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Coalition of African Lesbians

Dokumenation eines innovativen Partnerschaftsprojekts

Gestaltung: Marek Eggemann

Titelbild der Broschüre

Im Oktober 2018 lernten sieben lesbische Aktivistinnen aus Nordrhein-Westfalen in Johannesburg Aktivistinnen aus Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe kennen. Schnell entwickelte sich dabei die Idee zu einem Partnerschaftsprojekt mit dem Netzwerk Coalition of African Lesbians, das seit 2004 für Menschenrechte und die Interessen lesbischer und queerer Frauenaktiv ist. Bereits im Jahr 2015 war ein Konzept zum Aufbau von langfristigen Partnerschaften zwischen Basisgruppen im südlichen Afrika und in NRW entwickelt worden. Verankert ist das Projekt im Netzwerk der Landesarbeitsgemeinschaft Lesben NRW mit 45 Gruppen. Finanzielle Unterstützung kommt von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW.

Der Essener Verein „FLiP – FrauenLiebe im Pott“ hat dabei afrikanische Menschenrechtsaktivistinnen nach NRW eingeladen, um bei Veranstaltungen auf die oft lebensgefährliche Situation lesbischer Afrikanerinnen aufmerksam zu machen. Auf der Agenda des Projekts standen entwicklungspolitische Veranstaltungen in Düsseldorf, Köln, Essen und Dortmund.

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Zielsetzung des Projekts ist es, über die Einschränkung von Menschenrechten zu berichten, von Erkenntnissen und Erfolgen in Afrika zu lernen und Impulse für die hiesige Menschenrechtsarbeit zu bekommen. Ein weiteres Ziel ist es, im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung Partnerschaften zwischen zivilgesellschaftlichen lesbischen Gruppen in NRW und Namibia, Sambia, Botswana und Simbabwe aufzubauen. Im Februar und März 2020 konnten noch drei Diskussionsveranstaltungen in Sambia, Botswana und Namibia stattfinden. Doch dann kam Corona: Die Partnerschaftswoche mit Simbabwe in Dortmund im April 2020 musste abgesagt, die Pläne weiterer realer Treffen auf unbestimmter Zeit verschoben werden. Doch es entstanden neue Ideen, z.B. für ein Buchprojekt.
Mit einer im Oktober 2020 veröffentlichten Dokumentation wollen die Engagierten andere zivilgesellschaftliche Gruppen inspirieren, direkte Kontakte mit Gruppen in anderen Teilen der Welt aufzunehmen. Aktuell stehen Antirassismus und Dekolonisierung auf der gesellschaftlichen Tagesordnung. Angesichts hartnäckiger Strukturen kann man sich schnell ohnmächtig fühlen. Bei dieser zivilgesellschaftlichen Herausforderung können wir viel voneinander lernen. Die Aktivistinnen von FLiP haben die Erfahrung gemacht, dass durch persönliche Kontakte, gemeinsames Tun und Reflexion neue Ansätze und Ideen für gemeinsames Engagement entstehen.

Link zur Projekt-Website von FLiP Essen mit Download der Broschüre

Eine Welt Netz NRW @ 2020
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