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Referent*innen

Eine Auswahl

Ulrich Post ist seit 1996 bei der Welthungerhilfe und dort derzeit Leiter des Bereiches Grundsatz. Er studierte Politische Wissenschaften und Volkswirtschaftslehre in Berlin und Hamburg. Nach Stationen beim Institut für Afrikakunde in Hamburg, als Redakteur im Bereich Außen- und Entwicklungspolitik sowie beim Christenrat von Lesotho war er Geschäftsführer bei Germanwatch. Von 2009 bis Ende 2013 war Ulrich Post VENRO-Vorstandsvorsitzender.

Wolf Kinzel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in der Forschungsgruppe Naher/Mittlerer Osten und Afrika. Dort beschäftigt er sich mit der afrikanischen Sicherheitsstruktur und deren Gefährdungen (z.B.  Maritime Sicherheit, Piraterie, Boko Haram) speziell in Westafrika und Nigeria, wo er zwischen 2013 und 2016 als Stellvertretender Militärattaché arbeitete. Als Fregattenkapitän der Bundeswehr war er zwischen 2003 und 2006 beim Zentrum für Transformation der Bundeswehr im Bereich Sicherheitspolitik/Militärstrategie tätig sowie von 2008 bis 2012 im Supreme Headquarters Allied Powers Europe in Mons, Belgien.

Marta Benavides, Theologin und ordinierte Pastorin, Permakulturalistin, Erzieherin und Künstlerin, ist Friedensaktivistin aus El Salvador. Sie ist eine der letzten überlebenden Aktivist*innen der ursprünglichen Gruppe von Menschenrechts- und Friedensverfechtern, die ihre Arbeit während der 1970er Jahre in zunehmendem Klima von Unterdrückung begannen. In den frühen 1980er Jahren war Benavides Leiterin des ökumenischen Komitees für Humanitäre Hilfe, welche Gewaltopfern Unterstützung ermöglichte und arbeitete mit Óscar Romero. Nach Jahren im Exil verhandelte sie eine Friedenslösung mit und engagiert sich bis heute für nachhaltige Landwirtschaft, Menschenrechte und Gewaltprävention. Sie war 2005 unter den 1000 Frauen, die für den Friedensnobelpreis nominiert waren. Zurzeit ist sie Co-Vorsitzende der internationalen Kampagne Global Call Against Poverty. Marta Benavides arbeitet in ihrem Land, regional und global in sozialen Bewegungen für die Verantwortung für Menschen und den Planeten und setzt die UN SDG 2030 Agenda, Habitat 2036 und das Pariser Klimaabkommen lokal um.

Dr. Sharo Garip ist deutsch-kurdischer Politikwissenschaftler aus Köln und lehrte zuletzt als Assistenzprofessor an der an der Universität in Van in der Osttürkei. Als einer von 2000 Wissenschaftlern unterzeichnete er im Januar 2016 die Online-Petition der Initiative „Akademiker für den Frieden“, welche einen Friedensappell zur Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen dem türkischen Staat und den Kurden beinhaltet. Er verlor seinen Job und ein Ausreiseverbot wurde erlassen, welches nach knapp zwei Jahren richterlich aufgehoben wurde. Seit Ende Dezember 2017 ist er zurück in Deutschland.

Berivan Aymaz ist Abgeordnete des Landtags NRW und Sprecherin für Flüchtlingspolitik, Integrationspolitik, Internationales/ Eine-Welt der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Als Mitglied u.a. im Ausschuss für Europa und Internationales befasst sie sich intensiv mit allen Themen rund um Geflüchtete, Asyl, die Achtung von Menschenrechten, die Wahrung der offenen Gesellschaft und globale Gerechtigkeit. Von 2003 bis 2011 war sie als Referentin und Projektleiterin in verschiedenen Menschenrechts- und Migrantenorganisationen tätig. Zu ihrem Gesellschaftspolitischen Engagement gehört u.a.  die bundesweite Kampagne „Gerechtigkeit für Dogan Akhanli“ für den in Istanbul verhafteten Kölner Schriftsteller und Menschenrechtler.

Christoph Bongard ist studierter Diplom-Kulturwissenschaftler der Europauniversität Viadrina in Frankfurt (Oder), war 1998 bis 1999 Freiwilligendienstleistender in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Kreisau.  Seit 2005 arbeitet beim Forum Ziviler Friedensdienst (forumZFD), aktuell als Leiter der Abteilung Kommunikation, und ist Mitglied des Sprecher*innenrats der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung. Er berichtete bei Veranstaltungen über Maßnahmen der zivilen Konfliktbearbeitung und die Arbeit der Friedensfachkräfte und schrieb u.a. Beiträge für das PeaceLab2016 und bei Wissenschaft & Frieden.

Julia Bar-Tal ist staatlich geprüfte Landwirtin und z.Z. tätig in einem biologisch-dynamischen Landwirtschaftsbetrieb in Märkisch Oderland. Sie ist u.a. als Mitbegründerin des "Bündnis Junge Landwirtschaft" und der Bewegung gegen Landgrabbing in Ostdeutschland sowie durch Kampagnenarbeit gegen Glyphosateinsatz politisch engagiert. Seit 2002 engagiert sie sich in verschiedenen Solidaritätsbewegungen im Nahen Osten. Seit einigen Solidaritätsbesuchen bei zivilgesellschaftlichen Bewegungen 2013 beteiligt sie sich am Aufbau des Ernährungssouveränitätsnetzwerks "The 15th garden“, das Bäuer*innen und Gärtner*innen in Syrien und auf der Flucht in dessen Nachbarländern unterstützt.

Dr. Dina Hummelsheim-Doß studierte Soziologie, Germanistik und Niederländische Philologie an der Universität Köln. Seit 2008 ist Frau Hummelsheim-Doß wissenschaftliche Referentin am Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht, Abteilung Kriminologie in Freiburg i.B..Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der ländervergleichenden Forschung zu Kriminalitätserfahrungen und -wahrnehmungen in der Bevölkerung sowie in der sozialwissenschaftlichen Sicherheitsforschung. Hier war sie u.a. am vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt „Barometer Sicherheit in Deutschland“ beteiligt.

Ali Can war als Kind selbst Asylsuchender. Er engagiert sich für diverse Hilfsorganisationen und gibt seit mehr als einem Jahr Workshops für den Umgang mit kultureller Vielfalt. Mit der von ihm mit gegründete „Hotline für besorgte Bürger“ verfolgt er das Ziel, bundesweit den Dialog zwischen (besorgten) Deutschen und zugewanderten Menschen auf unkonventionelle und wertschätzende Art zu fördern. In Essen arbeitet Ali Can zurzeit am Aufbau eines „VielRespektZentrums“.

Ismail Köylüoglu arbeitete nach seinem Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in verschiedenen mittelständischen Unternehmen sowie in sozialen Organisationen. Von 2015 bis 2017 war Ismail Köylüoglu Geschäftsführer des Bundesverbandes Netzwerke von Migrantenorganisationen e.V. (NeMO). Er arbeitet dort weiterhin in der Leitung des Projekts samo.fa, welches die Stärkung von Aktiven aus Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit zum Ziel hat.

Helen Lessing ist als Vertreterin für das Jugendnetzwerk OpenGlobe im Vorstand des Eine Welt Netz NRW und Teil der OpenGlobe Lokalgruppe in Bielefeld. Gemeinsam mit anderen Engagierten setzt sie sich kritisch mit globalen Zusammenhängen auf politischer, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und ökologischer Ebene auseinander

 

Eine Welt Netz NRW @ 2018
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