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Seenot-Rettung im Mittelmeer

Die Organisation "Sea Eye" rettet Flüchtlinge

Eine Frau mit Rettungsweste wird in Seenot an Bord eines Schiffes geholt.

Foto: www.sea-eye.org

Sea-Eye ist seit April 2016 vor der Küste Libyens unterwegs, um Menschen vor dem Ertrinken zu retten.

Die private Lebensrettungs-NGO Sea-Eye hat Anfang April 2018 ihren zweiten Rettungseinsatz in diesem Jahr gestartet. Zur zehnköpfigen Crew der Seefuchs unter der der Führung von Kapitän Johann Rieß gehört auch unsere Kollegin Aline Watermann aus Münster. Nachdem das Schiff das Rettungsgebiet vor der libyschen Küste erreicht hat, halten sie Ausschau nach Schiffbrüchigen und Ertrinkenden und leisten Erste Hilfe. Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer: „Auch die anhaltende Bedrohung durch die libysche Küstenwache und die Versuche der italienischen Justiz, die private Seenotrettung zu unterbinden, können uns nicht daran hindern, unsere humanitäre Pflicht zu erfüllen.“ Das Schiff der Organisation Sea-Eye e.V. ist damit neben der Aquarius (http://sosmediterranee.org) das einzige private Rettungsschiff in diesem Teil des Mittelmeers, in dem seit Anfang 2018 schon über 350 Menschen ertrunken sind.

Sea-Eye ist seit April 2016 vor der libyschen Küste unterwegs, um Schiffbrüchige und Ertrinkende zu retten. Seit Mai 2017 ist auch das  zweite Schiff, die Seefuchs, auf Rettungsfahrt. Seither haben sie 13.284 Menschen aus Seenot in Sicherheit bringen können.

Link: www.sea-eye.org

Link zum Bericht der Westfälischen Nachrichten vom 09. April 2018

Link zu mehr Informationen bei unserem Jugendnetzwerk OpenGlobe

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