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Veranstaltungen und Termine

Auf dieser Seite informieren wir euch über alle anstehenden Termine des Jungen Engagements. Neben den regelmäßigen Veranstaltungen sind auch immer wieder neue Angebote dabei. Wenn ihr selbst eine Idee für eine Aktion, Veranstaltung, Exkursion und ähnliches habt, meldet euch gerne! Auch über das OpenGlobe-Netzwerk wird viel angeboten.

European Youth Event 2020 - The Future is Now!

VERSCHOBEN WEGEN CORONA! Leider wurde das EYE auf unbestimmte Zeit verschoben. Sobald es einen Nachholtermin gibt, werden wir darüber hier informieren. Obwohl alle Plätze für die Fahrt besetzt waren, gibt es dann wahrscheinlich noch Nachrückplätze. Wenn ihr dazu informiert werden wollt, schreibt uns eine E-Mail!

„Alle zwei Jahre bringt das EYE - European Youth Event tausende Jugendliche aus der Europäischen Union und anderen Ländern zusammen, um ihre Ideen zu der Zukunft Europas miteinander zu teilen und zu entwickeln. Es ist eine einzigartige Möglichkeit für junge Menschen, um sich direkt im Herzen der europäischen Demokratie zu treffen und Entscheidungsträger*innen sowie einander zu inspirieren."

(Zitat von der EYE-Webseite)   

Gemeinsam möchten wir als OpenGlobe-Netzwerk am European Youth Event 2020 vom 29.-30. Mai 2020 teilnehmen und euch einladen, euch uns anzuschließen. Das Programm ist bunt: es gibt Workshops, Vorträge und Aktivitäten zu Themen wie Umweltschutz, Menschenrechte, Migration, Entwicklungspolitik, europäischer Integration… Einen Überblick bekommt ihr hier.

Mitfahren könnt ihr, wenn ihr zwischen 18 und 30 Jahre alt seid und euren Wohnsitz in NRW habt. Meldet euch dafür einfach bis 15.02.2020 bei Svenja Bloom.   

 

Den Flyer zum Teilen bekommt ihr hier.

 

 

Schokofahrt

Die Schokofahrt ist eine Fahrradtour für den emissionsfreien Transport von Schokolade. Die Idee dahinter stammt von einer Gruppe aus Münster, die sich für nachhaltige Mobilität, CO2-neutralen Transport und bewussten Genuss einsetzen wollte. Sie verfolgen dabei keine kommerziellen Zwecke und machen (außer für die Schokolade) keine Werbung für bestimmte Produkte. Mehr Infos findet ihr hier.

Um diese Ziele zu unterstützen, machen wir vom Jungen Engagement im Eine Welt Netz NRW und OpenGlobe als eigene Gruppe ebenfalls Schokofahrten. Dabei weichen wir ein bisschen von den "regulären" Fahrten ab und beschäftigen uns zwischendurch verstärkt mit nachhaltigem Leben und Konsum. 

 

OpenGlobe Schokofahrt 2019

Am 31.10.2019 ging es auf die erste OpenGlobe Schokofahrt! Mit 12 jungen Engagierten haben wir uns in Amsterdam getroffen, um am nächsten Morgen 107 kg fair gehandelte, CO2-neutral transportierte Bio-Schokolade bei den Chocolatemakers abzuholen. Innerhalb von drei Tagen brachten wir die Schokolade dann auf Fahrrädern nach Münster zu verschiedenen Händler*innen. Ein Teil der Schokolade reiste sogar (natürlich auch CO2-neutral) nach Dortmund und Göttingen weiter. 
Unterwegs haben wir nicht nur die Fabrik der Chocolatemakers besichtigt, sondern auch ein Ökodorf in der Nähe von Deventer besucht, die sich für mehr Nachhaltigkeit einsetzt, und uns mit fairem Handel, Konsum und Klimaschutz beschäftigt. 

OpenGlobe Schokofahrt 2020

Die nächste Schokofahrt findet unter dem Titel "Fietsen for chocolate" voraussichtlich vom 22.-27. September 2020 als deutsch-niederländisches Kooperationsprojekt mit der niederländischen Active Society NGO statt. Als internationale Jugendbegegnung wird es etwas länger und wir konzentrieren uns zusätzlich mehr auf inhaltliche Arbeit zu Fairem Handel und Umweltschutz. Wenn du schon jetzt Lust hast, uns in der Planung zu unterstützen, oder dir schon mal einen Platz sichern möchtest, melde dich bei Svenja Bloom.

