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Weltbaustelle Bielefeld

Das Wandbild in Bielefeld stellt das SDG Nummer 5 in den Fokus und zeigt Frauen in den drei großen Bereichen Ökologie, Bildung und Politik.

Hermann-Kleinewächter-Str. 1, 33602 Bielefeld

Das Wandbild in Bielefeld. Foto: Simone Neumann

Die Weltbaustelle Bielefeld kann nun offiziell als fertiggestellt erklärt werden. Nach einer gelungenen Auftaktveranstaltung am 27. September 2017, konnten wir am 17. Okotber die Eröffnung des fertigen Wandbildes der beiden Künstlerinnen Cecilia Herrero-Laffin (Argentinierin – lebt in Bielefeld) und Katy Carolina Centeno (aus Estelí in Nicaragua) zusammen mit unserem Kooperationspartner, dem Welthaus Bielefeld, auf dem Gelände der Jugendherberge Bielefeld feiern. In Bielefeld steht das SDG Nummer fünf im Fokus, das Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen in der Welt anstrebt.

 

Die Künstlerinnen der Weltbaustelle Bielefeld

Cecilia Herrero-Laffin
1960 in Justo Daract (Argentinien) geboren. In San Luis (Argentinien) studierte die heute in Deutschland lebende Künstlerin an der „Akademie der schönen Künste”, um anschließend in Nicaragua die weltweit einzige Kunsthochschule für Wandmalerei zu besuchen. Ihre Wandbilder setzen sich mit politischen und sozialen Themen wie Ungerechtigkeit, gesellschaftlichem Widerstand sowie dem Alltag von geflüchteten Menschen und arbeitenden Frauen auseinander. Insbesondere die einfachen Arbeiterinnen stehen immer wieder im Fokus ihrer vielfältigen Werke. Sie selbst bezeichnet ihre Kunst als „demokratisch”, da sie im öffentlichen Raum entsteht und somit einen direkten Einfluss auf vorübergehende Passanten hat. Ihr künstlerisches Talent zeigte sie schon bei der Weltbaustelle Minden, wo sie ebenfalls als Künstlerin mitwirkte.

Katy Carolina Centeno Escott
Katy Carolina Centeno Escott kommt aus Estelí (Nicaragua). Sie studierte Kunst in Argentinien, Nicaragua und Hamburg und arbeitet seit 1986 mit Wandbildern und Ausstellungen in Lateinamerika, den USA, Deutschland und Italien. Die Künstlerin fördert die freie und kreative Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Projekten, die Kunst und Bildung verbinden. Dazu gehören kostenlose Malworkshops, die sie schon in verschiedenen Ländern durchgeführt hat. Unter anderem reiste Katy Centeno vier Mal in die Niederlande, um dort im Rahmen der Kampagne „Everyone to school, stop child labour” Wandbilder an Grundschulen zu gestalten. In Estelí und anderen Städten in Nicaragua war sie zusammen mit anderen Künstler*innen an der Erstellung gemeinschaftlicher Wandgemälde beteiligt. Wie Cecelia Herrero beschäftigt sich Katy Centeno intensiv mit arbeitenden Frauen auf der ganzen Welt und stellte ihre Werke bereits in Bielefeld aus.

Unser Kooperationspartner in Bielefeld

Welthaus Bielefeld

Das Welthaus Bielefeld entstand 1980 als Dritte Welt Haus aus einer Wohngemeinschaft, die sich aus Mitgliedern des Aktionskomitee Afrika (AKAFRIK) zusammensetze und einer Reihe von Gruppen, die sich bereits seit den 1970er-Jahren entwicklungspolitisch engagierten. Dazu gehörten Frauen für Südafrika, Arbeitskreis Solidarische Kirche, die katholische Hochschulgemeinde und der Lateinamerika-Arbeitskreis.

