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Das KUVUNA One World Garden Projekt

Erste Phase mit großem Erfolg abgeschlossen

Es ist nicht leicht, den Böden gute Erträge abzuringen

In den vier Standorten in Ghana, Nicaragua, Südafrika und Tansania sind im Jahr 2020 verschiedene Gemeinde-Gärten zum Anbau von Heil- und Nutzpflanzen geschaffen worden. Ziel war es, den Hunger zu bekämpfen und das Klima zu schützen und so zu den Sustainable Development Goals der Agenda 2030 der vereinten Nationen beizutragen. Die vier Initiator*innen Gema Valdivia, Margaret Nontokozo, Richard Matey und Wande Rajabu berichten von einer gelungenen Umsetzung. Neben dem ökologischen Fokus sollten die Projekte insbesondere die Jugend und die Frauen vor Ort stärken und den Ansässigen die SDGs im Rahmen von Workshops näherbringen. Zudem wurde in allen Projekten eine Anleitung von den Teilnehmenden erarbeitet, welche dazu dienen soll das erlangte Wissen weiterzureichen. Allen gemein waren die Herausforderungen, welche die Corona Pandemie mit sich brachte.

Dennoch konnte jedes Projekt erfolgreich abgeschlossen werden. Besonders bemerkenswert ist, dass alle Initiatoren davon berichten, dass das Projekt schnell über den Rahmen des geplanten hinaus Verbreitung in der unmittelbaren Umgebung gefunden hat. In allen örtlichen Gemeinden herrschte großes Interesse an den getroffenen Maßnahmen, und viele Akteure hoffen in Zukunft ähnliche Projekte in Angriff nehmen zu können. Wir hoffen auf finanzielle Unterstützung von Spender*innenn und des Landes NRW um eine zweite Phase des Kuvuna Projektes realisieren zu können.

Ghana

Zwischen Februar und Dezember 2020 wurde in Ghana in Zusammenarbeit mit der Alliance for Empowering Rural Communitites (AERC) ein Schulgarten für die die Asiakwa Presbyterian primary school geschaffen. Außerdem wurde ein Workshop zu den SDGs und nachhaltigen Anbautechniken durchgeführt. Initiator Richard Matey kann stolz berichten, dass die Schule eine Auszeichnung für den besten Schulgarten im Rahmen des „36th national farmer’s day“ erhalten hat.  Das Projekt hat das Interesse umliegender Schulen geweckt sich ebenfalls verstärkt mit nachhaltigem Anbau von Lebensmitteln auseinander zu setzen. Man war in der Lage mit jeweils zwei Schülern von sechs interessierten Schulen aus der Umgebung einen Workshop durchzuführen. Das Projekt war also vollends erfolgreich und hat eventuell sogar die Erwartungen übertroffen, da es sich schnell auf die benachbarten Schulen verbreitet hat.

Nicaragua

In Nicaragua wurde mit einer Gruppe von 15 Jugendlichen unter der Leitung von Gema Valdivia ein Modellgarten errichtet und mit Hilfe von Workshops den Jugendlichen die SDGs erläutert. Die „Asociación de Educación y Comunicación la Cuculmeca“ kooperierte außerdem mit Studenten einer örtlichen Universität, die ihr Wissen bezüglich Anbautechniken mit den Jugendlichen teilten. Eine besondere Herausforderung stellten, neben der Pandemie, langanhaltende Stark-Regen Zeiten in den Monaten Oktober und November 2020 dar, die zu Verzögerungen im Projekt führten. Die Ziele der Nachhaltigkeit wurden erreicht, da der Garten selbsterhaltend ist und das Saatgut für die kommenden Perioden selbst erwirtschaften kann. So kommt es, dass auch andere Organisationen Interesse zeigen und nun ähnliche Projekte planen. Man wartet freudig auf die Bewilligung einer zweiten Phase des Projektes, um die Erfolge in die Nachbarschaft tragen zu können.

Südafrika

In Südafrika leitete Margaret Nontokozo das Kuvuna One World Garden Projekt mit großem Erfolg. Trotz der Umstände durch die Pandemie, die größere Zusammenkünfte verhinderten, bildeten sich Partnerschaften mit neuen Akteuren, die einen ökologischen und sozialen Nutzen für die Gemeinschaft brachten. Durch die Durchführung eines SDG-Workshops wurde das Bewusstsein der Menschen für Nachhaltigkeit gefördert und baute auch ihre Sicherheit auf. Sie erlernten nicht nur den Anbau und entdeckten dabei neue Wege, Wasser zu sparen, sondern teilten ihren Ertrag mit vulnerablen Gruppen der Gemeinschaft. Das Projekt hatte die Wirkung, dass 25 weitere Haushalte Gärten anlegten und man wird weiter das Bewusstsein für SDGs und Klimawandel wecken. Auch hier zeigt sich, wie schnell die Idee Anklang in der Umgebung gefunden hat.

Tansania

Wande Rajabu berichtet ebenfalls von dem Erfolg des Projekts in der Gemeinschaft in Tansania. Die Frauen, die den Garten anlegten, konnten durch den Verkauf des Ertrages, nicht nur die Wasserrechnungen bezahlen und weitere Samen kaufen, sondern sie reduzierten die Nahrungsunsicherheit der Region. Durch den SDG-Workshop wurde auch hier das Bewusstsein für Eine-Welt-Themen erhöht und somit eine Entwicklung in der Bildung geschafft. Das Projekt förderte unmittelbar die Unabhängigkeit und das Selbstbewusstsein der Teilnehmenden. Es wurden Erkenntnisse gewonnen, wie man traditionelle Praktiken und lokales Wissen integrieren kann, welches die Gemeinschaft noch Nachhaltiger machen kann. Wande berichtet ebenfalls, wie Teilnehmer des Projektes im Anschluss eigene Heimgärten angelegt haben. Im Sommer 2021  mussten Sie einen Einbruch in den Garten beklagen, der Teile der Zäune zerstört hat. Man hofft jedoch, durch die Gewinne, die aus dem Anbau entstehen, sowie mit Spenden- und Fördergeldern den Zaun schnell wieder reparieren zu können.


Bitte unterstützen Sie unsere Garten-Freundinnen mit einer Spende.

Herzlichen Dank!

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Gärtnern in Gemeinschaft

Das KUVUNA One World Garden Projekt benötigt Spenden

Magaret Nontokozo aus Südafrika ist eine von vier Ehemaligen des Konkreten Friedensdienstes, die nun Kuvuna Gärten aufbauen

Magaret Nontokozo aus Südafrika haben wir kennengelernt, als sie Teilnehmerin des Reverse-Programms Konkreter Friedensdienst war. Vor kurzem erntete sie den ersten Spinat aus ihrem Kuvuna Garten-Projekt. Es ist nicht leicht, dem trockenen Boden eine brauchbare Gemüse-Ernte abzuringen. „Wir unterstützen Frauen dabei,  erfolgreich zu gärtnern. Die Erträge kommen Alten und Waisen zugute, die nur schwer über die Runden kommen“ schreibt uns Magaret. „Frisches Gemüse ist gut für Körper und Seele. Gärtnern in Gemeinschaft – das ist für alle sehr wohltuend. Es gibt uns Hoffnung und Inspiration.“ Solche Gärten sind auch in Nicaragua,  Ghana und Tansania entstanden. Dort kümmern sich Gema Valdivia, Richard Matey und Wande Rajabu darum. Es ist eine Freude, diese Garten-Projekte wachsen zu sehen. „Gärtnern stiftet Freundschaften“ schreibt uns Magaret.

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