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Ruanda: Partner bitten um Nothilfe

Spenden für Masken, Lebensmittel und für eine neue Inklusionsschule

Foto: Josee Mukanshimiyimana

Aus Ruanda kommt der dringende Ruf nach Nothilfe, vor allem aus einem Projekt für Mädchen und junge Mütter, die aufgrund ungewollter Schwangerschaften früh die Schule verlassen mussten.

Der Verein Iriba-Brunnen aus Münster unterstützt mit viel Erfahrung verschiedene Projekte in Ruanda. Die Vorsitzende Josee Mukanshimiyimana und der Interkulturelle Eine Welt-Promotor Dr. Felin Twagirashyaka richten eine dringende Bitte um Spenden für die Menschen vor allem in den ländlichen Regionen Ruandas. Die Unterstützung gilt vor allem den Mädchen und junge Müttern, die aufgrund ungewollter Schwangerschaften früh die Schule verlassen mussten. Der Bau der einer Inklusionsschule fördert vor allem Kinder aus benachteiligten Familien und Straßenkinder. „Wegen der Corona-Pandemie bitten uns unsere Partner uns um Hilfe. In Ruanda gibt es keine soziale Absicherung. Wegen der Ausgangssperre (Lockdown) können sich die Leute nicht mehr ihr tägliches Brot verdienen“, berichtet Felin Twagirashyaka.

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Felin Twagirashyaka schreibt: „Außerdem ist in Ruanda Mundschutz-Pflicht. Die Leute müssen vorgeschriebene Modelle selbst besorgen und bezahlen. Die ärmeren Eltern und deren Kinder können sich einen solchen Mundschutz nicht leisten. Aus diesen Gründen wenden wir uns an Sie mit der Bitte um Spenden, damit unsere Partner in Ruanda diese Krise überstehen.“ Aktuell sammelt der Verein, um 5.000 Euro für Masken und 7.000 Euro für Lebensmittel zu erreichen. „Mit Ihrer Spende können wir Kinder, Schulkinder und deren Eltern in unseren Partnerschulen und die Mädchen unterstützen!“

Spendenkonto

Iriba-Brunnen e.V.
IBAN: DE76 4005 0150 0153 8500 03
BIC:   WELADED1MST
Sparkasse Münsterland Ost
Betreff: COVID-19 Nothilfe Ruanda 
Auf Wunsch wird eine Spendenbescheinigung erstellt

Kontakte für Fragen und für größere Spenden

  • Frau Josee Mukanshimiyimana (Vorsitzende Iriba Brunnen e.V.): Tel. 01 52 – 08 54 86 86
  • Dr. Felin Twagirashyaka, Tel. 01 76 – 34 12 44 43

felin.twagirashyaka@remove-this.iriba-brunnen.de

Download der Kurzinfo mit Spendenkonto (pdf)

Link zur Website des Vereins Iriba Brunnen

Link zu Online-Spenden auf der Plattform Betterplace


Spenden für Kolping-Projekte in Uganda

Kolping-Corona-Fonds für schnelle Nothilfe in Projekten

Foto: Kolping International

Die Stadt Hoima in Uganda ist normalerweise ein Mittelzentrum voller Leben. Corona hat auch hier leere Einkaufsstraßen und viel Not verursacht.

Alle Hotels und Schulen mussten in ganz Uganda schließen. Davon betroffen sind auch die Kolping-Hotels der Uganda Kolping Society, bei denen das Eine Welt Netz NRW noch im Herbst 2017 zu Gast sein durfte. Wichtige  Bildungsmaßnahmen der Kolpinger können momentan nicht durchgeführt werden. Die Lebensmittelpreise haben sich in Uganda mehr als verdoppelt. Die Situation ist angespannt, da viele Familien im Moment kein Geld verdienen und sie keine Ersparnisse haben. Auf den Feldern darf gearbeitet werden, solange die Abstandsregeln eingehalten werden. Die Uganda Kolping Society ermuntert die Bauern, mehr als üblich anzubauen, damit sie sich einen Vorrat anschaffen können. Die Regierung hat angefangen, in und um die Hauptstadt Kampala Lebensmittel zu verteilen. Viele gehen dabei aber leer aus. Um in dieser Not zu helfen, ist jetzt unsere Solidarität gefragt. Deshalb wurde der „Kolping-Corona-Fonds“ ins Leben gerufen. Damit soll rasch geholfen werden, wo die Not am größten ist.

Link zum Kolping-Corona-Fonds

Spenden für Syrien und den Libanon

Wegen ausgefallener Misereor-Gottesdienste fehlen Kollekten-Spenden

Foto: ©MISEREOR

Im Zentrum des Flüchtlingsdienstes können die Kinder den Krieg für einen Moment hinter sich lassen.