Heute sind über 120 Menschen in 12 Hausgruppen aktiv tätig. Neunzehn hauptamtliche Kräfte arbeiten in den Bereichen Bildung, Kultur, Auslandsprojekte, Freiwilligendienst, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit, Fundraising und Verwaltung. Als regionales Zentrum mit bundesweiter Ausstrahlung ist das Welthaus Bielefeld eine feste Größe in der entwicklungspolitischen Landschaft in Deutschland. Mit seinen beiden markanten Gebäudeteilen (Altbau und Neubau) ist es ein Sinnbild für die Gestaltungskraft des Dritten Sektors.

Interview mit Cecilia Herrero-Laffin aus Argentinien/Deutschland

Warum hast du dich dazu entschieden das Projekt „Weltbaustellen NRW” durch deine Arbeit zu unterstützen und ist dies das erste Mal, dass du politische Themen mit deiner Kunst ansprichst?

Ich hatte schon vorher viele Wandbilder gemalt und ich kannte schon Leute von dem „Weltbaustellen”-Projekt wie zum Beispiel Klaus Klinger (künstlerischer Leiter der Kampagne und Nord-Künstler der Weltbaustelle Düsseldorf). Wir haben schon mit Klaus in den 80er-Jahren in Nicaragua zusammengearbeitet. Ich komme [zwar] aus diesem Bereich, aber ich hatte schon lange kein Wandbild mehr gemalt. Ich war [damals] auf einer Wandmalereischule in Nicaragua, aber ich hatte schon lange kein Projekt [mehr], dass sich auf Wandbilder in Beziehung zu politischen Themen [konzentriert]. Die letzten zehn Jahre hatte ich nur dekorative Wandbilder gemalt und dieses Projekt war wie das aus dem Jahr 92 (in Nicaragua).
Und Katy ist hier, weil sie auch von dieser Wandmalereischule [in Nicaragua] kommt. Sie kommt auch aus dieser Welt der Wandmalerei.

Was ist das Thema eures Wandbildes und wieso habt ihr diesen Schwerpunkt gewählt?

Für mich persönlich ist das [passend], weil ich in meinen Kunstwerken auch den Schwerpunkt Frauen und Arbeit habe. Katy kam zwar erst danach an Bord, aber für Katy ist das glaube ich auch ein Schwerpunkt; das Thema Frauen und Rechte. Und dann hatte ich schon gedacht, dass wir ein Frauenwandbild machen, weil ich schon gesehen hatte, dass es in diesem Projekt viele Männer gibt. Das machen immer Männer und ich habe gedacht: „Wir machen Frauen!”. Nicht nur ein Wandbild von Frauen, sondern auch mit dem Thema Frauen, dem SDG Nummer 5.

Wie habt ihr dieses Thema in eurem Bild dargestellt?

Wir haben ein ruhigeres Wandbild gemalt, weil das Thema sehr konfliktaufgeladen ist. Wir haben nur Frauen gemalt; das sind alles Frauen in diesem Wandbild. Wir haben eine Zentralfrau. Sie ist eine normale und einfache Frau und wie eine Waage. Und im restlichen Teil des Wandbildes haben wir den Wunsch dieser Frauen dargestellt. Die Welt dieser Frauen: Frauen und Bildung, Frauen in der Natur und Frauen im Kampf. Wir kämpfen [schließlich] immer noch für unsere Rechte. Das Wandbild [konzentriert] sich mehr auf die Wünsche [der Frauen] als auf die Konflikte. Wir sprechen [zwar auch] über die Konflikte, aber wir sprechen mehr über unseren Traum, über unsere Wünsche: Wie möchten wir leben?

Hast du bereits persönliche Erfahrungen mit dem Thema eures Wandbildes gemacht?

Ich mache nun seit zehn Jahren meine Ausstellungen mit dem Thema Frauen und Arbeit und ich mache immer ein [Art Fotoprojekt,] bei dem ich zu einer Fabrik gehe und Frauen in einer Textilfabrik oder in einer Küche oder die Putzfrauen auf der Straße und so [weiter] fotografiere. Das [Thema Frauen] ist meine Arbeit. Da ich diesen Wandbildhintergrund hatte, habe ich in meiner Kunst schon immer mit einem Thema gearbeitet und [das Thema Frauen] habe ich bereits [oft] in meinen Bildern und Skulpturen thematisiert.

