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Die Sustainable Development Goals

Unsere Großplakate zeigen, was jeder dazu beitragen kann

Die entwicklungspolitische Diskussion war im Jahr 2015 vom Handelsabkommen TTIP geprägt. Wir plakatierten dazu ein Zitat von Entwicklungsminister Müller aus dem Bundestag: "Wir brauchen Fairen Handel statt Freihandel!".

Seit Generationen engagieren sich Menschen für Gerechtigkeit im Welthandel. 1,62 Milliarden Euro Fairtrade-Umsatz in Deutschland (2018) sind ihre Leistung. In globalen Lieferketten sind verbindliche Standards für Menschenrechte und Naturschutz nötig. Freier Handel muss mehr Wertschöpfung in armen Ländern ermöglichen.

Ein gerechterer Welthandel kann viele Beiträge zu den Welt-Entwicklungszielen (SDG) der Vereinten Nationen leisten, insbesondere zum Ziel 1 (Keine Armut), Ziel 5 (Gleichberechtigung der Geschlechter), Ziel 8 (Wirtschaftliches Wachstum und gute Arbeitsplätze), Ziel 12 (Verantwortlicher Konsum) und Ziel 17 (Globale Partnerschaften).

Download unseres Display-Motivs zum Fairen Handel als pdf

Link zu unseren Websiten zum Fairen Handel

Mini-Ausstellung: "Drei Themen, viele SDG"

Drei Mega-Displays zu Fairem Handel, Fleischkonsum und zu Geld

Eine Besucherin betrachtet die Ausstellungs-Displays

Foto: M.Belle

Drei Displays in Übergröße stellen jeweils ein Motiv einer Großplakat-Kampagne aus den letzten Jahren in Bezug zu den Welt-Entwicklungszielen der Vereinten Nationen.

Mit drei Displays in Übergröße (149 x 230 cm) verbinden wir exemplarisch drei entwicklungspolitische Themen mit mehreren Welt-Entwicklungszielen der Vereinten Nationen.

Fairer Handel:
Seit Generationen engagieren sich Menschen für Gerechtigkeit im Welthandel. 1,62 Milliarden Euro Fairtrade-Umsatz in Deutschland (2018) sind ihre Leistung. In globalen Lieferketten sind verbindliche Standards für Menschenrechte und Naturschutz nötig. Freier Handel muss mehr Wertschöpfung in armen Ländern ermöglichen. Ein gerechterer Welthandel kann viele Beiträge zu den Welt-Entwicklungszielen (SDG) der Vereinten Nationen leisten.

Fortsetzung

Fleisch: Frauen essen in Deutschland nur halb so viel Fleisch wie Männer. Das ist klug, denn viel Fleisch führt zu Problemen mit Gülle, Antibiotika, Klimaschäden, Abholzung oder Landraub. Gegen den Welthunger hilft Getreide besser als Fleisch. In Deutschland sinkt der Fleischkonsum. Weniger Fleisch – auch so lässt sich ein Beitrag zu den Welt-Entwicklungszielen (SDG) der Vereinten Nationen leisten.

Geld: 6.000 Milliarden Euro umfasst das Geldvermögen der deutschen Privathaushalte. Geld ist ein gutes Feld fürs Engagement: Die Divestment-Bewegung will z.B. fossilen Industrien den Geldhahn zudrehen. Bei Oikocredit legen 57.000 Menschen ihr Geld zugunsten von Entwicklungsprojekten an. Eigentum verpflichtet, sagt unser Grundgesetz. Auch mit dem eigenen Geld lässt sich etwas beitragen zu den Welt-Entwicklungszielen (SDG) der Vereinten Nationen.

