Die Weltbaustelle Minden bei der Urban Art Kampagne Weltbaustellen NRW zu den Globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung des Eine Welt Netz NRW

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Weltbaustelle Minden

Quartiersentwicklung in Ostwestfalen-Lippe

Die Weltwand Minden zeigt die Gesichter eines kleinen Kindes und einer alte Person einander gegenüber. In Sprechblasen finden sich Collagen mit Symbolen für Frieden, Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und dem Sieg über Hunger und Armut.

Königstraße 9, 32423 Minden

Die Weltwand in Minden. Foto: Gotthard Peithmann.

In Minden kooperieren wir mit dem Informationszentrum 3. Welt Minden. Die Mindener wollen eine Quartiersentwicklung voranbringen und im Zuge dessen eine Vielzahl von Kunstobjekten rund um die Ziele für nachhaltige Entwicklung gestalten und gleichzeitig Begleitveranstaltungen, die das Thema vertiefen, organisieren. Zentrales Element ist das Wandbild, das durch ein Banner an einem denklmalgeschützten Haus angebracht ist. Aufgrund dessen ist die Vorgehensweise in Minden auch etwas anders! Anstatt einer 3-4 wöchigen Malphase am Gebäude, gab es einen "Open Call", bei dem KünstlerInnen aus dem internationalen Raum Ideen, Entwürfe und Skizzen für das Hauswand-Banner einbringen konnten. Diese wurden dann von den Künstlerinnen Katja Rosenberg und Cecilia Herrero-Laffin zu einem Bild zusammengefügt, das als Banner an der Hauswand angebracht worden ist.

Die Künstlerinnen der Weltbaustelle Minden

Cecilia Herrero-Laffin
Die argentinische Künstlerin Cecilia Herrero-Laffin, die heute in Deutschland lebt, zeigt mit ihren Werken den Alltag arbeitender Frauen. Insbesondere die einfachen Arbeiterinnen stehen immer wieder im Fokus der vielfältigen Werke. Cecilia Herrero-Laffin begann mit der Wandmalerei.
Dabei wird das Bild nicht auf Leinwand aufgetragen, sondern direkt auf die zu bemalende Mauer. Diese Technik entwickelte sich in Südamerika als Ausdrucksform für politische und sozialkritische Themen.

Katja Rosenberg
Katja Rosenberg ist in Bad Oeynhausen in NRW aufgewachsen und wohnt seit 20 Jahren in London. Sie ist als Künstlerin und Kuratorin tätig. Ihre Projekte beschreibt Katja als "Gruppenausstellungen über emotionale und kulturelle Heimaten". In ihren Ausstellungen ist es Katja besonders wichtig, dass Menschen aller Altersgruppen und Gesellschaftsschichten die Möglichkeit haben, von dem Stil der Ausstellungen angesprochen und zum Dialog ermuntert zu werden. Gleichzeitig schaut sie stets nach Möglichkeiten, ihre Arbeit international auszuweiten und verschiedene Disziplinen zu verknüpfen. Katjas Ausstellungen werden stets von themenbezogenen Workshops, Gesprächsabenden und Vortragsveranstaltungen begleitet.
Unter dem Namen Art Catcher www.artcatcher.co.uk hat Katja über die letzten 10 Jahre in- und außerhalb Londons unter anderem in der City Hall, dem Victoria & Albert Museum of Childhood, dem Freud Museum, der Crypt Galerie St Pancras, Pushkin House, dem Maerchen- und Wesersagenmuseum Vad Oeynhausen und der Offenen Kirche Simeonis Minden, sowie in Frankreich, Portugal und Spanien Ausstellungen kuratiert. Katja arbeitet außerdem mit Begeisterung mit Gruppen aus der Gesellschaft, die Freude daran haben, ihr Leben oder ihre Botschaft in der Zusammenarbeit mit Künstlern ausdrücken zu lassen.
Katja freut sich immer, von neuen Künstlern zu hören. Ihre nächste Ausstellung im Frühjahr 2017 in London wird den Titel Traditionen tragen.

Download der Kampagnenzeitung Minden.

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