Was möchtest du bei den Betrachtern eures Wandbildes auslösen? Welche Wirkung soll es auf seine Betrachter haben?

Unser Wunsch ist, dass das Thema Frauen [in der Gesellschaft in den Vordergrund tritt] und dann [ist es so, dass] es in diesem Wandbild keine Heldin oder [dergleichen] gibt. Wir haben total einfache Frauen genommen. Das ist kein Wandbild, das voll mit starken oder hübschen Frauen ist, sondern mit normale Frauen, die diese Problematik (die Unterdrückung der Frauen) erleben. Für mich ist es wichtig, dass diese einfache Frau den Leuten [auffällt] und dass die Leute [fragen]: „Was macht diese Frau, vier Meter groß?” Und das ist schon etwas, das mir persönlich viel mehr bedeutet als die Dinge zu erzählen.

Wie würdest du eure Arbeit abschließend bewerten? Welche Herausforderungen und Chancen bietet die Zusammenarbeit mit einer Künstlerin aus einem anderen Land, in deinem speziellen Fall mit Kathy aus Nicaragua?

Wir haben schon [vorher] mit Katy total gut zusammengearbeitet. Wir kennen sie schon seit Langem. Ich meckere immer über meine Arbeit: „Ah ne, das ist nicht so schön!” Aber Katy hat mir etwas gesagt, das war richtig nett. [Sie hat gesagt:] „Zumindest haben wir schon mal probiert eine andere Technik anzuwenden.” [Und das stimmt, denn] wir haben zuerst einen Hintergrund mit Farben gemacht und dann haben wir gezeichnet. Wir haben etwas Neues ausprobiert. Wir haben uns gedacht, dass wir nicht die Wandbilder machen, wie wir sie immer machen, sondern mal etwas Anderes ausprobieren. Und ich glaube, dass das Katy auch viel gebracht hat, denn sie konnte an einem sehr großen Wandbild mitarbeiten. Und für mich war es schön, sie nochmal zu treffen und nochmal mit ihr zusammenzuarbeiten, denn das ist [immer] sehr nett. In meinem Atelier arbeite ich immer alleine und jeden Tag hierher zu kommen und gemeinsam [an etwas] zu arbeiten, das ist wirklich immer sehr schön für mich.

Interview von Phyllis Stiller (FÖJ 2017/18)
Foto: Simone Neumann

Interview mit Katy Carolina Centeno Escott aus Nicaragua

Warum hast du dich dazu entschieden das Projekt „Weltbaustellen NRW” durch deine Arbeit zu unterstützen und ist dies das erste Mal, dass du politische Themen mit deiner Kunst ansprichst?

In Nicaragua bin ich als kleines Mädchen mit der Wandmalerei aufgewachsen. Cecilia hat mich [zu dem Projekt „Weltbaustellen NRW”] eingeladen und es schien mir ein interessantes Projekt zu sein. Abgesehen davon hat mich das Thema der Frauen schon immer motiviert und: „Durch die Wand”, habe ich mir gesagt, „wird das Projekt vorangetrieben. Es ist interessant und es ist wichtig für uns [Frauen]. Außerdem ist es eine Möglichkeit, insbesondere als Frau. Und noch mehr: Es wird mit einer anderen Frau sein, die viel Erfahrung mit Kunst hat.”
In dem Projekt, in dem ich seit Jahren mitwirke, haben wir uns immer für die Wandmalerei entschieden. Sie ist so stark, weil es sich bei ihr um eine öffentliche Kunst handelt, eine Kunst, die die Möglichkeit bietet, sich zu äußern. Es ist also nicht das erste Mal, das ich, seit ich ein kleines Mädchen war, Wandmalerei betreibe - natürlich mit unterschiedlichen sozialen Themen. Und zu dem Thema der Frauen habe ich schon viel in Nicaragua gemalt.

