Neuigkeiten rund um Weltbaustellen NRW, einer Urban Art Kampagne zu den 17 Globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung

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Was wir sonst noch machen

Einladung zum übergreifenden Kampagnenabschluss

Freitag, 9. Oktober 2020

Das Bild zeigt den Einladungsflyer zur übergreifenden Abschlussveranstaltung unserer Kampagne.

Unsere Einladung zum übergreifenden Kampagnenabschluss wirft die Frage auf, wie schnell eigentlich fünf Jahre vergehen können.

Liebe Kooperationspartner*innen, Unterschützer*innen und Interessierte,

Fünf Jahre nach Verabschiedung der Agenda 2030 geht die Kampagne „Weltbaustellen NRW“ im Oktober 2020 nun zu Ende: Nach fünf Kampagnenjahren, 29 Aktionsorten, über 40 Kunstaktionen und mehr als 300 Veranstaltungen zu den Globalen Nachhaltigkeitszielen. Die gemeinsam erzielten Erfolge, die besonderen Begegnungsorte und die beeindruckenden Kunstwerke wollen wir feiern. Anfang Oktober ist es deshalb soweit: Trotz Corona möchten wir uns begegnen – mit gutem Hygienekonzept und viel Abstand. Herzlich lädt das Kampagnenteam dazu alle Interessierten, Beteiligten, Kooperationspartner*innen, Künstler*innen und Ehrenamtliche, die die Weltbaustellen erst ermöglicht und mit Leben gefüllt haben, zur Abschlussveranstaltung in Präsenz ein.

Veranstaltungsort: Zentrum Altenberg, Hansastraße 20, 46049 Oberhausen (direkt am Oberhausen Hbf!)
Veranstaltungszeit: ab 16 Uhr

Wir freuen uns schon, all die bekannten, aber hoffentlich auch einige neue Gesichter zu sehen.
Fragen und Zusagen schickt gerne an Lina Dybowski (lina.dybowski@remove-this.eine-welt-netz-nrw.de).

Programm

Ab 16 Uhr: Beginn der Veranstaltung
Ankommen, verschiedene Ausstellungsangebote

16:45 Uhr: „Wir haben’s nicht gewusst“ (Kurzfilm)
Parisa Karimi, Weltbaustelle Bergisch Gladbach

17:00 Uhr Begrüßung
Eine Welt Netz NRW e.V. und Klaus Klinger, farbfieber e. V.
Grußwort Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW
Grußwort Engagement Global
Grußwort Oikocredit

17:30 Uhr: Theaterinszenierung zu den Zielen für nachhalige Entwicklung (1)
Cactus Junges Theater

17:40 Uhr: Keynote zum Thema Corona und die globalen Nachhaltigkeitsziele
Jens Martens, Global Policy Forum

18:00 Uhr: Theaterinszenierung zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (2)
Cactus Junges Theater

18:15 Uhr: Schlaglichter: 4 Jahre „Weltbaustellen NRW“
Partner*innen berichten

Danach:
Informelle Fortsetzung der Veranstaltung mit Ausstellung der Kunstwerke, interaktiver Kunstaktion, Kurzfilmen, Begegnung und Austausch bei Speis und Trank vor Ort

20:00 Uhr: Spaziergang zum Wandbild der Weltbaustelle Oberhausen
Klaus Klinger, Farbfieber e.V. und Künstler Aaron Stratmann

Ca. 21 Uhr: Ende der Veranstaltung

Ein Programmhighlight: Cactus Junges Theater

Gifty Wiafe (Ghana/D), junge Performerin und Absolventin der Hochschule Rhein-Waal (Gender & Diversity) und Emmanuel Edoror (Nigeria/D), junger Folkwang-Schulen-Absolvent (Physical Theatre) zeigen Szenen auf der Bühne, die sich mit den Themen Armut, Migration und Antirassismus auf der Grundlage der UN-Nachhaltigkeitsziele/SDGs beschäftigen.

E. Edoror
präsentiert „Emma´s Hunger“, eine Szene aus dem ghanaisch-deutschen Theaterstück „Ich begehre Einlass/I  request admission“ in Anlehnung an Dario Fo`s „Zanis Hunger“ aus „Mysterio Buffo“ mit Mitteln des Physical Theatre. In einer eigens dafür entwickelten Choreografie schlüpft der Protagonist in verschiedene Figuren und Rollen, wie die des hungrigen Jungen, des Bettlers, der Kirchgängerin, des einbeinigen Geschäftsmann usw.