Wegen der Corona-Krise können derzeit keine Gottesdienste in Anwesenheit von Gläubigen gefeiert werden. Deshalb entfiel am 29. März 2020 auch die Möglichkeit, in Gottesdiensten wie geplant im Rahmen der diesjährigen Fastenkollekte für MISEREOR zu spenden. Für Misereor ist dies ein herber Rückschlag. Das Eine Welt Netz NRW fühlt sich Misereor seit langem kollegial verbunden; aktuell arbeiten wir im Projekt „Zukunft des Eine Welt Engagements“ eng mit Misereor zusammen. Wir rufen deshalb sehr gerne mit dazu auf, Misereor in diesen Tagen eine Spende für die Projekt-, Lobby- und Advocacy-Arbeit in fast 90 Ländern des Südens zukommen zu lassen. Die Misereor Fastenaktion 2020 steht unter dem Motto "Gib Frieden!" und richtet den Blick nach Syrien und in den Libanon: Im Umfeld fortwährender Gewalt und Unsicherheit helfen die MISEREOR-Partnerorganisationen den Menschen, wieder Lebensmut und Kraft für die Bewältigung ihres Alltags zu schöpfen.

Bildung, Gesundheitsversorgung und psychosoziale Unterstützung greifen so ineinander, dass sie Grundsteine für ein friedliches Zusammenleben legen. Die Partner arbeiten als Brückenbauende im Sinne eines neuen friedvollen Miteinanders.

Link zur Misereor-Fastenaktion

Bangladesh: Nothilfe-Fonds von FEMNET

Brief von Kalpona Akter, Leiterin des Bangladesh Centre for Workers Solidarity

Foto: © Gisela Burckhardt/FEMNET e.V

Mittagspause in einer Textilfabrik in Bangladesh: Völlige Erschöpfung und kaum noch Abwehrkräfte. FEMNET ruft zu Nothilfe für Textil-Arbeiterinnen auf.

Kalpona Akter, die Leiterin des Bangladesh Centre for Workers Solidarity in Bangladesch schreibt:
„Unternehmen haben Aufträge storniert, die Arbeiterinnen fürchten um ihre Jobs und haben Angst angesteckt zu werden. Sie leben von der Hand in den Mund, viele sind verschuldet, wie können sie ohne Löhne überleben? Wenn Arbeiterinnen entlassen werden, sollten ausländische Unternehmen ihre Zahlungen schnell tätigen, damit die Arbeiterinnen zumindest ihre ihnen gesetzlich zustehende Abfindung erhalten.“
In Bangladesch leben die Menschen miteinander auf engem Raum, ein Virus verbreitet sich dort besonders schnell. Krankenhäuser sind nicht vorbereitet, Schutzkleidung, Masken und Tests fehlen. Viele Frauen leiden unter Blutarmut und sind unterernährt, da der Lohn nicht zum Leben ausreicht. FEMNET e.V. bittet um Spenden für einen Nothilfe-Fonds für Textil-Arbeiterinnen.

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Link zum Nothilfe-Fonds von FEMNET e.V.

Gisela Burckhardt, Vorstandsvorsitzende des Vereins FEMNET aus Bonn: "Wir stehen an der Seite der Näher*innen, deren Rechte täglich verletzt werden und deren Überleben nun wegen der Pandemie noch schwieriger geworden ist. Gerade jetzt müssen wir Solidarität zeigen, wir dürfen unsere Partner nicht allein lassen."

Sie richtet einen dringenden Appell an die Unternehmen der Bekleidungsbranche: "Nötig sind jetzt langfristige Aufträge, um Schließung von Fabriken und Entlassung von Arbeiter*innen zu verhindern. Näher*innen müssen vor Ansteckung geschützt werden: Mundschutz, Schutzkleidung und andere Formen einer Ausrüstung wie Schutzwände müssen zur Verfügung gestellt werden. Arbeiter*innen, die den Virus schon haben oder wo der Verdacht besteht, dass sie ihn haben, müssen während der Zeit der Quarantäne weiterbezahlt werden bzw. bezahlten Krankenurlaub erhalten. Alle Maßnahmen müssen für alle Beschäftigten gelten: Formell Beschäftigte wie informell oder kurzfristig Beschäftigte, Heimarbeiter*innen und Migrant*innen.

Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass das Virus nicht diejenigen am stärksten trifft, die am wenigsten Ressourcen haben, um sich vor den Auswirkungen zu schützen. Genauso, wie jede und jeder Einzelne von uns derzeit gefragt ist, solidarisch Einschränkungen in Kauf zu nehmen und Risikogruppen nachbarschaftlich zu unterstützen, müssen auch Unternehmen die nötigen Schutzmaßnahmen für die Menschen in ihrer Lieferkette solidarisch und konsequent umsetzen. Global agierende Unternehmen tragen im Kontext dieser weltweiten Pandemie auch eine globale Verantwortung für Arbeiterinnen und Arbeiter.“

www.femnet.de

Eine Welt Netz NRW @ 2020
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