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Zwischen guten Absichten und historischen Kontinuitäten

Wer vermag Afrikas Zukunft wie zu beeinflussen?

Wer in der entwicklungspolitischen Szene unterwegs ist, dürfte es bereits bemerkt haben: Afrikas Zukunft wird wieder verstärkt diskutiert – und zwar sowohl in Afrika selbst als auch außerhalb. Auch in Deutschland befasst man sich scheinbar wieder verstärkt mit unserem südlichen Nachbarn. So wurde zum einem seitens des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ein Marshallplan mit Afrika beschlossen, in dem zahlreiche Ideen festgehalten worden sind, die Afrika in eine bessere Zukunft führen sollen. Etwa zeitgleich wurde unter deutscher Federführung im Umfeld des G-20-Gipfels ebenfalls ein „Entwicklungsplan“ für Afrika beschlossen. Dieser als Compact with Africa (CWA) bezeichnete Plan geht auf die G-20-Finanzminister zurück. In Afrika selbst entstand die Agenda 2063, eine Vision für Afrikas Entwicklungsstand im Jahre 2063, also 100 Jahre nach der Gründung der Organisation afrikanischer Einheit, die heute Afrikanische Union heißt. Ebenfalls an dieser Stelle zu erwähnen ist die Weltdekade für Menschen afrikanischer Abstammung, die unter den Schlagworten Anerkennung, Gerechtigkeit und Entwicklung die Zukunft aller Menschen afrikanischen Ursprungs weltweit verbessern will. (...)

Lesen Sie den ganzen Beitrag hier.

Wie gelingt Partizipation?

Die Bedeutung sogenannter migrantischer Akteur*innen in Deutschland nimmt in vielen Bereichen stetig zu. Trotz der Vielfalt der von ihnen bearbeiteten Themen konzentrieren sich jedoch nach wie vor viele Aktivitäten auf Bereiche mit einem Bezug zu Integration, Rassismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit oder Flucht und Migration. Ganz klar betreffen diese und ähnliche Bereiche die erwähnte Gruppe oftmals auf besondere Weise, was diese Priorisierung rechtfertigt. Dennoch: Vermehrt sollten auch Themenbereiche von dieser Gruppe besetzt werden, die (noch) nicht per se mit Migrant*innen bzw. mit Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund verbunden werden. Ein großes Hindernis ist hierbei eine hinterherhinkende deutsche Erinnerungspolitik und –kultur, die kaum Identifikationsmöglichkeiten für die nicht als Mehrheitsgesellschaft bezeichnete Gruppe bietet. Mangelnde Identifikation mit diesem Land kann eine Ursache für mangelndes politisches Engagement jenseits der eingangs erwähnten Themenfelder sein. (...)

Download des Gesamt-Arktikels (pdf).

Visapolitik als Beispiel globaler Ungleichheit

Auf der 1. Deutsch-Afrikanischen Diaspora-Konferenz befasste
man sich Anfang Juni 2017 erstmals konsequent mit
den Interdependenzen zwischen der Agenda 2030 einschließlich der
Sustainable Development Goals (SDGs) und der ebenfalls gerade laufenden
Weltdekade für Menschen afrikanischer Abstammung (2015-2024).
Vier SDGs standen auf der Konferenz im Mittelpunkt. Ein Workshop widmete
sich Ziel Nr. 10. Den Workshop leitete Myriam Hombrach von Visawie sowie
Serge Palasie vom Eine Welt Netz NRW.

Download des Artkiels zum Thema des Workshops (pdf).

Link zur Kurzdokumentation der 1. Deutsch-Afrikanischen Diasporakonferenz

Warum eine Weltdekade?

Anlässlich der 1. Deutsch-Afrikanischen Diaspora-Konferenz, die sich Anfang Juni 2017 in Dortmund erstmals konsequent mit den Interdependenzen zwischen der Agenda 2030 einschließlich der Sustainable Development Goals (SDGs) und der ebenfalls gerade laufenden Weltdekade für Menschen afrikanischer Abstammung (2015-2024) befasste, ist in einem der ersten Impulsvorträge zunächst bewusst auf die historischen Vorbedingungen eingegangen worden, bevor sich dann Referent*innen und Teilnehmer*innen für den restlichen Verlauf der Konferenz der Gegenwart sowie der Zukunft widmeten.