Der Beitrag der ghanaischen Schauspielerin G. Wiafe ist ein englisch-sprachiger Spoken Word-Text mit dem Titel „The boy from Ghana“ zum Thema Armutsmigration, spezifisch von Ghana nach Europa. Darin werden Arbeitsbedingungen im Hinblick auf die Menschenwürde und Aspekte des Wirtschaftswachstums beleuchtet. Dieser szenische Ausschnitt stammt aus ihrer erfolgreichen Solo-Performance „It`s in the blood“ mit der die junge Botschafterin zwischen den Kulturen weiterhin on tour ist und das Publikum zum Perspektivwechsel einlädt.

Regie: Barbara Kemmler (Künstlerische Leitung von Cactus Junges Theater), Fotos: Ralf Emmerich

Digitale Kunstaktion in der „Kampagnenpause“

Von März bis Juni verlagerte sich die künstlerische Arbeit in den digitalen Raum

Das Bild zeigt eine Schildkröte und die Message: „Ozeane sind Grundlage unseres Lebens und daher besonders schützenswert“.

Einer der vielen tollen Beiträge, die uns im Rahmen unserer digitalen Kunstaktion erreicht haben.

Die Weltbaustellen pausierten natürlich nicht wirklich. Ab Ende März erreichten uns im Rahmen der „Digitalen Kunstaktion zur Agenda 2030“ spannende Einsendungen mit euren Gedanken zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) – frei nach dem Motto: Wofür macht ihr euch stark, wenn sich die Türen wieder öffnen und welches SDG liegt euch besonders am Herzen? Besucher*innen vergangener Weltbaustellen, Eine Welt-Promotor*innen, Künstler*innen und Facebook-Freund*innen beteiligten sich auf kreative Weise.

Einen Einblick in die Einsendungen, die uns erreicht haben, erhaltet ihr hier:

Eure Einsendungen zur digitalen Kunstaktion zum Thema Agenda 2030

Die Digitalisierung war in vielen Einsendungen unserer digitalen Kunstaktion Thema - und wird nach Ansicht vieler Expert*innen in der #Agenda2030 als übergreifende Dimension vernachlässigt.
Petra Dreier und Michael Hanousek schreiben zu ihrem Beitrag mit dem Titel „Territorien und Probanden“:„Wir sind der Meinung, dass die Welt in 10 Jahren nur bedingt friedfertig sein wird. Ungleiche wirtschaftliche Verhältnisse, Umweltverschmutzung, Wasserknappheit, Religionskriege sind nur einige Beispiele. Das Umweltbewusstsein wird dagegen deutlich höher, so dass von den Aktivitäten aller Vertreter der Ökobewegung abhängen wird, in welcher Weise sie die Welt in den folgenden 10 Jahren beeinflussen können. Digitalisierung, Automatisierung verändert ganze Lebensbereiche. Die Individualisierung des Menschen wird zunehmen, um nicht zu einem Pixel zu werden. Unser Beitrag Territorien und Probanden setzt sich mit dem Thema auseinander.“
Weitere Werke des Künstlerpaares findet ihr auf ihrer Website.
Den Beitrag der beiden zu unserer digitalen Kunstaktion findet ihr hier auch noch einmal in Originalgröße.

Britta Odenthal teilt mit uns im Rahmen unserer digitalen Kunstaktion ein sehr persönliches Bild.
Sie schreibt: „Meine Vision der Welt ist diese, dass wir dieses schreckliche Corona-Virus ausgerottet haben und wir wieder gemeinsam mit Freunden in der Natur leben dürfen. Das wünsche ich mir für alle Zeiten!“
Auch wir finden, dass das Corona-Virus, zum Schutze der Menschheit unbedingt bekämpft werden muss. Dabei dürfen wir auch den globalen Blick nicht aus den Augen verlieren. Das Corona-Virus wurde nun schon oft genug als Brennglas für die diversen Probleme unser Zeit erkannt. Nun ist es jedoch Zeit, diese Probleme auch in Angriff zu nehmen und, wie die Menschenrechtsorganisation medico international es im Hinblick auf SDG 3 (Gesundheit und Wohlergehen) schon lange vor der Corona-Pandemie formulierte, Gesundheit endlich als ein öffentliches Gut zu begreifen, das allen verfügbar sein muss.
Brittas Foto in Originalgröße könnt ihr euch hier noch einmal genauer anschauen.

