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Die 2030 Agenda

Im September 2015 wurde auf einem Sondergipfel der Vereinten Nationen die 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung mit den sogenannten Sustainable Development Goals (Globale Entwicklungsziele, SDG) verabschiedet. Die 2030-Agenda, auf die sich die Staaten in internationalen, zwischenstaatlichen Verhandlungen geeinigt haben, wird das zentrale Rahmenwerk für die internationale Zusammenarbeit bis 2030 sein. Im Kern soll sie Armutsüberwindung mit dem Schutz der Umwelt verknüpfen.  “Universell“ ist das Schlagwort der Schlusserklärung des Sondergipfels.

Download einer Einführung zur 2030 Agenda als Powerpoint-Präsentation hier.

Download der gleichen Einführung zur 2030 Agenda als pdf hier.

Link zu unseren Positionen zu den Welt-Entwicklungszielen.

Was ist das Neue an den SDG?

Dies  ist eine der wesentlichsten Neuerungen: Die neuen Ziele gelten für alle Länder. Konsumverhalten und Lebensstil sollen künftig so gestaltet werden, dass alle Menschen in Sicherheit und Würde leben können. Dieses Ziel muss innerhalb der planetarischen Grenzen erreicht werden. Besonders dies ist vor allem eine Aufgabe für Industrie- und Schwellenländer.

Deutschland ist nun auch Entwicklungsland –  wie im Slogan vom „Entwicklungsland D“, der vom Eine Welt Netz NRW bereits seit den 90er Jahren geprägt wurde.  So betrifft besonders der Schutz globaler Umweltgüter alle Länder, aber auch speziell Deutschland, ebenso wie die Veränderung hin zu nachhaltigen Konsum- und Produktionsmustern. Aber auch das Ziel, Ungerechtigkeit innerhalb und zwischen Ländern zu reduzieren, erfordert einen Beitrag der deutschen Politik.

Neben einer adäquaten finanziellen Unterfütterung der Ziele, ist es vor allem der politische Wille der einzelnen Nationen, die sich zu den Zielen bekannt haben, der entscheidend für Erfolg oder Misserfolg der 2030-Agenda sein wird. Es wird sich zeigen, ob die Industrie- und Schwellenländer in der Lage sind, ihre Politikfelder, auch Handels- Wirtschafts- und Finanzpolitik, auf die Ziele der Agenda und damit auf nachhaltige Entwicklung auszurichten.

Das Eine Welt Netz NRW sieht seine Projekte und Programme als Beiträge zur Umsetzung der 2030-Agenda. Wir wollen darauf hinwirken, dass diese Chance zur Transformation hin zu einer gerechten und nachhaltigen Welt genutzt wird.

Unsere Empfehlungen zur 2030 Agenda

 

Download: Die vollständige Agenda 2030, Dokument der Vereinten Nationen, 2015

Download: Die Sustainable Development Goals, Hrsg.: Brot für die Welt, Berlin 2016

Download: Die 2030-Agenda, Hrsg.: terre des hommes u.a., Bonn 2016

 

Link: Vereinte Nationen, Division for Sustainable Development (UN-DESA)

Link: Online Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung zu den Vereinten Nationen

 

Link: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Link: Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe (VENRO)

Link: Informationsportal 2030 Agenda des Global Policy Forum

Link:  SDG Lernplattform des Welthaus Bielefeld

Link: Factsheet des Südwind Instituts zur Rolle des Privatsektors bei der 2030 Agenda

Eine Welt Netz NRW @ 2017