Bilder der Schokofahrt 2019

Climate Action Day

Gemeinsam für globale Klimagerechtigkeit!

Der Climate Action Day ist eine weltweite Bewegung junger Engagierter, denen Klimawandel und globale Ungerechtigkeit nicht egal sind. Seit 2012 setzen sich junge Menschen in mehreren Ländern der Welt vor jeder UN-Klimakonferenz mit konkreten Aktionen für das Klima ein. Denn gemeinsam sind wir stark für den Klimaschutz!

Wir zeigen Handlungsmöglichkeiten auf und lernen voneinander. Werde Teil dieser weltweiten Bewegung und lass die Welt sehen, was junge Menschen auf die Beine stellen können. Denn warum sollten wir es allein Politiker*innen überlassen, über die Zukunft unserer Erde zu entscheiden? 

2019 fand erstmals ein gemeinsamer Aktionstag mit Workshops, Talks und Schnippeldisko im Union-Gewerbehof in Dortmund statt. Mehr Infos dazu findet ihr unten.
Der nächste Climate Action Day findet am 05.12.2020 statt, alles weitere werden wir zeitnah veröffentlichen.

Kontakt: info@remove-this.climateactionday.org und Facebook

Organisationsteam des Climate Action Day 2020

 

  • Amt für MÖWe der Evangelischen Kirche von Westfalen
  • Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen
  • Vereinte Evangelische Mission
  • Eine Welt Netz NRW e.V.
  • BUNDJugend NRW
  • Muslimisches Jugendwerk
  • SoLaWi Dortmund
  • Landesjugendwerk der AWO

Der Climate Action Day 2019 - Pressemitteilung

Stolz aber auch etwas ungläubig füllen Dika und Helena zusammen mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihr Deo und ihre Zahnpasta in alte Marmeladengläser. Angeleitet vom Dortmunder Unverpacktladen „Frau Lose“ haben sie diese Produkte ganz ökologisch und ohne Verpackung beim Climate Action Day  selbst hergestellt. 

Unterdessen ziehen Elisabeth und ihre Gruppe mit Sprühkreide in den Händen los. Sie erproben in ihrem Workshop Methoden, um für ein Lieferkettengesetz zu werben. Ein Banner haben sie schon gemacht. Eine junge Frau nimmt es mit, um es später aus ihrem Fenster zu hängen. 

Andere Gruppen schreiben Poetry Slam-Texte. Sie entwickeln klimafreundliche Utopien und überlegen Argumente, wie man Kommentaren wie „Ihr wisst doch nicht mal, was CO2 überhaupt ist und lebt selber klimaschädlich“ begegnen kann. 

Das Future Lab beim letzten Climate  Action Day in Dortmund weckte großes Interesse. Jugendliche und junge Erwachsene kamen dazu in die Werkhalle des Dortmunder Union Gewerbehofs, um Folgen des Klimawandels in anderen Ländern kennenzulernen und Aktionsformen für eine klimagerechtere Zukunft zu erproben. Rund 40 Teilnehmende diskutierten in Workshops und tauschten sich untereinander aus. Die UN-Jugenddelegierte Josephine Hebling und Felix Hoffmann von der Klimadelegation erläuterten, wie die Anliegen Jugendlicher bei den Vereinten Nationen in New York oder bei den Klimaverhandlungen Gehör finden.

Globale Perspektiven auf den Klimawandel erfuhren die Teilnehmenden unter anderem per Skype. So sprachen sie mit den Umweltschutz-Expertinnen Lydia Mogano aus Südafrika (Southern African Faith Communities‘ Environment Institute/SAFCEI) und Sophia Anggraita aus Indonesien, die als Asien-Beraterin bei der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) tätig ist.

Der Climate Action Day ist ein globaler Aktionstag. Er findet seit 2012 jährlich vor der UN- Klimakonferenz statt. Junge Menschen in aller Welt - darunter in Belgien, Großbritannien, Indien, Italien, Jamaika und Singapur - beteiligen sich mit eigenen Aktionen für den Umweltschutz.  Auch Partnerkirchen der VEM in Indonesien, Kamerun, der DR Kongo und Tansania machen dabei mit. 

Der Climate Action Day wird vom Amt für MÖWe und dem Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Vereinten Evangelischen Mission und dem Eine Welt Netz NRW organisiert. Auch im Jahr 2020 wird es wieder einen Climate Action Day geben: am 5. Dezember.