Download des Handouts zum Impulsvortrag "Warum die Weltdekade für Menschen afrikanischer Abstammung überhaupt nötig geworden ist"

Link zur Kurzdokumentation der 1. Deutsch-Afrikanischen Diasporakonferenz

Kamele in der Hauptstadt

Überlegungen zum Kölner Menschenrechtsfestival 2017

Ein Schwerpunkt des diesjährigen Menschenrechtsfestival war Afrika und Klimagerechtigkeit. In diesem Rahmen fand ein auf dem folgenden Handout basierender Impulsvortrag statt, der sich auf Westafrika bzw. die Sahelzone bezieht - daher auch der Titel "Kamele in der Hauptstadt"

Download "Kamele in der Hauptstadt - Klima und Klimagerechtigkeit in Westafrika"

Weltdekade und Nachhaltigkeitsziele

Beginn eines neuen Süd-Nord-Dialogs

Die Weltdekade für Menschen afrikanischer Abstammung muss adäquat berücksichtigt werden, wenn die Aussichten auf Erfolg der Agenda 2030 inkl. der SDGs erhöht werden sollen. Denn Interdependenzen sind offensichtlich: Werden beispielsweise zentrale Dekadenziele, die unter den Schlagworten Anerkennung, Gerechtigkeit und Entwicklung zusammengefasst werden, nicht erreicht, sind auch automatisch Zielsetzungen der Agenda 2030 bzw. der SDGs gefährdet. Ein Beispiel: SDG Nr.10, in dem es heißt, dass Ungleichheit innnerhalb und zwischen Staaten reduziert werden soll, ist gefährdet, wenn die Dekade, die von 2015-24 läuft, ohne nennenswerten Erfolg bleibt.

In NRW denken Akteur*innen der kamerunischen sowie der ugandischen Diaspora bereits Weltdekade und Agenda 2030 zusammen. 2016 konnte in Uganda, 2017 in Kamerun der Grundstein für einen entsprechenden Süd-Nord-Dialog gelegt werden. Daran gilt es anzuknüpfen.

Donwload zum Artikel (pdf).

Ein Marshallplan mit Afrika?

Von Dr. Reinhard Hermle, Vorsitzender des Forum Eine Welt der NRW SPD

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller ist zweifellos ein engagierter und kreativer Ressortchef. Immer wieder macht er mit neuen entwicklungspolitischen Initiativen und Sonderprogrammen von sich reden. Damit setzt er Akzente, weckt Neugier und macht Entwicklungspolitik interessant. Oft hat man freilich dabei den Eindruck, dass es mehr um gute Ideen und Ankündigungen als um substanzielle Politik, also um Initiativen geht, die auch zu strukturellen Veränderungen führen und Ausdruck einer kohärenten Gesamtpolitik der Bundesregierung sind.

Download des vollständigen Artikels (pdf).

Expo-to-go "Schwarz ist der Ozean"

Begleitbroschüre zur Ausstellung

Zur 2017 aktualisierten Fassung der Ausstellung "Schwarz ist der Ozean - Was haben volle Flüchtlingsboote vor Europas Küsten mit der Geschichte von Sklavenhandel und Kolonialismus zu tun? gibt es eine achtseitige Broschüre mit einer überschaubaren Auswahl an zusätzlichen Informationen und weiterführenden Links.

Download

Quiz zur Ausstellung "Schwarz ist der Ozean"

Folgende Fragen und diskussionsanregende Aussagen sollen den Umgang mit dem Thema der Ausstellung "Schwarz ist der Ozean - Was haben volle Flüchtlingsboote vor Europas Küsten mit der Geschichte von Sklavenhandel und Kolonialismus zu tun?" erleichtern (ab der 9. Jahrgangsstufe). Die Antworten zum  Quiz finden Sie unter dem im Dokument aufgeführeten Link.

