Hauptmenü

Seiteninhalt

Workshops und Foren

Eine Auswahl - weitere folgen

Workshops und Foren am 13.03.21, 10.30-12.00 h

1: Forum: Zwangsarbeit in Xinjiang - Die Unterdrückung der Uigur*innen und die Verantwortung europäischer Unternehmen

Seit Jahren ist bekannt, dass die in der chinesischen autonomen Region Xinjiang lebende muslimische Minderheit – die Uigur*innen - massiv unterdrückt wird. Recherchen zeigen nun, dass Uigur*innen und andere Minderheiten in Xinjiang systematisch zur Arbeit in globalen Wertschöpfungsketten, u.a. der Textilproduktion, gezwungen werden. Wie ist Situation der Uigur*innen in China? Wie sind auch europäische Unternehmen mit den Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang verbunden? Und wo steht die Debatte um ein deutsches/europäisches Lieferkettengesetz, das Unternehmen zur Verantwortungsübernahme verpflichten würde? – Ein drängendes Menschenrechtsthema – und für NRW auch relevant vor dem Hintergrund, dass über Chinas „Neue Seidenstraße“ Waren aus Xinjiang auch im Duisburger Hafen umgeschlagen werden. 

Referent*innen: Kuerban Haiyuer (Weltkongress der Uiguren), Patrick Wulf und Eva-Maria-Reinwald  (Südwind)

2: Forum: Sichert(e) sich auch unser Land einen Platz an der Sonne? Der lange Schatten der deutschen Kolonialzeit

Koloniale Kontinuitäten prägen die Welt bis heute - ob in Form von unfairen globalen Handelspraktiken, Klimaungerechtigkeit, Rassismus oder einer vielfach paternalistischen Politik gegenüber sogenannten „Entwicklungsländern“. Die Aufarbeitung der Kolonialzeit gestaltet sich trotz punktueller Fortschritte zäh. Das gilt auch für Deutschland. Die Ausstellung blickt in die Vergangenheit, damit wir die Gegenwart besser verstehen und für die Zukunft lernen. Mit drei Gemälden des Künstlers Naseer Alshabani.

Referent: Serge Palasie (Eine Welt Netz NRW e.V.)

3: Forum: Menstruation und keine Binde? Stoffbinden empowern Mädchen und Frauen in Togo!

Beschreibung folgt.

Referent*innen: Emily Wilbrand (Wóe zon loo e.V.)

4: Workshop: BNE2030 – Bildung neu denken

Das neue UNESCO Programm BNE2030 wird im Mai 2021 vom BMBF mit einer internationalen Konferenz groß gestartet. Der Workshop will in das Programm einführen und erste Ideen der Umsetzung der hier geforderten transformativen Bildung geben. Mit Erkenntnissen aus der Umweltpsychologie wollen wir dann für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit Beispiele erarbeiten. 

Referent*innen: Marie Heitfeld (Germanwatch e.V. & netzwerk n), Stefan Rostock (Germanwatch e.V. & Eine Welt Netz NRW e.V.)


5: Workshop: Glück im Engagement - Wer helfet, der findet?! 

Ob in der Liebe, im Beruf oder auch im sportlichen Erfolg - die Suche nach dem Glück umtreibt die meisten Menschen wie kein anderes Lebensthema. Wir wollen den Blick schweifen lassen! Das Ehrenamt fällt in der Glücksforschung oft noch hinter andere Tätigkeiten zurück. Welche Aufgaben erfüllen die Engagierten besonders? Welchen Einfluss hat das soziale Engagement auf unser tägliches Wohlbefinden? Warum trägt aber das Ehrenamt ein enormes „Glückspotenzial“ in sich?

Referentin: Julia Westphal (Eine Welt Netz NRW e.V.)

6: Workshop: Love actually never was tourism - Eine globale Problematik vor, während und nach der Pandemie

Die weltweite COVID-19 Pandemie brachte uns als Bevölkerung des Globalen Nordens neben vielen anderen Einschränkungen auch restriktive Reisebeschränkungen. Das Privileg offener nationaler Grenzen innerhalb der EU und besonderer Reisefreiheit auf globaler Ebene wurde uns das erste Mal seit Jahrzehnten genommen. In diesem Kontext bekam die Bewegung Love is not Tourism viel Aufmerksamkeit, die sich für die Anerkennung von Liebe als hinreichendes Motiv für internationale Reisen einsetzt. Wir wollen uns in unserem Workshop damit beschäftigen, welche Privilegien hinter der Bewegung im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie stecken und welche Bevölkerungsgruppen eigentlich von der Problematik betroffen sind, aus einer weniger privilegierten Position heraus. Und das bereits vor Corona und sicherlich auch noch darüber hinaus.

