weiter unten) wurde viel diskutiert. Unter anderem konnte die Idee eines entwicklungspolitischen Rats für Fragen zu Themen mit Afrikabezug  - Rat für Entwicklung und Kooperation in Afrika (REKA) - konkretisiert werden.

Beitrag "Deutsche Entwicklungspolitik - Kohärent, partizipativ, glaubwürdig?"

Mehr zum "Multiplikatoren+"-Workshop-Wochenende

Dossiers zu Flucht und Migration

Infos von der Bundeszentrale für politische Bildung

Eine Welt Netz NRW @ 2019
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