Das Eine Welt Netz NRW bietet klare Transparenz zu seinen Zielen, zu Aufbau und Entscheidungsstrukturen und vor allem über seine Finanzen. Wir treten ein für eine transparente Zivilgesellschaft.

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Das Eine Welt Netz NRW

Gemeinsam für die Welt-Entwicklungsziele

Das Eine Welt Netz NRW ist seit 1991 das Landesnetzwerk des Eine Welt Engagements für globale Gerechtigkeit. Unsere Büros sind in Münster und Düsseldorf.


Unsere Arbeitsschwerpunkte sind:

  • Unterstützung und Beratung im Eine-Welt-Engagement,
  • Internationale Freiwilligendienste und Reverse-Programme,
  • Bildungs- und Öffentlichkeitsprojekte,
  • Vernetzung, Service und Fortbildungen zur Eine Welt-Arbeit in NRW,
  • politische Interessenvertretung der Zivilgesellschaft.


Das Eine Welt Netz NRW organisiert außerdem landesweite Aktionen und Konferenzen mit internationalen Gästen. Auch Kontakte zu Akteuren aus den Bereichen Globales Lernen, Jugendbegegnungsprogrammen, Fairer Handel, internationale Kampagnen usw. werden von uns vermittelt.

 

Das Eine Welt Netz NRW ist u.a. Mitglied bei:


Link: Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke agl  e.V.


Link:
Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe VENRO e.V.

Link: Klima-Allianz Deutschland

Link: Klimadiskurs.NRW

Link: Allianz "Rechtssicherheit für politische Willensbildung"

Für eine starke Entwicklungspolitik

Appell der Eine Welt Landesnetzwerke zum Bundeshaushalt 2025

Foto von Bekky Bekks auf Unsplash

Frieden gibt es nicht auf Knopfdruck. Vielmehr sind gezielte Investitionen in zivilgesellschaftliches Engagement nötig, um wirksam mehr Demokratie zu schaffen.

Die AG der Eine Welt Landesnetzwerke (agl) appelliert dringend an Bundesregierung und Bundestag, die Etats des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und des Auswärtigen Amtes (AA) angemessen auszustatten. Angesichts der instabilen Weltlage führt Sparen im Bereich der Globalen Solidarität in die falsche Richtung. „Entwicklungszusammenarbeit unterstützt nicht nur andere Länder, sondern stärkt auch den weltgesellschaftlichen demokratischen Zusammenhalt. Dieser ist angesichts der vielen Krisen und Konflikte auf der Welt instabil geworden, was am Ende auch Deutschland schadet. Auch wir haben Interesse an guten, stabilen internationalen Beziehungen, und sind gut beraten, diese positiv im Sinne von Gerechtigkeit, offenen Gesellschaften und Frieden mitzugestalten, damit unser Planet zukunftsfähig wird.

Die Weltregionen und ihre Krisen sind eng verflochten – wenn an vielen Stellen Demokratie geschwächt wird, ist sie auch hierzulande bedroht. Die vielzitierte ‚Zeitenwende‘ muss als Ganzes gedacht werden – Nachhaltigkeit, Demokratie, Frieden und Sicherheit sind eng miteinander und global verbunden. Es geht um die ganze Welt, Entwicklungspolitik ist gut für alle“, so Martin Weber vom agl-Vorstand.

 

Investitionen in globale Demokratie

Wenn Deutschland an seiner globalen Verantwortung festhält, dann investiert es daher in die Voraussetzungen für die eigene gute Entwicklung, die eigene demokratische Stabilität, die eigene Zukunftsfähigkeit. Die geplanten Kürzungen würden dagegen bedeuten, dass sich Deutschland Stück für Stück seiner Verantwortung entzieht. Damit würde sich Deutschland in einem Europawahljahr vom Sinn des europäischen Friedensprojektes und einem seiner Kernthemen, der globalen historischen Verantwortung Europas, entfernen und sich am Ende selbst schaden. Auch ist es eine historische und humanitäre Pflicht als Industrieland, Hunger und Armut in der Welt zu lindern, so die agl. Die agl, in der die 16 Eine Welt-Landesnetzwerke mit tausenden Initiativen, Gruppen und Vereinen vernetzt sind, appelliert daher an die Bundesregierung, bei den Etats von BMZ und AA nicht zu kürzen. Für eine nachhaltige und demokratische globale Entwicklung ist zudem eine aktive und teilhabende Zivilgesellschaft essenziell.

 

Zivilgesellschaft stärken

Deshalb ist die Stärkung der Zivilgesellschaft, deren Projekte aus diesen Haushaltstiteln gefördert werden, jetzt besonders wichtig. „Zivilgesellschaftliche Projekte, meist langjährig aufgebaut und Grundstein guter Vertrauensbeziehungen im In- und Ausland, dürfen und können nicht einfach heruntergefahren werden, ohne große Schäden anzurichten. Die ohnehin in vielen Ländern unter Druck geratene Zivilgesellschaft in diesen Zeiten weiter zu schwächen, untergräbt die Fundamente demokratischer Gesellschaften und die notwendigen Veränderungen zu nachhaltigen Lebensweisen. Wir müssen hierzu eine klare Haltung zeigen“, so Monika Dülge vom agl-Vorstand.

