Durch acht Städte in NRW tourte das Eine Welt Netz NRW 2016 mit der Kampagne "Wertvoll Einkaufen - Deine Stadt Kann Fair". An unserem Aktionsstand informierten wir mit einer Fotoausstellung und wechselnden Lokalprogrammen über faire öffentliche Beschaffung.

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Städtetour 2016

Wertvoll Einkaufen - Deine Stadt Kann Fair

Durch acht Städte in NRW tourte das Eine Welt Netz NRW in 2016 mit der Kampagne "Wertvoll Einkaufen - Deine Stadt Kann Fair". An unserem Aktionsstand informierten wir mit einer Fotoausstellung und wechselnden Lokalprogrammen über faire öffentliche Beschaffung. Dabei unterstützten uns zahlreiche zivilgesellschaftliche Akteure. Weit mehr als 1000 Fotostatements von Bürger*innen und Aktiven konnten während der Tour gesammelt werden. Alle waren sich einig: Meine Stadt soll fair einkaufen! Ziel der Kampagne ist die Verankerung von sozialen und ökologischen Kriterien im öffentlichen Einkauf.

Das Projekt "Wertvoll Einkaufen - Deine Stadt Kann Fair" wurde gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen sowie von Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt mit finanzieller Unterstützung des BMZ. 

Download der Aktionszeitung "Wertpapier".

Bielefeld

Vom 26. bis 30. August 2016 fanden die Aktionstage vom Eine Welt Netz NRW in Kooperation mit dem Welthaus Bielefeld am Jahnplatz statt. Teilnehmende Akteure waren Attac Bielefeld, ART at WORK, BUND - Kreisgruppe Bielefeld, Fairticken, fairtrademerch, die Fairtrade Town Bielefeld, Foodsharing Bielefeld, Greenpeace Bielefeld, das Filmkunsttheater Kamera, die Open Globe Gruppe Bielefeld, die Stadtbibliothek Bielefeld und die Verbraucherzentrale NRW.

Das vielfältige Rahmenprogramm bestand aus einer Filmvorführungen, einer Kleidertausch-Aktion, einer Fahrradtour, einer Schüleraktion zu Recyclingpapier, einer interaktiven Kunstaktion und Informationsständen verschiedener Initiativen.

Bielefeld ist seit 2013 Fairtrade Town. Der Titel zeichnet aus, dass in Einzelhandel und Gastronomie Fairhandelsprodukte angeboten werden. Der Steuerungskreis "Fairtrade Town Bielefeld" organisiert Veranstaltungen rund um das Thema Fairer Handel und unterstützt Schulen, Vereine oder Unternehmen dabei, faire Produkte einzuführen. Jedoch wird beim öffentlichen Einkauf der Stadt selbst noch nicht konsequent dafür gesorgt, dass Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen in Herstellungsländern vermieden werden. Dafür braucht es die Einforderung verlässlicher Nachweise und eine Umstellung der kommunalen Einkaufspraxis - also auch eine politische Entscheidung, dieses Thema anzugehen. Wichtige erste Schritte sind getan, doch nun gilt es, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen.

Download des Aktionsprogramms.
Download der Pressemitteilung zum Abschluss der Aktionstage.

Düsseldorf

Vom 01. bis 06. Juni 2016 fanden die Düsseldorfer Aktionstage am Kö-Bogen in der Schadowstraße statt. Teilnehmende Akteure waren der Allgemeinen Studierendenausschuss der Heinrich-Heine-Universität (AStA), die Hochschulgruppe Campusgrün, das EINE WELT FORUM DÜSSELDORF E. V., das Junge Eine Welt Forum Düsseldorf und das Theodor-Fliedner-Gymnasium aus Kaiserswerth.

Mit Flashmobs, Kleidertausch-, Upcycling- und Siebdrück-Angeboten, einer Filmvorführung und einem nachhaltigen Brunch wurde ein buntes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Die Netzwerkinitiative 2016 bildete den Abschluss der Düsseldorfer Aktionstage.

Fair Trade hat in Düsseldorf eine lange Tradition: Nicht umsonst ist die Kommune mit den Titeln "Hauptstadt des Fairen Handels" (in 2007) und Fairtrade Town (seit 2011) ausgezeichnet. Schon seit 2006 sieht ein Ratsbeschluss die Einhaltung der sogenannten ILO-Kernarbeitsnormen auch im öffentlichen Einkauf vor. Doch noch immer werden unabhängige Nachweise und Kontrollen nicht konsequent für alle betroffenen Produktbereiche eingefordert. Wichtige erste Schritte sind getan, doch nun gilt es, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen.

