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Das Minimum an Menschlichkeit

Broschüre „Zivile Seenotrettung und wie wir sie überflüssig machen“

Foto: Erik Marquardt

Die Bilder des Fotojournalisten und Europapolitikers Erik Marquardt geben einen nachhaltigen Eindruck von der Seenotrettung.

Wie konnte es so weit kommen? Warum diskutiert man im sicheren Europa über „Wirtschaftsflüchtlinge“ im Gegensatz zu „richtigen Flüchtlingen“, während das, was akut getan werden muss, so klar ist: Ein Mensch, der gerade ertrinkt, ist ein Mensch, den man retten muss. Alles andere kommt später. Doch auch im Jahr 2019 gibt es keine staatliche Seenotrettungsmission. Zivile Seenotrettungen werden zunehmend kriminalisiert. Dennoch helfen sie weiter und gehen dabei große persönliche Risiken ein. Obwohl sie aus der Gesellschaft eine Menge Rückhalt erfahren und sich viele zivilgesellschaftliche Gruppen auf verschiedenste Weise mit geflüchteten Menschen solidarisieren, zeigt sich an der anhaltenden Krise, dass es dringend einer Lösung auf staatlicher und europäischer Ebene bedarf.

Vieles kann vorübergehend durch engagierte Menschen aufgefangen werden, aber wenn es um Menschenleben geht, braucht es vor allem staatliche Lösungen und Mut zu einem neuen Umgang mit Migration, die das beeindruckende Engagement der zivilen Seenotretter*innen und ihrer Unterstützer*innen unnötig machen.

Unsere Broschüre vom Dezember 2019 erteilt Überlebenden, Aktivist*innen, Expert*innen für Migration und Flucht, Politiker*innen und Vertreter*innen der Zivilgesellschaft das Wort und fragt, wie wir das Sterben mit Mittelmeer verhindern können.

Die gedruckte Broschüre "Zivile Seenotrettung und wie wir sie überflüssig machen" ist gegen eine Gebühr von 5 Euro bestellbar mit einer Mail an:

svenja.bloom@remove-this.eine-welt-netz-nrw.de 

Download der Broschüre als pdf (4 MB)

Eine Welt Netz NRW @ 2019
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