Hauptmenü

Seiteninhalt

Interkulturelles Promotoren-Programm

Das Eine-Welt-Promotoren-Programm wird in NRW seit Juli 2017 in einem dreijährigen Modell-Projekt um eine interkulturelle Komponente erweitert. Mehr als bisher soll sich die Eine-Welt Arbeit dem Engagement von geflüchteten Menschen und Einwanderern öffnen und so die Wirkung der interkulturellen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in der Gesellschaft verstärken.

Der Landtag NRW hat die Umsetzung des Modell-Projekts im Dezember 2016 beschlossen und im Haushaltsplan 2017 einen Etat für die Umsetzung eingestellt.

Hier kommen Sie zur Seite mit den interkulturellen Promotor*innen.

 

Ziele des neuen Programms

  • Durch die stärkere interkulturelle Öffnung der entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit werden die globalen Hintergründe von Flucht und Migration wirkungsvoller thematisiert. Dadurch werden Akzeptanz und Integrationsbereitschaft in unserer Gesellschaft gestärkt.
  • Die Einbeziehung von Geflüchteten und Eingewanderten in die Eine-Welt-Arbeit vor Ort stärkt deren gesellschaftliche Teilhabe. Geflüchtete und Eingewanderte treten öffentlich als wirkmächtige Akteure und gesellschaftlich Engagierte auf, was öffentlichkeitswirksame Beiträge dazu liefert, das Bild von Geflüchteten und Eingewanderten zu differenzieren.  


Zur Umsetzung der Programmziele wird in jedem Regierungsbezirk und zusätzlich für das Ruhrgebiet eine Stelle für eine*n Interkulturelle*n Promotor*in geschaffen. Gemeinnützige Organisationen aus NRW konnten sich im April 2017 als Anstellungsträger für die Interkulturellen Promotoren-Stellen bewerben.

Download des Projekt-Konzeptes, das Grundlage für die Bewilligung im Landtag war

 

Aufgabenprofil der neuen Stellen

Zum Aufgabenprofil der insgesamt sechs Interkulturellen Promotor*innen gehört es, gemeinsam mit regionalen und Fach-Promotor*innen, Eine-Welt-Netzwerken und weiteren Multiplikator*innen Strukturen, Qualifizierungsangebote, Anlässe und Projekte für gemeinsames Eine-Welt-Engagement von einheimischen und geflüchteten bzw. eingewanderten Menschen zu schaffen. Geflüchtete und Eingewanderte und ihre Organisationen sollen stärker als bisher für bürgerschaftliches Eine-Welt-Engagement und vor allem für die entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit gewonnen werden.


Dabei können die Interkulturellen Promotor*innen an den Unterstützungsstrukturen im Rahmen des Eine-Welt-Promotoren-Programms anknüpfen, um das bürgerschaftliche Eine-Welt-Engagement zu vernetzen, zu qualifizieren und öffentlichkeitswirksam zu verstärken.

Eine Welt Netz NRW @ 2017
Bitte benutzen Sie zum Ausdrucken den Druckbutton am Ende jeder Seite.