Thabo Modise aus Südafrika, der im letzten Jahr in den Weltbaustellen Schwelm und Dormagen aktiv war, teilt mit uns einen Beitrag mit dem Titel „Mind, Earth and Body - Healing from within“. Er hofft, dass sein Kunstwerk als Inspiration dient. Uns führt sein Werk jedenfalls noch einmal vor Augen, dass die Gestaltung dieser Welt in unseren Händen liegt und dass es sich daher lohnt, sich für unsere Vision einer nachhaltigen Zukunft tagtäglich einzusetzen.
Einen besseren Blick auf Thabos Werk, erhaltet ihr hier.

Der Aponaut verbindet ein deutliches Statement mit seinem Beitrag zu unserer digitalen Kunstaktion. Er ist der Meinung, dass ohne Solidarität mit Verfolgten, Flüchtlingen, hungernden und benachteiligten Menschen, ohne die Abschaffung von Rassismus, Diktatur und Krieg, ohne Alternativen zur Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur die Menschheit auf dem Müllhaufen der Geschichte landen wird. Jedoch sieht er gerade auch in diesen schwierigen Zeiten einen Lichtblick in seiner sonst eher düsteren Vision: „Vielleicht haben wir ja gerade in Zeiten der Corona-Pandemie etwas in Sachen Verzicht, Demut und Solidarität gelernt.“                                                                                         Einen genaueren Blick auf seinen Beitrag könnt ihr hier erhaschen.

Tatjana Giese widmet ihren Beitrag dem Ziel 11: „Nachhaltige Städte und Gemeinden“ der Agenda 2030. Schaut euch ihr Bild hier gerne einmal näher an; es gibt viel zu entdecken.

Sabrina Schostock beschäftigt sich in ihrem Beitrag mit SDG 4: „Hochwertige Bildung“. Sie schreibt, dass sich ihr Comic mit dem Titel „Zukünftig lernen“ an alle richtet, die sich bald in Unterrichtsräumen tummeln und sich die ethische Frage stellen, ob sie weiter lernen und damit ihre Liebsten zu Hause, die zur Risikogruppe gehören, eventuell gefährden sollen, oder ob sie sich freiwillig in Quarantäne begeben und so die eigene Zukunft gefährden sollen.
Vielleicht lässt sich Sabrinas Vision zur Gestaltung des Unterrichts in Zeiten einer globalen Pandemie ja auch zur Erschließung von Räumen mit Lücken in der Bildungsinfrastruktur in die Zukunft retten?
Schaut euch Sabrinas Comic hier gerne noch einmal näher an und entdeckt ihre Ideen zur zukünftigen Gestaltung nachhaltiger Bildung.

Claudia Heinrichs teilt mit uns ein Bild aus ihrer Serie „Donki Schotte, der um die Welt reist“. „In 2030 möchte Donki diesen Albtraum „Donki Schotte kam nach Afrika, die lange Dürre war schon vor ihm da“, der ihn 2019 ereilt hat, nicht mehr erleben.“ Um Donki Schotte vor der Verwirklichung seines Albtraums zu bewahren, müssen wir also schon jetzt Massnahmen zum Klimaschutz (SDG 13) ergreifen. Claudia ist es dabei wichtig zu betonen, dass wir Klimagerechtigkeit auch in schwierigen Zeiten wie diesen nicht aus den Augen verlieren dürfen (Leave no one behind).
Ein besserer Blick auf Claudias Werk gelingt euch hier.

Ilona hat uns diese vielfältige Collage, in der direkt mehrere SDGs Anklang finden, zukommen lassen.
Sie schreibt: „Ich möchte gerne in einer vielfältigen, toleranten, gleichberechtigten, respektvollen, kreativen,solidarischen Welt, mit einer gesunden Natur, leben.“ Genau diese Hoffnung liegt auch den SDGs 5 (Geschlechtergerechtigkeit), 10 (weniger Ungleichkeiten) und 13 (Maßnahmen zum Klimaschutzt) zugrunde. Nun liegt es an uns, unser Leben entsprechend auszurichten und von den Entscheidungsträger*innen unserers Landes ein Handeln entlang dieser Zielsetzungen zu fordern.
Ilonas Collage in Originalgröße könnt ihr hier entdecken.
Ilona teilt mit uns im Rahmen unserer digitalen Kunstaktion außerdem noch dieses wunderschöne Foto mit dem Titel „Kunterbunte Vielfalt“. Nicht nur Ilona hofft, diese „kunterbunte Vielfalt“ unserer Erde auch für zukünfitge Generationen bewahren zu können. Drum lasst uns rechtzeitig Maßnahmen zum Klimaschutz ergreifen (SDG 13), um diesem Ziel ein Stück näher zu kommen.
Ilonas „Kunterbunte Vielfalt“ könnt ihr hier noch einmal besser bestaunen.

