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Eine zweite Weltbaustelle für Herne

Die Hauswand an der Bebelstraße 26

Mit dem Eine Welt Zentrum in Herne realisieren wir in diesem Jahr erneut eine Weltbaustelle. Der Künstler Danile Pulido aus Nicaragua wird im September im Stadtzentrum von Herne die Hauswand der Zentrale der KETTELER Baugenossenschaft Herne eG bemalen. Passend dazu wird sich das Wandbild mit dem Ziel 11 "nachhaltige Städte und Gemeinden" auseinandersetzen. Schon jetzt können Interessierte Daniel Pulidos Werke im Rathaus der Stadt Herne anschauen. Die offizielle Eröffnungsfeier der Weltbaustelle Herne ist am 07.09. um 15 Uhr im Rathaus der Stadt Herne. Dort wird der Künstler auch eine Führung durch seine Ausstellung geben. Alle weiteren Informationen zum Programm finden Sie in der Kampagnenzeitung.

Der Kooperationspartner

Das Eine Welt Zentrum Herne ist ein Informationszentrum und Beratungsstelle des evangelischen Kirchenkreises Herne. Schwerpunkte des Zentrums sind die Beratung für Opfer von Menschenhandel und geflüchteten Menschen aus dem Bereich des Kirchenkreises Herne, die Koordination der Flüchtlingsarbeit mit den Gemeinden und Fachdiensten des Kirchenkrieses, Öffentlichkeits-, Lobby- und Bildungsarbeit und Vernetzung mit weiteren Initiativen auf lokaler und Landesebene. Des Weiteren verwaltet das Eine Welt Zentrum eine Regionalstelle für entwicklungspolitische Bildung und unterstützt somit den Aufbau und Erhalt lokaler Eine-Welt-Zentren und Netzwerke, bietet Beratungs- und Weiterbildungsangebote zu Multiplikator*innen, fördert Lobbyarbeit lokaler Akteure und wirkt als Multiplikator für Eine-Welt-Themen und Kampagnen in der Region.

Unterstützt wird das Projekt in Herne von dem Stadtumbauprojekt Herne Mitte und der KETTELER Baugenossenschaft eG.

Der Künstler

Daniel Ricardo Pulido Ortíz wurde 1956 in Bogotá  in Kolumbien geboren. Seit 1984 lebt er in Nicaragua, dessen Staatbürger er seit 1989 ist. Er ist Künstler und Autor. Seine Wandgemälde sind mittlerweile in Kolumbien, Costa Rica, Nicaragua, den USA, Italien, Holland, Schweden und auch in Deutschland zu bestaunen. Seit 33 Jahren lebt Daniel in einer indigenen Gemeinschaft in León, einer Universitätsstadt an der Pazifikküste Nicaraguas. Dort ist der vielseitige Künstler Mitbegründer der Bewegung „Volkstheater ohne Grenzen“ und arbeitet seit 2006 für die Literaturzeitschrift `Des Honoris Causa`. Vor allem liegen ihm die Werte der Nachhaltigkeit und der Menschenrechte am Herzen. Daher arbeitet er seit 1998 in dem Kulturzentrum ´Madre Tierra`(Mutter Erde). Dort bringt er Kindern und Jugendlichen diese Werte bei und unterstützt sie ihr Erlerntes und Inneres kreativ und künstlerisch auszudrücken. Darüber hinaus hat er vier Kinderbücher veröffentlicht, von denen auch einige ins Deutsche übersetzt wurden.

Weitere Informationen:
http://lacuevadelmosaico.blogspot.com

Eine Welt Netz NRW @ 2018
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