Download der drei Display-Motive als pdf

Mehr Infos bei:

Manfred.Belle@remove-this.eine-welt-netz-nrw.de

Tel. 02 51 - 28 46 69 -12

Bildergalerie

Engagement für die SDG geht auch mit Geld

Unsere Großplakate machen auf Oikocredit aufmerksam

In den Jahren 2018 und 2019 machen wir gemeinsam mit Oikocredit mit 2.600 Großplakaten in ganz Deutschland darauf aufmerksam, wie man mit dem eigenen Geld etwas zu den SDG beitragen kann.

Die Bundesbank sagt: 6.170 Milliarden Euro umfasst das Geldvermögen der deutschen Privathaushalte. So viel war es noch nie. Vor allem die Bestände an Bargeld und Tages- und Festgeld haben sich erhöht. Zum Bild gehört aber auch, dass rund 40 Prozent der Deutschen über kein nennenswertes Vermögen verfügen. Geld ist ein gutes Feld fürs Engagement: Die Divestment-Bewegung will z.B. fossilen Industrien den Geldhahn zudrehen. Bei Oikocredit legen 57.000 Menschen ihr Geld zugunsten von Entwicklungsprojekten an. Eigentum verpflichtet, sagt unser Grundgesetz. Auch mit dem eigenen Geld lässt sich etwas beitragen zu den Welt-Entwicklungszielen (SDG) der Vereinten Nationen -zum Beispiel zu den SDG 8 (Wirtschaftswachstum und gute Arbeitsplätze), Ziel 9 (Innovation und Infrastruktur), Ziel 10 (Reduzierte Ungleichheiten), Ziel 12 (Verantwortlicher Konsum) und Ziel 17 (Globale Partnerschaften).

Download unseres Display-Motivs zu Geld

Link zur Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit

Link zur Verbraucherzentrale über Nachhaltige Geldanlagen

Link zu unserer Engagement-Beratung

Weniger Fleisch. Mehr Entwicklung!

"Irgendwo muss man doch anfangen" als Motto für die SDG

In Kooperation mit Rapunzel Naturkost haben wir im Jahr 2016 an 500 Großflächen in Nordrhein-Westfalen dazu angeregt, über den eigenen Fleischkonsum nachzudenken.

Frauen essen in Deutschland nur halb so viel Fleisch wie Männer. Das ist klug, denn viel Fleisch führt zu Problemen mit Gülle, Antibiotika, Klimaschäden, Abholzung oder Landraub. Gegen den Welthunger hilft Getreide besser als Fleisch.

In Deutschland sinkt der Fleischkonsum. Weniger Fleisch – auch so lässt sich ein Beitrag zu den Welt-Entwicklungszielen (SDG) der Vereinten Nationen leisten - zum Beispiel zum Ziel 2 (Kein Hunger), Ziel 12 (Verantwortungsvoller Konsum), Ziel 13 (Klimaschutz), Ziel 14 (Leben im Wasser) und Ziel 15 (Leben an Land).

Download unseres Display-Motivs zu Fleisch

Link zum Welt-Agrarbericht

Nachhaltigkeits-Nachholbedarf

Zivilgesellschaftliche Erklärung zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik

Foto: Annie Spratt on Unsplash

Afrika hat die jüngste Bevölkerung der Welt. Wir wollen, dass sich deutsche Zukunftspolitik auch an den Interessen des globalen Südens orientiert.

Das Nachhaltigkeitsjahr 2019 muss für einen klaren Appell an die Bundesregierung genutzt werden: Sie muss mehr Bewegung in die Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung bringen und die internationale Verantwortung Deutschlands für Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit zu einem wichtigen Kriterium ihrer politischen Entscheidungen machen. Die große transformative Wirkung, die von der Agenda 2030 ausgehen sollte, lässt weiter auf sich warten. Vor diesem Hintergrund wollen wir an die Verpflichtungen der Regierungen aus dem Jahr 2015 erinnern und schließen uns der Einschätzung an, die das Forum Umwelt und Entwicklung gemeinsam mit VENRO und dem Deutschen Naturschutzring veröffentlicht.