Hilde Vitt wünscht sich unter dem Motto GEMEINSAM STATT EINSAM für 2030 einfach wieder mehr Solidarität unter den Menschen: „Für alle Schwachen und Unterdrückten, für die Natur und das Klima unseres wunderbaren und verwundbaren Planeten.“
Hildes Kunstwerk könnt ihr hier noch einmal besser bewundern.

Die Eine-Welt-Regionalpromotor*innen Lali und Wolfgang haben sich mit dieser schönen Collage an unserer Aktion beteiligt.
Sie schreiben: „Uns sind alle siebzehn Nachhaltigkeitsziele wichtig und sie bestimmen unsere Eine-Welt-Arbeit. Gerade in der jetzigen Zeit ist das 16 Ziel: „Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“ grundlegend für ein funktionierendes Zusammenleben, und eben Basisarbeit.Mit unserer Foto-Kollage möchten wir Bezug auf dieses Anliegen nehmen, und mit Wolfgangs Slogan „MAKE LOVE NOT CORONA“ beteiligen wir uns an der diesjährigen digitalen Kunstaktion.“
Für weitere Inspiration schaut gerne in den hier verlinkten Text der beiden, in dem sie ihre Motivation hinter ihrem Beitrag noch ausführlicher beleuchten.
Die Collage in Originalgröße findet ihr hingegen, wenn ihr hier klickt.

Der nächste Beitrag stammt von Daniel Pulido, den die meisten von euch sicherlich schon von seiner künstlerischen Beteiligung an der Weltbaustelle Herne kennen.
Sein Bild widmet er der Umwelt. Daniel findet es wichtig, dass in der Koexistenz von Umwelt und Menschheit wir Menschen die Umwelt mit Respekt behandeln. Wenn wir die Ziele 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz), 14 (Leben unter Wasser) und 15 (Leben an Land) der Agenda 2030 beherzigen, kommt das mit Sicherheit nicht nur der Umwelt, sondern auch uns Menschen zugute.
Entdeckt hier Daniels Werk in seinem ganzen Detailreichtum.

Diese schöne anonyme Einreichung beschäftigt sich sehr plakativ mit SDG 14 (Leben unter Wasser). Auch hier wird, wie auch bei Daniel Pulidos Beitrag, deutlich, dass der Schutz unserer Umwelt kein Selbstzweck ist, sondern dem Schutz des menschlichen Lebens unmittelbar dient.
Klickt gerne hier, um das Bild und seine Botschaft noch genauer betrachten zu können.

Der letzte, ebenfalls anonyme, Beitrag zeigt uns, dass auch Kritzeleien, die sicherlich bei dem*r ein*en oder anderen von uns bei langen Telefonaten entstehen, wichtige Themen wie die Agenda 2030 aufgreifen können. Er soll uns daran erinnern, dass wir uns die wichtigen Ziele der Agenda 2030 immer und immer wieder vor Augen führen müssen, damit sie unser tägliches Handeln beeinflussen können.
Klickt hier und schaut, welche Ziele ihr alle in diesem einfachen Bild entdecken könnt.

Für aktuelle Beiträge zu den SDGs und zur Agenda 2030 schaut gerne einmal auf dem Portal #17Ziele vorbei.

Für grundlegende Informationen könnt ihr auch bei uns im Themenfeld Entwicklungsziele vorbeischauen. Wenn ihr auf der Seite bis nach ganz unten scrollt, findet ihr eine kleine Sammlung der wichtigsten Einsteiger-Links.

Grüße aus dem Privileg eines sicheren Zuhauses

Recht auf Wohnen und indigene Symbolkraft aus Nicaragua im Wandbild von Daniel Pulido (2018).