Quiz / Diskussion "Schwarz ist der Ozean"

Schwarz ist der Ozean

Zur Geschichte von (Zwangs)Migration und Flucht

Nachdem immer wieder nach dieser anlässlich der ersten Fassung unserer Ausstellung "Schwarz ist der Ozean - Was haben volle Flüchtlingsboote vor Europas Küsten mit der Geschichte von Sklavenhandel und Kolonialismus zu tun?" 2014 erschienenen Broschüre gefragt worden war, stellen wir diese nun gerne als PDF-Dokument auf unsere Seite. Die Druckfassung ist längst vergriffen. Aber: Bald erscheint die Broschüre zur seit Anfang 2017 verfügbaren Neufassung der Austellung. Darin finden Sie neben Hintergrundinfos auch Anwendungsbeispiele für den Einstieg in das komplexe und viele Jahrhunderte umfassende Thema.

Download der Broschüre (pdf, Fassung von 2014).

Fluchtursache Reichtum

„Man sollte nicht mit den Wirtschaftsverhandlungen auf der einen Seite kaputt machen, was man auf der anderen Seite als Entwicklungsministerium versucht aufzubauen“ (Günter Nooke, Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin)

Im nachfolgenden Artikel „Fluchtursache Reichtum“ von Nico Beckert (Fachpromotor für Rohstoffe und Rohstoffpolitik am Haus Wasserburg in Vallendar, Rheinland-Pfalz) geht es unter anderem um globale Arbeitsteilung und Rollenzuschreibungen, Freihandelsabkommen wie den EPAs (Economic Partnership Agreements), die globale Schieflagen zementieren und die Frage, ob die Folgen von Rohstoffabbau oder Freihandel einen Asylgrund darstellen sollten.

Download des Artikels hier(pdf).

 

Bewegte (D)Eine Welt

Broschüre zu Flüchtlingen, anderen Migrant*innen und inkohärenter Politik

  • Warum wurde das Thema Flucht in Europa wieder aktuell?
  • Weshalb ist ein Begriff wie "Wirtschaftsflüchtling" wenig zielführend?
  • Wieso produziert eine in sich unstimmige Politik Fluchtursachen?
  • Was bedeutet die Kölner Silvesternacht 2015/16 für die Debatte um sichere Herkunftsstaaten?

Download unserer Broschüre hier(pdf).

UN-Dekade für Menschen afrikanischer Abstammung

Die im Juni 2016 in Berlin offiziell eröffnete UN-Dekade für Menschen afrikanischer Abstammung befasst sich unter den Schlagworten ANERKENNUNG – GERECHTIGKEIT – ENTWICKLUNG mit der Situation ihrer Adressat/innen und will einen Beitrag dazu leisten, historisch bedingte Ungleichgewichte zu korrigieren.

Ein Blick auf ein halbes Jahrtausend afro-europäischer bzw. transatlantischer Geschichte zeigt schnell, dass es vielfach unangebracht ist, afrikanische Flüchtlinge unreflektiert als "Wirtschaftsflüchtlinge" abzutun.

Wenn es in der Öffentlichkeit um Flüchtlinge geht, wird oft in Kategorien von „gut“ und „schlecht“ gedacht. Erstere kommen zurzeit vor allem aus den krisengeschüttelten Regionen des Nahen Ostens. Afrikanische Flüchtlinge werden oft vorschnell zu den „schlechten“ Flüchtlingen gezählt. Ausnahmen bestätigen hierbei die Regel. Zurzeit stellt etwa Eritrea eine solche Ausnahme dar.

Download  des Arktkel zur Un-Dekade(pdf).

Download  der Englischen Fassung(pdf).

(D)Eine Welt

Broschüre zur bunter werdenden Eine-Welt-Szene

Änlässlich des 14. EMPOWERMENT DAYS, der am Weltflüchtlingstag 2015 in Bielefeld stattfand, verfassten Dr. Keith Hamaimbo (Welthaus Bielefeld) und Serge Palasie (damals FSI Forum für soziale innovation gGmbH, seit 2016 Eine Welt Netz NRW) diese Broschüre. Sie widmet sich unter anderem der Frage, wie die Eine-Welt-Arbeit zum Nutzen möglichst vieler Akteur*innen weiter vorangebracht werden kann. Dabei ist es wichtig, dass die Chancen und Herausforderungen gleichermaßen berücksichtigt werden, die mit einer bunter werdenden Eine-Welt-Szene verbunden sind.

Download der Broschüre hier(pdf).

Eine Welt Netz NRW @ 2018
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