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Flucht, Migration und Entwicklung

Copyright: UNHCR/Brian Sokol

Warum fliehen Menschen aus ihrer Heimat? Was hat das mit einer fortschreitenden Globalisierung zu tun, die auch durch einen stetig wachsenden Personen- und Warenverkehr sowie einen nie dagewesenen Informationsfluss gekennzeichnet ist? Wer profitiert zurzeit davon und wer nicht? Welche Rolle spielen globale Verflechtungen in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht dabei? Was hat all dies mit einem halben Jahrtausend transatlantischer Geschichte zu tun?

Anhand von Artikeln, Interviews, Info- und Bildungsmaterialien sowie Veranstaltungshinweisen wollen wir dazu beitragen, das vielschichtige Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.

Hier finden Sie unser Archiv mit Berichten und Dokumenten zu Flucht, Migration und Entwicklung.

Hier ist unsere Ausstellung zu Flucht:"Schwarz ist der Ozean" zu finden.

Dekolonisierung der Eine Welt-Arbeit

Workshop mit MdB Dr. Karamba Diaby

Gleich zu Beginn betonte Dr. Karamba Diaby – Mitglied des deutschen Bundestags und unter anderem im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung aktiv – die Notwendigkeit einer de facto existierenden Augenhöhe in der Zusammenarbeit Deutschlands mit Ländern des sogenannten Globalen Südens. Das bedeute in Bezug auf die konkrete Kooperation, dass der Globale Süden etwa bei der Umsetzung von Projekten in allen Phasen – beginnend mit der Konzeption – beteiligt ist. Für eine kohärente deutsche Entwicklungspolitik sei auch die Kohärenz zwischen den einzelnen Ressorts zentral. Die Agenda 2030 und die Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) müssten von allen ernstgenommen werden. (...)

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Koloniale Wurzeln der Kaffeeproduktion

Vom luxuriösen Genussmittel zum Wachmacher der Massen

Kaum ein Produkt aus dem Globalen Süden veranschaulicht den unfairen globalen Handel so sehr wie Kaffee. Als wichtigstes fair gehandeltes Produkt in Deutschland beträgt sein Marktanteil fünf Prozent. Aber wenn fair gehandelter Kaffee einen Marktanteil von fünf Prozent hat, dann heißt das im Umkehrschluss, dass 95 Prozent nicht fair gehandelt sind. Wie kann das sein? Um das zu verstehen, müssen wir mal wieder zurück zu Kolumbus und Co. (...)

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"Afrika inspiriert"

Online-Veranstaltungsreihe

»Afrika inspiriert« heißt die fünfteilige Online-Veranstaltungsreihe der Museumsgesellschaft RJM am Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln. Die Reihe greift große, globale Themen unserer Zeit auf: Klimakrise und Migration zum Beispiel, oder die Chancen der Digitalisierung. (...)

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Runter vom hohen Ross

Überlegungen zum Tag des offenen Denkmals

Jeden zweiten Sonntag im September findet der Tag des offenen Denkmals statt. Eingebettet ist das Ganze in die European Heritage Days. Grundsätzlich eine gute Sache. Denn wenn wir uns damit befassen, woher wir kommen, wissen wir auch eher, wohin unser weiterer Weg führen kann. Und Geschichte in Form dicker Bücher ist nicht für alle etwas. Da ist das Erleben von Geschichte durch Besichtigung von Denkmälern – am besten zusammen mit einer kleinen Einführung dazu – eine einfache Art Wissen zu erwerben. Problematisch wird es dann, wenn Denkmäler zum Beispiel unkritisch Personen gedenken, die für Krieg, Kolonialismus, Rassismus oder dergleichen verantwortlich waren.(...)

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Melilla

Unverblümte Zweiklassen-Solidarität einmal mehr bestätigt

Die letzten Tage müssen wir die Bilder aus dem spanisch-marokkanischen Grenzgebiet rund um das spanische Territorium Melilla ertragen, wo Geflüchtete beim Versuch über Grenzzäune in die EU zu gelangen, der Gewalt der marokkanischen Sicherheitskräfte ausgesetzt waren bzw. noch immer sind. Je nach Quelle starben dabei bisher fast 40 Menschen. Die „Türsteher“ Europas haben im traurigen Sinne des Wortes ganze Arbeit geleistet. Dabei haben wir die letzten Monate ja alle sehen dürfen, dass es auch anders geht...