Interview mit der deutschen UN-Jugenddelegierten:  Veränderungen fangen mit kleinen Schritten an 

Josephine Hebling ist Jugenddelegierte bei den Vereinten Nationen. Vor der internationalen Staatenorganisation vertritt sie derzeit gemeinsam mit Nikolas Karanikolas die Interessen Jugendlicher in Deutschland – beide sprachen auf der UN-Generalversammlung in New York. Beim Climate Action Day mit Future Lab in Dortmund (siehe nebenstehenden Artikel) versprach die 19-Jährige, nicht nachlassen zu wollen, damit die Forderungen junger Menschen für mehr Klimaschutz ernst genommen werden. Der Druck auf die Politik, zu handeln, werde größer. Sie  ermutigte die Teilnehmenden am globalen Klimaaktionstag, mit eigenen Ideen die Welt zu verändern und so die Umwelt besser zu schützen. Hebling stammt aus Freiburg und studiert Politikwissenschaft.

Gibt Dir das derzeit große Engagement von Jugendlichen in Deutschland, die sich z.B. an Fridays for Future, Seebrücke, Extinction Rebellion beteiligen, Rückenwind? Werden junge Stimmen bei den Vereinten Nationen dadurch mehr einbezogen?

Josephine Hebling: Jedes Engagement von Jugendlichen gibt mir generell Rückenwind, um ihre Anliegen auch auf politischer Ebene  transportieren zu können. Das heißt nicht unbedingt, dass sie dafür am Freitag auf die Straße gehen und protestieren müssen. Es zeigt vielmehr, dass sie ihr Umfeld, die Welt bewusst wahrnehmen. Wenn junge Menschen besonders für ein Thema brennen, dann sehen auch Politiker, dass die Jugend aktiv ist und politische Entscheidungen ihnen nicht egal sind. Umso mehr Druck können wir auf Entscheidungsträger ausüben.  

Je mehr Möglichkeiten wir in verschiedenen Strukturen der UN sehen, uns einzubringen, desto besser stehen auch die Chancen, dass die politische Forderungen gut vertreten werden. Wenn wir Möglichkeiten erkennen, wie zum Beispiel im Sicherheitsrat, in dem Deutschland momentan als nichtständiges Mitglied vertreten ist, dann versuchen wir auch dort, mitzuwirken.

Was sind die wichtigsten Eindrücke, die Du aus dem Future Lab in Dortmund mitnimmst?

Hebling: Ganz klar wurde gezeigt, dass es kein riesiges Engagement braucht, um viel verändern zu können. Es fängt meist bei den ganz kleinen Sachen an. Zum Beispiel, Deos ohne Verpackung herstellen zu können oder Slow Food zu unterstützen. Also beim Essen kann man darauf achten, dass es die Lebensmittel lokal oder regional und passend zur Jahreszeit gibt, um somit weite Wege und Abfälle zu vermeiden. Oder selber eine Suppe aus Gemüse kochen, das ansonsten weggeschmissen worden wäre. Veränderungen fangen ganz oft so an, dass sie ganz klein erscheinen, wenn man alleine ist. Aber man darf nicht unterschätzen, welche Wirkung diese haben. Es war hier schön zu sehen und zu erleben, was solche Veränderungen bewirken können. 

Was erhoffst Du Dir von politischen Klimadiskussionen? 

Hebling: Ich erhoffe mir, dass Jugendliche nicht nur gehört, sondern in diesen Prozess auch eingebunden werden. Bei unserer Deutschlandtour haben wir wahrgenommen, wie das Thema Klimawandel Jugendliche unglaublich beschäftigt und unglaublich mobilisiert. Die Forderungen, die wir danach bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen eingebracht haben, müssten jetzt weitergetragen werden. Es kann nicht damit aufhören, dass wir dort drei Wochen anwesend waren und jetzt nichts mehr passiert. Wir wollen die Themen, die angesprochen wurden, möglichst weiter bekannt machen. Und bei künftigen Diskussionen ums Klima wünsche ich mir, dass Politiker die Interessen der Jugendlichen ernst nehmen und eine Entscheidung fällen, die möglichst nah an den Forderungen für einen besseren Umweltschutz sind, die wir eingesammelt haben. 

 

Das Interview haben vorbereitet und geführt Johanna Schäfer (Amt für MÖWe) und Svenja Bloom (Eine Welt Netz NRW).

 

 

Bilder vom Climate Action Day 2019

Eine Welt Netz NRW @ 2020
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