Hauptmenü

Seiteninhalt

Rückblick Methodenworkshop

Achtsamkeit und Stressbewältigung für Eine Welt-Engagierte

Foto: Albrecht Fietz auf Pixabay

Zivilgesellschaftliches Engagement ist auf Grund großer globaler Ungerechtigkeiten wichtiger als je zuvor. Doch mit der wachsenden Verantwortung, für eine gerechte Welt einzustehen, erhöht sich auch der psychische Stress für Engagierte. Viele überfordern sich mit Aufgaben, fühlen sich ausgelaugt, aber dennoch verantwortlich im Sinne von: „Es macht niemand anderes, also muss ich es selbst tun“.  Aber was passiert, wenn wir Stress haben? Welche Mechanismen können uns helfen, uns nicht zu überfordern und in eine Abwärtsspirale zu geraten? Wie können wir es schaffen, auch uns selbst gegenüber Verantwortung zu übernehmen und auf unsere innere Stimme zu hören? Diesen Fragen gingen 15 Eine Welt-Engagierte aus den unterschiedlichsten Kontexten am Nachmittag des 4. Dezembers 2020 auf den Grund, in dem sie ihre Aufmerksamkeit einmal nur ganz auf sich persönlich richteten.

In einem dreistündigen interaktiven Online-Workshop führte die systemische Beraterin und Burn-Out-Präventionsbegleiterin Adele Brucks in die Ursachen und Auswirkungen von Stress ein und erläuterte dabei die Wichtigkeit von Achtsamkeit mit sich selbst. Sie erklärte die Unterschiede zwischen positivem und toxischem Stress und schaffte ein Bewusstsein bei den Teilnehmer*innen, ab wann Stress gesundheitsgefährdend werden kann. In praktischen Übungen lernten die Teilnehmer*innen ihre eigenen Stressoren kennen. Mit kleinen Achtsamkeitstipps und ersten Strategien zur Stressprävention und -bewältigung endete dieser kurzweilige, aber intensive Nachmittag.

Was nehmen wir mit?

  • Menschen haben Krisen, das ist ganz normal.
  • Stress ist individuell und muss nicht logisch zusammenhängen.
  • Menschen haben einen individuellen Energietopf und wenn der leer ist, ist er leer.
  • Das beste Mittel gegen Stress ist Bewegung. Dabei muss es nicht der große Sport sein, Spaziergänge und Bewegung im Alltag helfen schon.
  • Gesund ist das, was wir als gesund erleben und nicht das, was von außen an uns herangetragen wird.
  • Sich selbst wichtig nehmen ist das A und O!
  • Die kleinen Dinge setzen die großen in Bewegung

 

Eine kleine Achtsamkeitsübung

Legen Sie morgens eine Anzahl von Kaffeebohnen (3-5 genügen für den Start) in die rechte Hosentasche. Wenn Sie etwas Schönes oder Positives am Tag erleben – ein Schwatz mit der Lieblingskollegin, eine leckere Tasse Kaffee, ein netter Gruß vom Nachbarn – wandert eine Kaffeebohne von der rechten in die linke Hosentasche. Zählen Sie am Abend die Bohnen, die in die linke Hosentasche gewandert sind und erinnern sich an die schönen Momente des Tages.

Die Referentin: Adele Brucks, Systemische Beraterin und Burn-Out-Präventionscoach

www.adelebrucks.de

Eine Welt Netz NRW @ 2021
Bitte benutzen Sie zum Ausdrucken den Druckbutton am Ende jeder Seite.