Download des Aktionsprogramms.
Download der Pressemitteilung zum Beginn der Aktionstage.

Duisburg

Vom 16. bis 22. Juni 2016 fanden die Duisburger Aktionstage auf der Königstraße statt. Teilnehmende Akteure waren der Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Exile e.V., FairNetz Duisburg e.V., das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF), die Infostelle "Dritte Welt" des Ev. Kirchenkreises Duisburg, Oikokredit, Tellavision und der Weltladen Duisburg.

Politische Mitmachaktionen, eine faire Kaffeeverkostung, ein Fußballparcours und eine Filmvorführung mit anschließender Diskussion gehörten zum vielfältigen Rahmenprogramm. Zum Abschluss fand eine Podiumsdiskussion zum Thema "Kann Duisburg Fair Beschaffen? Herausforderungen und Ansätze" statt.

Duisburg ist seit 2013 Fairtrade Town. Der Titel zeichnet aus, dass in Einzelhandel und Gastronomie Fairhandelsprodukte angeboten werden. Auf Initiative der Zivilgesellschaft hat die Stadt in 2012 einen Ratsbeschluss zur Unterstützung des Fairen Handels verabschiedet und wirkt mit weiteren Akteuren aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft an der Steuerungsgruppe mit. Jedoch wird beim öffentlichen Einkauf der Stadt selbst noch nicht konsequent dafür gesorgt, dass Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen in Herstellungsländern vermieden werden. Dafür braucht es eine Umstellung der kommunalen Einkaufspraxis - also auch eine politische Entscheidung, dieses Thema anzugehen. Wichtige erste Schritte sind getan, doch jetzt gilt es, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen!

Download des Aktionsprogramms.
Download der Pressemitteilung zum Abschluss der Aktionstage.

Link zur Themensendung im Bürgerfunk Duisburg

Hamm

Vom 10. bis 18. September 2016 fanden die Aktionstage Hamm im Maximilianpark in Kooperation mit dem Forum für Umwelt und gerechte Entwickliung (FUgE) statt. Neben den Aktionen des 20. Eine Welt- und Umwelttages (11. September) und des Weltkindertages (18. September) gab es eine Filmvorführung über faire Textilien mit anschließender Diskussion.

Hamm ist seit 2012 Fairtrade Town. Der Titel zeichnet aus, dass in Einzelhandel und Gastronomie Fairhandelsprodukte angeboten werden. Auch in der gesamten Stadtverwaltung wird seitdem nur noch fairer Kaffee ausgeschenkt. Jedoch wird bei dem restlichen öffentlichen Einkauf der Stadt selbst noch nicht konsequent dafür gesorgt, dass Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen in Herstellungsländern vermieden werden. Dafür braucht es eine Umstellung der kommunalen Einkaufspraxis - also auch eine politische Entscheidung, dieses Thema anzugehen. Wichtige erste Schritte sind getan, doch jetzt gilt es, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen!

Download des Aktionsprogramms.
Download der Pressemitteilung zum Beginn der Aktionstage.

Köln

Die Kölner Aktionstage fanden vom 14. bis 18. April 2016 statt. Teilnehmende Akteure waren das Allerweltshaus Köln, Amnesty International, der AStA der Universität zu Köln, das Netzwerk "Eine-Welt Stadt Köln", die Fairtrade Town Köln, die Hochschulgruppe Green Office, die Hochschulgruppe Weltladen, Kölle Global, der Weltladen Schildergasse und Weitblick Köln. Weitere Unterstüzer*innen waren ConAction, die Stadt Köln, dasselbe in grün und Greenpeace.

Mehrere Filmvorführungen mit anschließender Diskussion, ein konsumkritischer Stadtrundgang, eine Führung durch den Campus-Garten und das Weltladen-Quiz über Fairen Handel waren Teil des vielfältigen Rahmenprogramms. Die abschließende Abendveranstaltung "Kann Köln Fair? Keine Steuergelder für menschenunwürdige Arbeit!" bot eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion und war mit rund 90 Gästen gut besucht.

Köln ist seit 2011 Fairtrade-Town. Der Titel bezieht sich allerdings vorwiegend auf den Verkauf von fair gehandelten Produkten im Einzelhandel und der Gastronomie. Für den Einkauf der öffentlichen Verwaltung ist die einzige Bedingung, dass im Bürgermeisterbüro fairer Kaffee ausgeschenkt wird sowie ein weiteres Produkt aus fairem Handel verwendet wird. Doch noch immer werden unabhängige Nachweise und Kontrollen nicht konsequent für alle betroffenen Produktbereiche eingefordert. Wichtige erste Schritte sind getan, doch nun gilt es, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen.

