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Referent*innen

Eine Auswahl

Dr. Christine Hackenesch ist Wissenschaftlerin beim Deutschen Institut für Entwicklungspolitik und forscht dort als Regionalkoordinatorin Afrika zu den Beziehungen zwischen der EU, China und Afrika. In ihrem 2018 veröffentlichten Buch argumentiert sie, dass die Präsenz China weniger Einfluss als üblicherweise angenommen auf die in Afrika verfolgte Good-Governance-Strategie der EU hat.

Dr. Claude Kabemba, promovierte in Internationalen Beziehungen und ist Direktor von Southern Africa Resource Watch (SARW), einer Organisation, welche sich für die Entwicklung im Bergbau einsetzt. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die politische Ökonomie der Subsahara Afrikas mit dem Fokus auf Demokratisierung, Verwaltung natürlicher Ressourcen, Außenpolitik und Konfliktlösung. Im Rahmen seiner Arbeit hat Kabemba bereits internationale Organisationen wie Oxfam beraten.

Bienvenue Angui, Geschäftsführerin der Mittelstand Alliance Africa, fördert für den Bundesverband mittelständischer Wirtschaft die wirtschaftliche Zusammenarbeit von Unternehmen in Deutschland und Afrika. Die Mittelstand Alliance Africa möchte durch die Vernetzung von mittelständischen Akteuren „nachhaltige Projekte und Kooperationen auf Augenhöhe auf dem Chancenkontinent Afrika“ initiieren.

Serap Güler ist Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Nach dem Studium der Kommunikationswissenschaften und Germanistik arbeitete sie als Referentin und stellv. Pressesprecherin in verschiedenen Ministerien des Landes NRW. Von 2012 bis 2017 war sie Landtagsabgeordnete und integrationspolitische Sprecherin der CDU.

Stefanie Hilt engagierte sich bereits während ihres Studiums der Internationalen Not- und Katastrophenhilfe als Aktivistin und Vereinsmitglied bei Sea-Watch. Als Rettungssanitäterin und Team der Schnellbootcrew war sie auch Zeugin des Vorfalls am 06.11.17, bei dem das aggressive und höchst unprofessionelle Verhalten der sogenannten Libyschen Küstenwache mehr als 20 Flüchtenden das Leben kostete. "Europa sollte sich als solidarischer Staatenverbund auf seine Werte zurück besinnen und wieder anfangen, anstatt Grenzen die Wahrung der Menschenrechte zu verteidigen."

Séraphine Musabyimana ist Beraterin im Projekt MiGlobe, das Kommunen in NRW bei interkulturelle Öffnungsprozessen in der kommunalen Entwicklungspolitik berät und begleitet. Unter anderem engagiert sich Musabyimana beim Verein Education and Development Association Africa e.V.. Sie ist in Ruanda geboren, hat dort im Bereich der Gemeindentwicklung gearbeitet und engagiert sich seit vielen Jahren für entwicklungspolitische Projekte dort.

Dr. Bernd Bornhorst, studierter Politikwissenschaftler, Soziologe und Publizist, ist seit 2013 Vorstandsvorsitzender des Verbandes Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) und Leiter der Abteilung Politik und Globale Zukunftsfragen beim Hilfswerk MISEREOR. Um die Ziele des Verbandes für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe zu erreichen, so Bornhorst, „muss die Politik die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationalen als Richtschnur ihres Handelns nehmen und sie konsequent in allen Politikfeldern umsetzen.“

Elmar Brok, CDU Politiker und Mitglied des Europäischen Parlaments, befasst sich schwerpunktmäßig mit der EU-Außenpolitik. Als Abgeordneter aus Ostwestfalen-Lippe hat er in den letzten 40 Jahren viele der wichtigen globalen Themen in der EU bearbeitet und ist zurzeit Brexit-Beauftragter. Als Mitglied u.a. im Ausschuss für Konstitutionelles beschäftigt er sich mit der Zukunft der Europäischen Union.

