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Geocaching Postkolonial

Foto: Tahir Della

Noch bis 1914 „besaß“ Deutschland in Afrika, Asien und Ozeanien heutige Länder wie Namibia, Tansania oder Teile Papua-Neuguineas. Noch immer finden sich in vielen deutschen Städten Denkmäler und Straßennamen, die an deutsche Kolonialgeschichte erinnern. Die Postkoloniale Geocaching Tour macht auf diese wenig bekannten Seiten deutscher Geschichte aufmerksam und hinterfragt die Ehrungen von Kolonialisten. Denn der Kolonialismus hat Strukturen geschaffen, die bis heute die Welt prägen und Ungerechtigkeiten produzieren.

Das braucht ihr:

  • GPS-fähiges Gerät
  • Materialien um die Caches zu erstellen
  • Wissen über den deutschen Kolonialismus, seine Akteure sowie Darstellungen in der eigenen Stadt, zum Beispiel bei freedom-roads

 

So wird's gemacht:
Sucht euch Orte in eurer Stadt, die etwas mit dem deutschen Kolonialismus zu tun haben und überlegt, wo ihr an diesen Orten Caches verstecken könnt. In den Caches könnt ihr zum Beispiel kritische Fragen stellen oder einfach Infos zu dem Ort geben. Als nächstes müssen eure wetterfesten Caches versteckt werden. Durch die gesammelten GPS-Daten kann die Tour später im Internet veröffentlicht und so vielen Menschen zugänglich gemacht werden.

Darauf müsst ihr achten:

  • Zuständige Personen und Eigentümer für das Verstecken an öffentlichen und privaten Plätzen kontaktieren
  • Ablauf der Tour und GPS-Daten überprüfen
  • Caches regelmäßig pflegen

 

Weitere Infos:

Geocaching

BPB Artikel "Koloniale Spuren im städtischen Raum"

Eine Welt Netz NRW @ 2020
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