Ein Bereich, in dem sich Zivilgesellschaft in Deutschland wirkungsvoll für demokratische globale Entwicklung und klimagerechte Transformation einsetzt, ist die entwicklungspolitische Inlands- und Bildungsarbeit. Viele Bürger*innen setzen sich – auch und gerade in Krisenzeiten –  für globale Solidarität und für nachhaltigen Wandel im eigenen Land ein. Diese Arbeit muss jetzt, ebenso wie Projekte im Ausland, entschieden weitergefördert und gestärkt werden. „Es ist falsch, bei der globalen Solidarität zu kürzen. Zu glauben oder die Ansicht zu verbreiten, es gehe dabei allein um Philanthropie, die nicht unbedingt nötig für das eigene Wohl sei, ist fatal. Die Bedeutung von Entwicklungszusammenarbeit für die notwendigen Transformationen zu global nachhaltiger Entwicklung darf nicht unterschätzt werden.“, so die agl.

#GutFürAlle

Download des Appells als pdf hier

www.agl-einewelt.de

Erfolgreicher Generationswechsel

Neue Leitung im Eine Welt Netz NRW

Foto: Eine Welt Netz NRW

Seit Anfang 2024 besteht die neue Geschäftsführung des Eine Welt Netz NRW aus Tatjana Hübner, Niklas van den Boom und Monika Dülge (von links)

Das Eine Welt Landesnetzwerk für Nordrhein-Westfalen hat seit Anfang 2024 eine neue Leitung: Tatjana Hübner, Monika Dülge und Niklas van den Boom bilden gemeinsam die neue Geschäftsführung. Gleichzeitig endet damit die Ära von Udo Schlüter, der das Eine Welt Netz NRW Anfang der 90er Jahre aufbaute und der seitdem die Geschäftsführung innehatte. „Wir sind sehr froh darüber, den gelungenen Generationswechsel im Landesnetzwerk jetzt auch mit dem Geschäftsführungsteam abzubilden“ sagt Katja Breyer, Vorsitzende des Vereins. Dem Generationswechsel in der Geschäftsführung ist ein zweijähriger Prozess vorausgegangen, in dem sich insbesondere die Nachwuchskräfte Tatjana Hübner und Niklas van den Boom ausprobieren konnten.

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„Ich bin froh, dass wir diese Möglichkeit hatten und begleitet an die Verantwortung herangeführt wurden. Gleichzeitig konnten wir schon viel selbst übernehmen, das hat uns gut vorbereitet“ sagt Tatjana Hübner. Sie hat einen Masterabschluss in Migrationsstudien und ist seit 2017 hauptamtlich im Eine Welt Netz NRW aktiv. Als Leiterin des Projekts „Die Zukunft des Eine Welt-Engagements in NRW“ hat sie deutlich gesehen, dass der Übergang von der Gründer- und Boomer-Generation auf jüngere Engagierte für viele Vereine eine große Herausforderung ist. Sie wird zukünftig vor allem für die Netzwerk- und Organisationsentwicklung verantwortlich sein.

„Wir halten ein Geschäftsführungsteam für die passendere Lösung als wenn die Verantwortung nur auf einem Paar Schultern lastet“ betont Monika Dülge. Sie hat einen Masterabschluss der London School of Economics and Political Science in Gender, Development and Globalisation und ist seit 2001 beim Eine Welt Netz tätig. Als Mitglied des Geschäftsführungsteams wird sie vor allem für die politisch-strategische Ausrichtung verantwortlich sein und am Standort Düsseldorf die Kontakte zu Regierung und Politik pflegen.

„Eine weitere Herausforderung, die das Eine Welt Netz NRW erfolgreich angeht, ist die Digitalisierung“ sagt Niklas van den Boom. Er hat einen Masterabschluss in VWL und ist seit 2022 im Eine Welt Netz NRW für Finanzen, IT und Administration verantwortlich und übernimmt auch im Geschäftsführungsteam die Verantwortung für diese Bereiche. „Die Digitalisierung und deren Aspekte in Bezug auf Nachhaltigkeit sind auch im Eine Welt-Engagement wichtig geworden. Wir knüpfen daran an, stellen unsere eigenen Systeme um und schaffen mehr Angebote für Engagement auch in der digitalen Öffentlichkeit“ so van den Boom.

Großer Dank an Udo Schlüter

Alle drei richten gemeinsam mit der Vorsitzenden Katja Breyer einen großen Dank an den scheidenden Geschäftsführer und Gründer, Udo Schlüter. „Beim Eine Welt Netz NRW sind heute rund 7.000 Vereine und Akteure registriert, die sich engagieren, z.B. für Entwicklungszusammenarbeit, für Fairen Handel, für interkulturelle Öffnung und für Globales Lernen. Über 400 junge Menschen haben mit dem Eine Welt Netz NRW an Internationalen Freiwilligendiensten teilgenommen. Vieles von der großen Unterstützung, die das Eine Welt Netz für Engagierte leistet, geht zurück auf die Tatkraft und die Beharrlichkeit von Udo Schlüter.“

Kontakt:

Ali Saker, Assistenz der Geschäftsführung

ali.saker@remove-this.eine-welt-netz-nrw.de

Tel. 02 51 – 28 46 69 20 8

Eine Welt Netz NRW @ 2024
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