Anna Cavazzini, Kandidatin von Bündnis 90/Die Grünen für die Wahl des Europäischen Parlamentes, „streitet für eine andere Globalisierung, bei der die Menschen und die Umwelt im Vordergrund stehen und nicht die Konzerne und reine Profitmaximierung“. Stationen ihrer Arbeit waren das Europabüro von Ska Keller, das Auswärtige Amt, die Vereinten Nationen und aktuell Brot für die Welt. Hier gehörte sie zu den Verfasser*innen einer Studie zum Engagement von Unternehmen für die SDGs.

Odette Mezeme Caldwell, Gründerin der Organisation My Voice For the Poor (MVFP) und UNESCO-Botschafterin in der Stadt Conakry in Guinea, die 2017 die Welthauptstadt des Buches war. Mit ihrer Arbeit verfolgt sie das Ziel, Rechte von Kindern und Müttern zu stärken. In ihrem Buch „Sie haben mir meine Kinder gestohlen“ berichtet sie über ihre Erfahrungen mit häuslicher Gewalt und gibt damit anderen Frauen und Migrantinnen, die psychischer oder physischer Gewalt ausgesetzt sind, eine Stimme. Zusätzlich hat sie ein Projekt zur Unterstützung von Remigrantinnen gestartet.

Christine Meissler, Diplom-Politologin, ist seit 2013 als Referentin für den Schutz der Zivilgesellschaft bei Brot für die Welt. Zuvor beschäftigte sie sich von 2007 bis 2013 als Referentin und Projektleiterin bei FriEnt (Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung) und InWEnt vor allem mit Friedensentwicklung. Sie ist Mitautorin des Berichtes „Atlas der Zivilgesellschaft“, welcher im Januar 2018 erstmals von Brot für die Welt und CIVICUS, der Weltallianz für bürgerliches Engagement, vorgelegt wurde. In diesem wird auf die weltweite Einschränkung zivilgesellschaftlicher Handlungsräume aufmerksam gemacht.

Gisela Bhatti, Diplom-Sozialarbeiterin, Fundraising-Managerin und ehem. Eine-Welt-Promotorin, war lange in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit und der Entwicklungsarbeit tätig. Gemeinsam mit Doris Kunstdorff hat sie Cloud und Rüben gegründet. Cloud und Rüben bietet Fortbildungen zum Thema Digitalisierung an, vernetzt Organisationen und unterstützt diese. Ihr Fokus liegt dabei auf einer verantwortungsvollen Nutzung der Digitalisierung zum Wohle der Menschheit und des Gemeinwesens, um Ziele wie die Sustainable Development Goals effizienter, komplexer und kostengünstiger zu erreichen.

Olaf Bernau ist Journalist, Referent in der Erwachsenenbildung und Mitbegründer von Afrique-Europe-Interact, einem transnationalen Netzwerk, an dem Basisinitiativen u. a. in Mali, Togo, Marokko, Deutschland, Österreich und den Niederlanden beteiligt sind. Neben Flucht und Migration arbeitet Afrique-Europe-Interact vor allem mit Kleinbauern und Kleinbäuerinnen in Mali zusammen, insbesondere im Bereich Landkonflikte.

Dr. Hannah Smidt, Forscherin am Institut für Afrika-Studien des German Institute of Global and Area Studies (GIGA). Ihr Fokus liegt auf politischer Gewalt und der Demokratisierung in Konfliktgebieten. Unter anderem hat sie sich mit der Frage, wie die Aktivitäten der Friedensmissionen der Vereinten Nationen gemessen werden können, beschäftigt, wofür sie den Cedric Smith Prize und den Dina Zinnes Award erhalten hat. Im November 2018 veröffentlichte Sie den Aufsatz „Das Verschwinden zivilgesellschaftlicher Freiräume in Afrika“.

Felix Sühlmann-Faul ist freier Techniksoziologe, Speaker und Autor mit Spezialisierung auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Im September 2018 brachte er gemeinsam mit Stephan Rammler das Buch „Der blinde Fleck der Digitalisierung“ heraus, in welchem sie Nachhaltigkeitsdefizite auf gesellschaftlicher, ökologischer, politischer und ökonomischer Ebene herausarbeiten und Wege hin zu einer erhöhten Nachhaltigkeit durch Digitalisierung aufzeigen.

 

 

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