Download des Aktionsprogramms.
Download der Pressemitteilung zum Beginn der Aktionstage.

Minden

Die Mindener Aktionstage fanden vom 28. April bis 02. Mai 2016 statt. Teilnehmende Akteure waren Attac Minden, die Umwelt-AG des Herder-Gymnasiums, die Offene Kirche St. Simeonis Minden, der Weltladen Minden und das Informationszentrum 3. Welt. GreenFairPlanet war ein weiterer Unterstützer.

Eine Filmvorführung über faire Textilien, konsumkritische Stadtrundgänge, die Weltladen-Aktion "Unternehmen Haftbar Machen" und ein TTIP-Aktionsspiel bildeten das bunte Rahmenprogramm.

Seit 2015 ist Minden Fairtrade Town. Der Titel zeichnet aus, dass in Einzelhandel und Gastronomie Fairhandelsprodukte angeboten werden. Die Stadt Minden hat 2014 einen Ratsbeschluss zur Unterstützung des Fairen Handels verabschiedet und wirkt mit weiteren Akteuren aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft an der Steuerungsgruppe mit. Doch noch immer werden unabhängige Nachweise und Kontrollen nicht konsequent für alle betroffenen Produktbereiche eingefordert. Wichtige erste Schritte sind getan, doch jetzt gilt es, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen!

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Download der Pressemitteilung zum Abschluss der Aktionstage.

Mönchengladbach

Vom 21. bis 24. September 2016 fanden im Rahmen der Fairen Woche die Aktionstage in Mönchengladbach am Marktplatz Rheydt statt. Unsere Fotoaustellung und unser Aktionsstand informierten über Menschen- und Arbeitsrechtverletzungen weltweit und über faire Beschaffung.

Mönchengladbach ist seit April 2016 Fairtrade Town. Der Titel zeichnet aus, dass in Einzelhandel und Gastronomie Fairhandelsprodukte angeboten werden. Der Steuerungskreis "Fairtrade Town Mönchengladbach" organisiert viele Veranstaltungen rund um das Thema fairen Handel und unterstützt Schulen, Vereine oder Unternehmen dabei, faire Produkte einzuführen. Jedoch wird beim öffentlichen Einkauf der Stadt selbst noch nicht konsequent dafür gesorgt, dass Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen in Herstellungsländern vermieden werden. Dafür braucht es eine Umstellung der kommunalen Einkaufspraxis - also auch eine politische Entscheidung, dieses Thema anzugehen. Wichtige erste Schritte sind getan, doch jetzt gilt es, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen!

Download des Aktionsprogramms.
Download der Pressemitteilung zum Beginn der Aktionstage.

Münster

Vom 27. bis 31. Oktober 2016 fanden die Aktionstage am Syndikatplatz in Münster statt. Teilnehmende Akteure waren die Christliche Initiative Romero, der AStA der Uni Münster, der AStA der Fachhochschule Münster, das Eine-Welt-Forum Münster e.V., der Weltladen la tienda e.V., Vamos e.V., die FAIR Handelsgesellschaft und der Weltladen im Südviertel.

Teil des vielfältigen Rahmenprogramms waren eine Filmvorführung mit anschließender Diskussion, die Eröffnung der Ausstellung "KonsumWandel – Wir können auch anders!", ein Flashmob zum Thema Kinderarbeit und ein konsumkritischer Stadtrundgang.

Münster ist seit 2011 Fairtrade Town. Der Titel zeichnet aus, dass in Einzelhandel und Gastronomie Fairhandelsprodukte angeboten werden. Der Steuerungskreis "Fairtrade Town Münster" organisiert viele Veranstaltungen rund um das Thema fairen Handel und unterstützt Schulen, Vereine oder Unternehmen dabei, faire Produkte einzuführen. Jedoch wird beim öffentlichen Einkauf der Stadt selbst noch nicht konsequent dafür gesorgt, dass Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen in Herstellungsländern vermieden werden. Dafür braucht es eine Umstellung der kommunalen Einkaufspraxis - also auch eine politische Entscheidung, dieses Thema anzugehen. Wichtige erste Schritte sind getan, doch jetzt gilt es, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen!

Download des Aktionsprogramms.
Download der Pressemitteilung zum Abschluss der Aktionstage.

 

 

 

 

Eine Welt Netz NRW @ 2017
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