Referentinnen: Denise Wagner, Friederike Hanne und Kathrin Heß (Border Tales, OpenGlobe)

 

 

Workshops und Foren am 13.03.21, 15.00-16.30 h

1: Forum: Digital durch die Krise: Risiken und Chancen für afrikanische Gesellschaften

Weltweit haben etwa zwei Milliarden Menschen keinen Zugang zu Finanzdienstleistungen. Verändert die Corona-Pandemie den Zugang zu Zahlungsmöglichkeiten oder beschleunigt sie gar durch eine zunehmende Digitalisierung die finanzielle Inklusion und sorgt somit für mehr Gerechtigkeit? Welche Rolle kann dabei eine private Investorin wie Oikocredit spielen? Vor allem in Afrika richten sich Finanztechnologien (Fintechs) an Menschen ohne Bankkonto und jene, die in entlegenen Regionen leben. Fintechs können damit einen wichtigen Beitrag zur finanziellen Inklusion leisten. Oikocredit beobachtet aufmerksam die neuen Trends, vor allem im Hinblick auf die sozialen Auswirkungen. 

Referent*innen: Jens Elmer und Julia Krojer (Oikocredit)

(c) Foto: Muranga Musoni

2: Forum: Ernährungssicherung und ländliche Entwicklung in Krisenzeiten 

Beschreibung folgt

3: Forum: Bangladesh and Covid-19 - Crises and Chances (eng.)

Bangladesh was seriously affected by the first wave of the COVID-19 pandemic. Though not as severe, the second wave also proved difficult. In January 2021, the situation normalized a great deal and people got back to their lives as usual. Despite returning to some semblance of normality, what were the socio-economic consequences of the disastrous crisis, how did it affect the population? Economically, Bangladesh depends highly on its garment industry, standing for 80% of export earnings. More than three quarters of employees in the sector are women, most of them suffering extremely from poor working conditions. What did the pandemic mean to these workers? How did it hinder efforts to improve their situation? Does the pandemic continue to hinder their efforts in areas like supply chain regulation? This workshop will first look at the situation in the country in general. This overview will be followed by a focus on the apparel industry, asking questions such as: 1. What are the major problems for the country and the people? In which way does the Covid-19 pandemic hinder the implementation of the SDGs? 2. What are the consequences of Covid-19 for the workers, mostly women, in the apparel industry? Following this analysis, we will draw on the approaches to change for the better, be it by international campaigning, supply chain legislation, or other means. Where are the starting points for international cooperation and partnerships between Bangaldesh and NRW? How can international networking support the change?

Referent*innen: AHM Abdul Hai (BASUG and Our Voice Online), Sabrina Ibrahim (Researcher), Dr. Gisela Burckhardt (femnet) Vera Dwors and Monika Dülge (Eine Welt Netz NRW e.V.)

4: Workshop: Bewegungsfreiheit für alle – wie kann eine Welt ohne Grenzen aussehen?! Zwischen Kampf und Utopie

In Europa gilt Sesshaftigkeit als Normalzustand. Demgegenüber ist in vielen Teilen West- und Nordafrikas Mobilität weder Ausnahme noch Notfallreaktion, sondern ein selbstverständlicher Bestandteil des alltäglichen Lebens. Mit Blick auf Migrationsprozesse in West- und Nordafrika möchten wir in einem Workshop angeleitet von Aktivist*innen wohnhaft in Deutschland, Niger und Österreich des Notfalltelefons Alarme Phone Sahara ein ganz anderes Verständnis von Migration kennenlernen als es in Europa gelebt wird. Wie können die Utopie und Forderung „Bewegungsfreiheit für Alle“ Wirklichkeit werden? Wie müsste sich die Migration zwischen den Kontinenten Afrika und Europa verändern, damit es keine Einschränkung der Bewegungsfreiheit gäbe und wir uns als Weltbürger*innen begreifen können?

Referent*innen: Aktivist*innen von Alarm Phone Sahara aus Deutschland, Mali und Niger

5: Workshop: Raus aus der Blase - Rein in die Welt!

Mit dem Anspruch, neue Zielgruppen zu erschließen, ist schon mancher Förderantrag bewilligt worden. Kaum ein Thema umtreibt die Eine Welt-Arbeit seit so langer Zeit wie das „out of the box-Denken“. Schon etliche Modelle, Konzepte und Veranstaltungsformate wurden ausprobiert. Wir fragen uns: Was klappt? Was hat (noch) nie funktioniert? Wie kommen wir endlich raus aus der Blase? Wir bieten einen Raum für kritische Reflexion und kreativen Austausch, um (neue) Gedanken zu formulieren und zu diskutieren.

Referentinnen: Tatjana Giese, Svenja Bachran und Julia Westphal (Eine Welt Netz NRW e.V.)

 

 

Eine Welt Netz NRW @ 2021
Bitte benutzen Sie zum Ausdrucken den Druckbutton am Ende jeder Seite.