Selten wurden so viele Briefe geschrieben, wie in diesen Corona-Zeiten. Besonders jetzt vermissen wir unsere Freund*innen und Familie und freuen uns über Geschriebenes, wenn Videokonferenzen irgendwann genug sind. Das geht uns auch in der Kampagnenarbeit so. Wir freuen uns daher besonders über die neue Postkarte, die ab jetzt bei uns bestellt werden kann. Ihr möchtet die Postkarte für eure Arbeit oder einfach privat nutzen? Dann bestellt doch bitte die gewünschte Anzahl unter sdg@remove-this.eine-welt-netz-nrw.de -  nur solange der Vorrat reicht! :) Verteilt die Karten unter euren Kolleg*innen, Bekannten und Familien. Das Ganze gibt es sogar mit Bonus: Über einen QR-Code auf der Rückseite können die Adressat*innen neben euren Grüßen und dem schönen Mural dann gleich noch mehr über die Kampagne und die Ziele für nachhaltige Entwicklung erfahren.

Im Wandbild der Weltbaustelle Herne von 2018 thematisiert der Künstler Daniel Pulido aus Nicaragua das Recht auf ein sicheres Zuhause.

„Es muss nicht alles ernst sein - auch wenn es ein ernstes Thema ist“

Spannende Interviews im Video mit den Künstler*innen der Weltbaustellen

Wie versprochen ist das Kampagnenteam auch in der Kampagnenpause weiterhin für euch da. Die Zeit zuhause wollen wir euch mit ein paar filmischen Eindrücken der Kampagne versüßen. 2019 hat uns die Filmemacherin Pia Bühler begleitet und lässt uns nun hinter die Kulissen einiger Weltbaustellen schauen: Also Ton an und Film ab!

Interview mit den 3D-Streetartkünstlerinnen Lydia und Vanessa Hitzfeld
Im ersten Kurzfilm erläutern die Künstlerinnen Lydia und Vanessa Hitzfeld die Motivation hinter ihrem 3D-Kunstwerk in Gelsenkirchen und erzählen, wie Kunst und Nachhaltigkeit zusammenwirken. Ihr interaktives Bild als 3D-Streetart (links zu sehen) lädt nicht nur zu kreativen Fotoaktionen, sondern auch zum Nachdenken ein.

Das Interview findet ihr hier auf unserer Facebook-Seite. Dort teilen wir auch viele weitere spannende Inhalte, wie Updates zu laufenden Weltbaustellen, Veranstaltungshinweise und interessante Beiträge zu übergreifenden Eine-Welt-Themen. Vorbeischauen lohnt sich!

Interview mit den Künstler*innen der Weltbaustelle Dormagen
In diesem zweiten Kurzfilm sprechen Thabo Modise und Uta-Göbel-Groß u.a. über ihre Motivation und die Herausforderungen Kunst zu machen, über ihre Erfahrungen eines gemeinsamen Projektes und über die Wichtigkeit von Bildung.

Auch dieses Interview haben wir hier über unsere Facebookseite veröffentlicht. Besucht uns gerne und schaut euch das Interview an. Es gibt spannendes zu erfahren!

Telefonkonferenz statt physisches Vernetzungstreffen

Akteur*innen diskutieren über die konkrete Umsetzung der Weltbaustellen

Akteur*innen der Weltbaustellen-Kampagne sitzen am gedeckten Tisch und tauschen sich über die Herausvorderungen, positiven Erlebnisse und Veranstaltungen ihrer Weltbaustellen aus.

Gemütliches Beisammensitzen und produktives Arbeiten: Aufgrund der aktuellen Lage sah das letzte Vernetzungstreffen zwar etwas anders aus, war jedoch nicht weniger produktiv.

Am Freitag, den 20. März 2020 sollte eigentlich in Altenessen das halbjährliche Vernetzungstreffen der Kampagne stattfinden. Aufgrund der aktuellen Situation haben wir uns jedoch dazu entschieden, statt der physischen Zusammenkunft eine Telefonkonferenz durchzuführen. Alle Kooperationspartner*innen der ersten und zweiten Kampagnenlaufzeit, sowie interessierte Organisationen und Einzelpersonen waren weiterhin herzlich eingeladen sich uns anzuschließen. Wir haben über die aktuellen Aktionsorte, Herausforderungen und Erfolgsrezepte der Kampagne sowie insbesondere über Planänderungen angesichts der Lage rund um den Corona-Virus gesprochen. Vielen Dank für den spannenden Austausch. Wir bleiben optimistisch und hoffen auf eine spannende Aktionszeit von August bis Oktober. Bis dahin, bleibt gesund!