Download der Erklärung vom Juni 2019

Link zum Forum Umwelt und Entwicklung

Im September 2016 hat der Vorstand des Eine Welt Netz NRW e.V. ein Arbeitspapier beschlossen, das unsere Positionen im Umfeld der Sustainable Development Goals beschreibt. Dem vorausgegangen waren im ersten Halbjahr 2016 intensive Diskussionen der einzelnen Politikbereiche in unseren Projekten und Gremien, in Workshops und Konferenzen.

Download des SDG-Arbeitspapiers von 2016 als Word-Datei hier.

Die 2030 Agenda

Im September 2015 wurde auf einem Sondergipfel der Vereinten Nationen die 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung mit den sogenannten Sustainable Development Goals (Globale Entwicklungsziele, SDG) verabschiedet. Die 2030-Agenda, auf die sich die Staaten in internationalen, zwischenstaatlichen Verhandlungen geeinigt haben, wird das zentrale Rahmenwerk für die internationale Zusammenarbeit bis 2030 sein. Im Kern soll sie Armutsüberwindung mit dem Schutz der Umwelt verknüpfen.  “Universell“ ist das Schlagwort der Schlusserklärung des Sondergipfels.

Was war das Neue an den SDG?

Dies  ist eine der wesentlichsten Neuerungen: Die neuen Ziele gelten für alle Länder. Konsumverhalten und Lebensstil sollen künftig so gestaltet werden, dass alle Menschen in Sicherheit und Würde leben können. Dieses Ziel muss innerhalb der planetarischen Grenzen erreicht werden. Besonders dies ist vor allem eine Aufgabe für Industrie- und Schwellenländer.

Deutschland ist nun auch Entwicklungsland –  wie im Slogan vom „Entwicklungsland D“, der vom Eine Welt Netz NRW bereits seit den 90er Jahren geprägt wurde.  So betrifft besonders der Schutz globaler Umweltgüter alle Länder, aber auch speziell Deutschland, ebenso wie die Veränderung hin zu nachhaltigen Konsum- und Produktionsmustern. Aber auch das Ziel, Ungerechtigkeit innerhalb und zwischen Ländern zu reduzieren, erfordert einen Beitrag der deutschen Politik.

Neben einer adäquaten finanziellen Unterfütterung der Ziele, ist es vor allem der politische Wille der einzelnen Nationen, die sich zu den Zielen bekannt haben, der entscheidend für Erfolg oder Misserfolg der 2030-Agenda sein wird. Es wird sich zeigen, ob die Industrie- und Schwellenländer in der Lage sind, ihre Politikfelder, auch Handels- Wirtschafts- und Finanzpolitik, auf die Ziele der Agenda und damit auf nachhaltige Entwicklung auszurichten.

Das Eine Welt Netz NRW sieht seine Projekte und Programme als Beiträge zur Umsetzung der 2030-Agenda. Wir wollen darauf hinwirken, dass diese Chance zur Transformation hin zu einer gerechten und nachhaltigen Welt genutzt wird.

Link zu den Vereinten Nationen mit dem Download der SDG-Symbole.

Link zu einem kurzen Erklärfilm zu den SDG von Brot für die Welt.

Informationen zur 2030 Agenda

Download: Die vollständige Agenda 2030, Dokument der Vereinten Nationen, 2015

Link: Der SDG-Atlas der Weltbank

Download: Die Sustainable Development Goals, Hrsg.: Brot für die Welt, Berlin 2016

Download: Die 2030-Agenda, Hrsg.: terre des hommes u.a., Bonn 2017

Link: Vereinte Nationen, Division for Sustainable Development (UN-DESA)

Link: Online Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung zu den Vereinten Nationen

Link: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Link: Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe (VENRO)

Link: Informationsportal 2030 Agenda des Global Policy Forum

Link:  SDG Lernplattform des Welthaus Bielefeld

Link: Studien des Südwind Instituts u.a. zur Rolle des Privatsektors bei der 2030 Agenda

Eine Welt Netz NRW @ 2019
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