Was ist das Thema eures Wandbildes und wieso habt ihr diesen Schwerpunkt gewählt?

Ich glaube, dass das Thema gesellschaftlich gesehen sehr strittig ist. Aber es ist wichtig, insbesondere für all die Frauen, weil es ihr tägliches Leben betrifft. Frauen sagen nicht nein. Daher stehen wir Situationen gegenüber, in denen wir für unsere Rechte kämpfen [müssen] und die Wand erlaubt dies zu tun. Sie zur Verfügung zu haben und auf ihr zu malen erlaubt das; sie erlaubt es, sich dem Thema, wie es sich gesellschaftlich darstellt, zu nähern. Damit es kein unsichtbares Thema bleibt. Und wie ich vorhin schon gesagt habe: Die Tatsache, dass zwei Frauen, zwei Künstlerinnen, daran teilhaben gehört auch dazu: Dass die Frauen sich in der Kunst entfalten. Das ist auch ein Teil vom Kampf der Frauen.

Wie habt ihr dieses Thema in eurem Bild dargestellt?

Nun, insbesondere, wenn wir so darüber reden, wenn wir über das Thema der Frauen kommunizieren, müssen wir zunächst festhalten: Es haben sich viele Personen zusammengeschlossen und sie fingen an, sich in das Projekt zu involvieren, je nachdem was sie wollten und entschieden. Also haben wir uns zunächst darauf geeinigt, dass viele Frauen im Laufe der Zeit auf unterschiedliche Weisen gekämpft haben.
Wir fingen mit dem Thema Demonstrationen an. In dem Teil [des Wandbildes] der Demonstration zeigt, wollten wir Frauen verschiedener Epochen malen. So sieht man, dass es sich um eine Bewegung handelt, die seit langer Zeit besteht. Wir wollten ausdrücken, dass es [im Laufe der Zeit] selbstverständlich viele, viele Kämpfe und viele involvierte Frauen gab, um Erfolge erzielen zu können.
Wir sprachen viel über die Wirtschaft, über zentrale Bereiche, wie den der Bildung als übergreifendes Element. [Denn erst] wenn wir Frauen Zugang zu Bildung bekommen, wird die Entwicklung nachhaltig sein, denn eine Ausbildung der Frauen indiziert ihre Entfaltung, mehr Gerechtigkeit sowie die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Also fingen wir dort an: Wie die Demonstrationen zustande kamen und warum. Warum hatte es Demonstrationen für Frauenrechte gegeben?

Habt ihr bereits persönliche Erfahrungen mit dem Thema eures Wandbildes gemacht?

Naja, ich komme aus Nicaragua und auf die eine oder andere Weise [macht man schon seine Erfahrungen…]
(Unterbrechung des Interviews)
Wir haben über die Wand gesprochen, über das tägliche Leben [der Frauen] und darin denke ich, habe ich viel Erfahrung. Aber während meines künstlerischen Werdegangs hörte es nicht mit dem Malen auf. Auch ansonsten begegnet einem [die Unterdrückung der Frauen] im täglichen Leben. [Insbesondere] als eine ermächtigte Frau, eine Künstlerin, vertraut mit sozialen Themen und mit dem Fokus Gender. Auch im Arbeitsleben tritt einem diese Situation entgegen: Umso mehr jemanden, der in einem Teilbereich der Kunst tätig ist, der gesellschaftlich Männern zugewiesen wird (sprich der Wandmalerei). Aber ja, ich bin eine Frau, also muss ich das Thema behandeln. Außerdem beruht mein Beruf und die Kunst auf sozialen Themen. Ich habe sie mit Kindern usw. behandelt. Sie sind immer präsent.