Beiratsreihe "Armut! Was tun? Münsters globale Verantwortung"

Die Kampagne Weltbaustellen NRW trägt bei zur künstlerischen und inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Armut

Kinder und Erwachsene unterstützen den Künstler Jorge Hidalgo bei der Bemalung des mobilen Wandbildes zum Thema Ar(t)mut

Foto: Judith Petersen

Am 2. November knüpften wir an die Weltbaustelle Münster von 2017 an: Im Rahmen der entwicklungspolitischen Beiratsreihe der Stadt Münster „Armut! Was tun? Münsters globale Verantwortung” entstand mitten in der Stadt ein mobiles Wandbild unter dem Motto „Ar(t)mut”. Im Laufe des Tages füllte der Künstler Jorge Hidalgo ein großes Banner gemeinsam mit über 70 Passant*innen mit Leben. Ebenfalls vor Ort: ein großer Infostand, an dem wir mit den Interessierten über die Ziele für nachhaltige Entwicklung und unsere globale Verantwortung diskutierten. Dabei gingen wir interaktiv der Frage nach: In welcher Zukunft wollen wir leben?

Mit dabei war dieses Mal die Initiative Lieferkettengesetz. Sie setzt sich für einen gesetzlichen Rahmen entlang der Lieferketten ein und macht sich für eine Welt stark, in der Unternehmen Menschenrechte achten und Umweltschutz im Rahmen der Produktion ernst genommen wird.

Auch das Eine Welt Netz NRW unterstützt die Initiative. Mehr dazu unter https://eine-welt-netz-nrw.de/lieferketten-gesetz.

Beispiel aus den Weltbaustellen

Fair Trade Kochshow in Dormagen

Uta Göbel-Groß, Thabo Modise, Dirk Lierenfeld und Hendrik Meisel. (Foto: Claudia Schmidt)

Am 11. September fand im Rahmen der Weltbaustelle Dormagen eine interaktive Kochshow statt. Hier ging es zunächst voll und ganz um die Vorstellung verschiedener FairTrade-Produkte, wobei nachvollziehbar dargestellt wurde, was dieses Label beinhaltet und für die Produzent*innen bedeutet. Dabei wurden erst der Bürgermeister Erik Lierenfeld und dann die Künstler*innen der Weltbaustelle Dormagen, Thabo Modise und Uta Göbel-Groß, eingespannt, um mitzukochen. Gleichzeitig wurde von den eigenen Erfahrungen berichtet: Herr Lierenfeld sprach über Dormagen als „Fair-Trade-Stadt“ und was bisher erreicht wurde. Die beiden Künstler*innen erläuterten das lokale Wandbild an der Stadtbibliothek und dessen Einbindung in die Weltbaustellen Kampagne. Das Publikum erlebte einen informativen und kurzweiligen Abend und viele Besucher*innen gaben an, in Zukunft mehr auf das Fair-Trade-Logo achten zu wollen.

Weltbaustelle Kirchentag

"Nehmt die Jugend ernst" war unser Motto in Dortmund

Vom 20. – 22. Juni 2019 fand in Dortmund der Deutsche Evangelische Kirchentag statt. Auch die Kampagne Weltbaustellen NRW war beim Markt der Möglichkeiten mit einem interaktiven Stand vertreten. Zur Bildergalerie einiger Weltbaustellen aus den Jahren 2016 und 2017 hatten wir dieses Mal eine Fotoaktion im Gepäck, die von über 170 Menschen genutzt wurde. Sie positionierten sich mit ihren vielfältigen Statements und Forderungen zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung. Vor allem junge Besucher*innen stellten dabei immer wieder klar: Die Politik muss die Jugend ernstnehmen! Am Stand kamen wir mit über 450 Menschen ins Gespräch zu den Zielen der Agenda 2030, ihrer Umsetzung in Deutschland und im persönlichen Alltag.

Kontrovers diskutiert wurde insbesondere Ziel 8, gute Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum: Wieviel Transformation unseres Wirtschaftssystems ist nötig, um beispielsweise das Pariser Klimaabkommen umzusetzen?

Zusätzlich konnten wir viele Fragen zur Eine Welt Arbeit beantworten, Anlaufstellen für Interessierte an weiterem Engagement aufzeigen und Kontakte für zukünftige Kooperationen herstellen, beispielsweise zu Eine Welt Promotor*innen in NRW und dem Programm Bildung trifft Entwicklung. Wir bedanken uns bei allen für die spannenden Diskussionen und für die Beteiligung!

Eine Welt Netz NRW @ 2020
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