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SELEKTdarisch Herausforderungen meistern!?

Lehrstück Ukraine

Wie unbürkratisch Willkommenskultur aussehen kann, erleben wir gerade jetzt. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine sind Millionen Ukrainer*innen auf der Flucht. Viele von ihnen verlassen dabei ihr Heimatland. Die EU hindert diese Menschen nicht daran die EU-Außengrenzen zu überschreiten. Sowohl offizielle Strukturen als auch unzählige Bürger*innen – auch bei uns in Deutschland – tun viel, dass diese Menschen schnellstmöglich wieder ein gewisses Maß an Normalität erfahren können. Dazu gehört das unbürokratische Ausstellen von Aufenthaltspapieren genauso wie das Ermöglichen eines Zugangs zu Wohnraum, Arbeit oder Bildung. All das gönne ich diesen Menschen unbedingt. Wenn das nur immer so wäre (...)

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Nun auch Mali

Das Ende des Militäreinsatzes

Nur wenige Monate nach dem Abzug der westlichen Truppen aus Afghanistan endet nun auch der von der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich 2013 begonnene Einsatz in Mali. Was als Kampf gegen den islamistischen Terrorismus in der Region startete, entwickelte sich für die Bundeswehr zum größten Auslandseinsatz überhaupt. Nach dem vorangegangenen Putsch, der die territoriale Integrität Malis bedrohte, begrüßten breite Teile der Bevölkerung das Engagement des Westens. Das ist nun vorbei. (...)

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Echtzeitpartizipation

Migrantisch-Diasporische Organisationen angemessen berücksichtigen

Die SDGs wollen unter dem Strich Ungleichheiten in und zwischen Staaten verringen. Damit die entwicklungspolitische Szene als Ganzes glaubwürdig bleiben kann, gilt es auch, innerhalb der eigenen Struktur die Hausaufgaben zu machen.

Beitrag

Der lange Schatten der deutschen Kolonialzeit

Sichert(e) sich auch unser Land einen Platz an der Sonne?

Die deutsche Kolonialzeit ist bis heute in mehrfacher Hinsicht relevant – so beispielsweise im Bereich globaler wirtschaftlicher Beziehungsgeflechte, beim Thema Flucht und Migration, oder wenn es um Rassismus und Identität in Deutschland geht. Selbst der menschengemachte Klimawandel bzw. die damit verbundene Klimaungerechtigkeit muss hier aufgezählt werden. Diese Ausstellung blickt in die Vergangenheit, damit wir die Gegenwart besser verstehen und für die Zukunft lernen. Es geht hier also nicht so sehr um geschichtliche Details, sondern um den langen Schatten, den eine vermeintlich abgeschlossene Geschichte wirft. Fokus: Afrika. Mit Bildern von Naseer Alshabani.

Ausstellung

Begleitheft

24-seitige Broschüre mit Hintergrundinfos und Beiträgen

Virtuelle Premiere bei der Eine Welt-Landeskonferenz

Junge Diaspora als Change Maker

Aktiv gegen inner- und zwischengesellschaftliche Ungleichheiten

Vorliegender Beitrag skizziert zur besseren Einordnung des Themas zunächst aktuelle demografische Entwicklungen und geschichtlich relevante Hintergründe, bevor die wachsende Rolle junger Menschen in Afrika und der afrikanischen Diaspora im Kampf gegen eine nach wie vor bestehende strukturelle Benachteiligung Afrikas und Menschen afrikanischer Herkunft betrachtet wird. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen Bereiche mit konkreten Bezügen zum afrikanischen Kontinent.

Beitrag (PDF)

Moderne Sklaverei am Beispiel von Katar

Ein Beitrag von Christian Nehls

Internationale Sportereignisse stehen immer wieder in der öffentlichen Kritik. Ob Umweltzerstörungen oder Menschenrechtsverletzungen - der Preis für ein paar Wochen Zuschauer*innenspaß ist hoch. Christian Nehls, von 2011 bis 2016 Eine-Welt-Promotor beim Allerweltshaus Köln, befasst sich in seinem Beitrag mit moderner Sklaverei in Katar, Ausrichter der FIFA-Fußball-WM der Männer im Winter(!) des Jahres 2022.

Link zum Beitrag als pdf.

Dossiers zu Flucht und Migration

Infos von der Bundeszentrale für politische Bildung

Eine Welt Netz NRW @ 2022
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