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#NeustartKlima

29. November 2019: Internationaler Klimaaktionstag

Foto: Fridays for Future Deutschland

Am 20.09.2019 haben rund 1,4 Millionen Menschen in 500 deutschen Städten ihre Arbeit niedergelegt und sind für eine konsequente und rasche Klimapolitik auf die Straßen gegangen. Als Reaktion konnte sich die Bundesregierung leider nur für ein völlig unzureichendes Klimapaket aussprechen, welches an den Ratschlägen und Forderungen der Wissenschaftler*innen, Expert*innen und Aktivist*innen vorbeigeht. Damit werden nicht nur die eigenen Klimaziele der Bundesregierung verfehlt. Auch das international verabschiedete 1,5 Grad Ziel wird mit den Maßnahmen nicht erreicht werden und die globale Klimakrise wird nicht mehr abzuwenden sein. Extremwetterereignisse, steigende Meeresspiegel und das Artensterben sind die Konsequenzen.

Anlässlich der GroKo-Halbzeit und der anstehenden Weltklimakonferenz Anfang Dezember, ruft Fridays For Future deshalb zu erneuten Protesten in ganz Deutschland auf, um der Bundesregierung deutlich zu machen, dass ihre Bemühungen nicht genug sind und echter Klimaschutz anders aussieht! Das Eine Welt Netz NRW unterstützt die geplanten Demonstrationen und wird wie schon am 20.09.2019 erneut mit Aktivist*innen aller Generationen die Stimme erheben und auf die Straßen gehen. Wir laden unsere Mitglieder, Unterstützer*innen und Interessierte herzlich ein, sich an den Aktionen zu beteiligen und so die Forderung nach Klimagerechtigkeit laut werden zu lassen.

Kohlestopp global

Gemeinsam mit Misereor für den schnellen Ausstieg aus der Kohle

Foto: Misereor / Ouka Nkosi

Kohle-Protest in Südafrika

Deutschland ist europäischer Kohle-Importmeister. Denn die deutschen Steinkohlekraftwerke laufen schon jetzt überwiegend mit Kohle aus Ländern wie Kolumbien, Russland oder Südafrika. Dort verseucht der Kohlebergbau Wasser und Luft, so dass viele Menschen in den Kohlerevieren krank werden. In Kolumbien verschärft der Bergbau Wasserknappheit und Hunger so sehr, dass Kindern verhungern. Für die riesigen Tagebaue werden Menschen aus ihrer Heimat ohne Entschädigung vertrieben. Gewalt bis hin zu Morden von Menschenrechtsverteidigern und Aktivisten sind in vielen Kohlereviere weltweit trauriger Alltag. Trotzdem investieren deutsche Unternehmen ungebremst in weltweite Kohlegebiete. Außerdem exportiert Deutschland Kohletechnologie und fördert über Kredite den Bau von Kohlekraftwerken.

Gemeinsam mit Misereor fordern wir:

  • Den kompletten Ausstieg aus der Kohleverstromung, und damit auch das Ende aller Kohleimporte nach Deutschland.
  • Bis zum Ende der Steinkohle die gesetzliche Verpflichtung der Unternehmen, die Menschenrechte in den Abbaugebieten zu achten.
  • Das Ende der Exportförderung von Kohletechnologien und Kohleinfrastruktur ins Ausland.

Hier können Sie sich den Forderungen anschließen und eine Mail an die Kohle-Kommission schreiben:

Link zur Aktionsseite von Misereor

Eine Welt Netz NRW @ 2019
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