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Für Frieden und Demokratie

Aufruf zum Engagement für „Eine Welt“

Foto: Chris Slupski on Unsplash

Den rechtsextremen Angriffe gegen eine demokratische und solidarische Gesellschaft setzen seit Anfang des Jahres 2024 immer mehr Menschen an vielen Orten in Deutschland etwas entgegen. Hundertausende demonstrieren, teilen Aufrufe in den sozialen Netzen, artikulieren, dass sie eine seit 1933 nicht dagewesene Gefahr für die Demokratie erleben. Auch die agl, ihre Eine Welt-Landesnetzwerke und viele der Engagierten in Vereinen und Organisationen engagieren sich in solchen Initiativen vor Ort. In diesen Zeiten darf es kein Abwarten geben, wir müssen jetzt entschieden und eindeutig den rechtsextremen Tendenzen entgegenwirken. Es muss klargestellt werden, dass es keine Mehrheit für Rechtsextremismus gibt, dass Demokratie und gesellschaftliche Solidarität die Pfeiler unserer Gesellschaft sind, die nicht angetastet werden dürfen.

Deshalb unterstützten die agl und die Eine Welt-Landesnetzwerke Initiativen, die sich für Demokratie und Solidarität einsetzen, und den rechtsextremen Stimmungsmacher*innen eine klares Nein entgegensetzen. Und die Reaktionen in der Öffentlichkeit zeigen ebenso wie das Anwachsen dieser Bewegungen, dass diese Initiativen eine große Wirkung haben. Dennoch ist klar, dass wir einen langen Atem brauchen werden. Die agl ruft dazu auf, sich selbst zu beteiligen und die entstandenen zivilgesellschaftlichen Bündnisse zu unterstützen.

www.agl-einewelt.de

 

 

Sustainable Development Goals

Drei Mega-Displays zu Fairem Handel, Fleischkonsum und zu Geld

Eine Besucherin betrachtet die Ausstellungs-Displays

Foto: M.Belle

Drei Displays in Übergröße stellen jeweils ein Motiv einer Großplakat-Kampagne aus den letzten Jahren in Bezug zu den Welt-Entwicklungszielen der Vereinten Nationen.

Mit drei Displays in Übergröße (149 x 230 cm) verbinden wir exemplarisch drei entwicklungspolitische Themen mit mehreren Welt-Entwicklungszielen der Vereinten Nationen.

Fairer Handel:
Seit Generationen engagieren sich Menschen für Gerechtigkeit im Welthandel. Ein milliardenschwerer Fairtrade-Umsatz in Deutschland ist Jahr für Jahr ihre Leistung. In globalen Lieferketten sind verbindliche Standards für Menschenrechte und Naturschutz nötig. Freier Handel muss mehr Wertschöpfung in armen Ländern ermöglichen. Ein gerechterer Welthandel kann viele Beiträge zu den Welt-Entwicklungszielen (SDG) der Vereinten Nationen leisten.

Fortsetzung

Fleisch: Frauen essen in Deutschland nur halb so viel Fleisch wie Männer. Das ist klug, denn viel Fleisch führt zu Problemen mit Gülle, Antibiotika, Klimaschäden, Abholzung oder Landraub. Gegen den Welthunger hilft Getreide besser als Fleisch. In Deutschland sinkt der Fleischkonsum. Weniger Fleisch – auch so lässt sich ein Beitrag zu den Welt-Entwicklungszielen (SDG) der Vereinten Nationen leisten.

Geld: 6.000 Milliarden Euro umfasst das Geldvermögen der deutschen Privathaushalte. Geld ist ein gutes Feld fürs Engagement: Die Divestment-Bewegung will z.B. fossilen Industrien den Geldhahn zudrehen. Bei Oikocredit legen 57.000 Menschen ihr Geld zugunsten von Entwicklungsprojekten an. Eigentum verpflichtet, sagt unser Grundgesetz. Auch mit dem eigenen Geld lässt sich etwas beitragen zu den Welt-Entwicklungszielen (SDG) der Vereinten Nationen.

Download der drei Display-Motive als pdf

Mehr Infos bei:

Manfred.Belle@remove-this.eine-welt-netz-nrw.de

Tel. 02 51 - 28 46 69 -12

Bildergalerie

„SDG-Watch“ durch die Zivilgesellschaft

Datenbasiertes Monitoring auf 2030Watch.de

Der Web-Auftritt 2030Watch.de ist eine Bildungswebseite rund um das SDG-Monitoring. Die neue Webseite informiert über die vielfältigen Möglichkeiten, die Politik und Zivilgesellschaft haben, um den Umsetzungsstand der SDGs zu messen. Das Forum Umwelt und Entwicklung veranschaulicht damit die Bedeutung einer datenbasierten Begleitung der SDG. Gleichzeitig wird hier das Monitoring der Bundesregierung kritisch begleitet. „Langfristig soll hier ein vollumfängliches zivilgesellschaftliches SDG-Monitoring entstehen“ erläutern die Eileen Roth und Marie-Luise Abshagen vom Forum Umwelt und Entwicklung. Dem voraus ging das Modellprojekt 2030Watch als zivilgesellschaftliches SDG-Monitoring-Projekt, welches zivilgesellschaftliche Indikatoren zur Messung der SDGs entwickelte und Daten erhob.

Link zu 2030watch.de

Wissensportal zur Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeits-Fortschritte in Kommunen, NRW, Bund, Europa und UN

Photo by Louis Reed on Unsplash

Das Portal Nachhaltigkeit stellt grundlegende Informationen zur Nachhalten Entwicklung sowie Dokumente und Hintergrundinformationen zu Nachhaltigkeitsstrategien und -prozessen der verschiedenen politischen Ebenen bereit. Neben einschlägigen Strategiedokumenten, wie der Agenda 2030 oder der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, sind auf den Seiten des Portals relevante Stellungnahmen und Impulse, zum Beispiel zu aktuellen Weiterentwicklungsprozessen, Berichte zum Umsetzungsstand Nachhaltiger Entwicklung sowie weiterführende Links zu finden. Für Interessierte mit Bedarf, sich die Grundlagen Nachhaltiger Entwicklung und ihrer strategischen Verankerung als Leitprinzip politischen Handelns anzueignen, gibt Portal N unter dem Reiter „Nachhaltige Entwicklung“ einen hilfreichen Überblick.

Link zum Portal Nachhaltigkeit

Eine Welt Netz NRW @ 2024
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