Was möchtet ihr bei den Betrachtern eures Wandbildes auslösen? Welche Wirkung soll es auf seine Betrachter haben?

Ich glaube, die Reaktion wird sein, dass man es in Frage stellt. Ich stelle mir vor, dass die Leute sich sowas wie “Warum nur Frauen?” fragen.  Das wäre das Erste. Einmal hat mir ein Freund gesagt – er hat über das Thema der Frauen gesprochen, über den 8. März (Weltfrauentag) und das kam heraus: Wir sprachen von vielen Frauen, die mutig gekämpft hatten und wir listeten Namen auf. Und er sagte mir: „Und warum sprechen wir nicht über Männer? Warum bekehren wir nicht die Männer?” Weil jahrelang die Frauen die Vorreiter waren. Weil [jahrelang] Frauen die Namen von Männern benutzen mussten, um ihre Bücher veröffentlichen zu können. Deshalb gibt es heute einen Tag, um über das Werk der Frauen zu reden. Das ist dasselbe wie mit dem Wandbild und der Frage: „Warum nur Frauen?” Weil es eine Notwendigkeit des Lebens ist. Die Rechte der Frauen sind eine menschliche Notwendigkeit, damit sie mehr respektiert werden und um ein bisschen gerechter zu leben. Daher denke ich, dass die Reaktion sein wird, dass man sich Fragen stellt. Außerdem war das Thema der Frauen in der Vergangenheit zu wenig präsent. […]

Wie würdest du eure Arbeit abschließend bewerten? Welche Herausforderungen und Chancen bietet die Zusammenarbeit mit einer Künstlerin aus einem anderen Land, in deinem speziellen Fall mit Cecilia aus Argentinien/Deutschland?

Ich denke, dass es, wenn man bei der Wandmalerei zusammenarbeitet, Herausforderungen gibt: Das sind Fragen, über die man diskutiert, über die man übereinkommt oder Organisatorisches. Aber wir hatten keine richtigen Diskrepanzen, weil wir zwei Frauen waren. Wir arbeiten Hand in Hand, wir respektieren uns und erkennen die Fähigkeiten und die Erfahrung der jeweils anderen an. Vielleicht ist eine besser [im Umgang] mit Farben oder darin, Meinungen zur Kenntnis zu nehmen, aber für mich war auch die Tatsache, dass Cecilia mich berücksichtigte, ausschlaggebend. Denn sie war es, die mich einlud, und ich fühlte mich sehr wertgeschätzt, insbesondere von einer Frau, die... Cecilia war meine Lehrerin der Malerei und Wandmalerei in Nicaragua, deshalb hat es mich überrascht. Die Wahrheit ist, dass ich das nicht erwartet habe. Dass eine Frau, eine Künstlerin mit der Erfahrung eines großartigen Lebenswerks, mich berücksichtigt. Daran kann man sehen, dass der Kampf der Frauen enorm ist. Denn wir Frauen kämpfen, um uns zu vereinigen, um uns neu zu erfinden. […] Da wir unterschiedlich alt sind usw., war das für mich eine Gelegenheit, aber auch eine Anerkennung, wie ich sie noch nie erhalten hatte. Sowas passiert mir nicht täglich. Denn in Nicaragua – obwohl, das heißt ich denke, dass es dort und auf der ganzen Welt zum Thema Frauen in der Kunst viel Fortschritt gibt - ist es [als Frau] schwieriger, anerkannt zu werden. Schwieriger, wertgeschätzt zu werden. Deshalb bedeutet das hier so viel, hier gibt es eine gewisse Wertschätzung - klar, dass einem das mehr gibt. Ein anderes Ziel als Frau war für mich: Wie kann ich [meine Kunst] weiterverfolgen, welche Fähigkeiten habe ich usw.

Interview und Übersetzung aus dem Spanischen von Sara Movahedian (ehrenamtliche Mitarbeiterin EGA 2017)
Fotos: Simone Neumann

Bildergalerie: Weltbaustelle Bielefeld

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