Hauptmenü

Seiteninhalt

Großplakat-Aktion zur Nachhaltigkeit

Ab Mitte Oktober 2017 an 1.000 Flächen an Bahnhöfen in ganz NRW

„Vielfalt wertschätzen. Nachhaltig handeln.“ Mit diesem Slogan werben wir im Herbst gemeinsam mit Weleda Naturkosmetik für nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen, für Verantwortung für die Menschen, den Erhalt der Naturvielfalt und für globale Partnerschaften. „Nach der Bundestagswahl werden in Deutschland die Weichen für oder gegen eine Politik der Nachhaltigkeit gestellt“ so Manfred Belle, der beim Eine Welt Netz NRW die Plakat-Aktion koordiniert. „Die notwendigen Schritte ergeben sich aus den Welt-Entwicklungszielen, die die Vereinten Nationen 2015 als 2030 Agenda beschlossen haben.“ Wirtschaft und Umweltschutz sind nicht zwingend Gegensätze – deshalb arbeitet das Eine Welt Netz NRW bei der Plakat-Aktion mit Weleda zusammen, das 2016 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis sowie den Corporate Social Responsibility-Preis der Bundesregierung erhalten hat.

Ressourcenschutz, fairer Umgang mit Zulieferern in aller Welt, die Stärkung der Wertschöpfungsketten im globalen Süden, erneuerbare Energien, saubere Mobilität und artgerechte Tierhaltung  - all das würde wirtschaftlich viel besser funktionieren, wenn die Politik entsprechende Regeln für eine fairen Wettbewerb aufstellt und wenn mehr Unternehmen ihre globale Verantwortung wahrnehmen.

Download des Plakatmotivs als jpg-Datei hier.

Fotos der Großplakate "Nachhaltig handeln!"

Großplakat-Aktionen

"Ausstellungen" an Bahnhöfen in ganz NRW

Foto: Peter Wattendorff

Bei unseren Großplakaten fassen wir den Begriff der Ausstellung sehr weit:
Bei dieser Aktion zeigen wir für mehrere Wochen jeweils ein Motiv zur globalen Nachhaltigkeit an hunderten Groß-Werbeflächen an Bahnhöfen in ganz Nordrhein-Westfalen.
Wir realisieren diese Aktion jeweils in Kooperation mit einem Unternehmen und mit Unterstützung der Ströer Media GmbH aus Köln.


Ansprechpartner für Unternehmen, die Interesse an einer Kooperation haben:

Manfred Belle

manfred.belle@remove-this.eine-welt-netz-nrw.de

Tel. 02 51 – 28 46 69 -12

Download des Plakatmotivs von 2016: "Weniger Fleisch. Mehr Leben."

Aktion 2016: „Weniger Fleisch. Mehr Leben.“


Mit diesem Slogan warben wir im Sommer 2016 dafür, über Fleischkonsum nachzudenken. Denn die in der Ticker-Leiste des Plakates beschriebenen Probleme und Skandale lassen kaum jemanden kalt. Und irgendwo muss man ja anfangen. Ein geringerer Fleischkonsum in Deutschland und weltweit wäre vielerorts ein Beitrag für bessere Verhältnisse und für besseres Leben von Menschen und Tieren.

Wir wollen niemanden bedrängen, Vegetarier zu werden – darum sagen wir „Weniger Fleisch“ und nicht „Kein Fleisch“. In Deutschland essen viele Menschen deutlich mehr Fleisch, als ihrer Gesundheit gut tut. Weniger Fleisch wäre also für die meisten gesünder – man hätte mehr vom Leben.

Wer weniger Fleisch ist, kann mit dem gleichen Geldbetrag besseres Fleisch kaufen, selbst wenn dieses etwas teurer ist. Fleisch aus artgerechter Haltung stammt oft von Tieren, die weniger gequält wurden und deren Mast nicht im Eiltempo funktionieren muss. Tiere sind Lebewesen und keine Fleischmaschinen. Es spielt eine Rolle, ob sie etwas mehr vom Leben haben.

Massentierhaltung benötigt massenhaft Futtermittel. Industrielle Landwirtschaft mit Monokulturen und Pflanzengiften reduziert die Artenvielfalt in bedrohlichem Umfang. Wo wieder mehr Arten auf dem Acker erlaubt werden, da entsteht mehr Leben. 

Alte Nutztierrassen waren bzw. sind auch in Deutschland vom Aussterben bedroht, obwohl sie gesundheitlich robuster sind und ihr Fleisch oft besser schmeckt. Züchter werben sogar mit der Devise „Aufessen, um zu erhalten!“ – denn die Aufzucht braucht auch Kunden für das Fleisch.

Ein besonderes Problem sind die Resistenzen gegen Antibiotika. Niemand weiß genau, wie viele Menschen in deutschen Krankenhäusern sterben, weil bakterielle Infektionen nicht mehr gestoppt werden können. Schätzungen gehen in die Tausende. Die Tierindustrie scheint kaum willig bzw. in der Lage zu sein, den massenhaften Einsatz von Antibiotika zu stoppen. Ein grundlegender Wandel braucht Druck: vom Gesetzgeber und vom Kunden. Der Zuwachs an Resistenzen entscheidet  darüber, ob es zukünftig weniger Leben gibt oder mehr.

Bildergalerie

Eine Welt Netz NRW @ 2017
Bitte benutzen Sie zum Ausdrucken den Druckbutton am Ende jeder Seite.