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Flucht, Migration und Entwicklung

Copyright: UNHCR/Brian Sokol

Warum fliehen Menschen aus ihrer Heimat? Was hat das mit einer fortschreitenden Globalisierung zu tun, die auch durch einen stetig wachsenden Personen- und Warenverkehr sowie einen nie dagewesenen Informationsfluss gekennzeichnet ist? Wer profitiert zurzeit davon und wer nicht? Welche Rolle spielen globale Verflechtungen in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht dabei? Was hat all dies mit einem halben Jahrtausend transatlantischer Geschichte zu tun?

Anhand von Artikeln, Interviews, Info- und Bildungsmaterialien sowie Veranstaltungshinweisen wollen wir dazu beitragen, das vielschichtige Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.

Hier finden Sie unser Archiv mit Berichten und Dokumenten zu Flucht, Migration und Entwicklung.

Hier ist unsere Ausstellung zu Flucht:"Schwarz ist der Ozean" zu finden.

"Düsseldorf-Marrakesch" gegründet

Förderverein für kommunale Entwicklungspolitische Zusammenarbeit geht an den Start

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase hat sich am Samstag, den 14. Mai 2022 der Förderverein für kommunale Entwicklungspolitische Zusammenarbeit "Düsseldorf-Marrakesch" erfolgreich gegründet. Ca. 70 Interessierte sind der Einladung zur Gründungsversammlung gefolgt. Der gewählte fünfköpfige Vereinsvorstand nimmt nun seine Arbeit auf. Zentrales Themenfeld des Vereins ist u. a. die kommunale Nord-Süd-Zusammenarbeit, die ein fester Bestandteil städtischer Nachhaltigkeitsstrategie ist und nun durch ein gebündeltes Engagement aus der Zivilgesellschaft heraus unterstützt werden soll. (...; Text basiert auf der Pressemitteilung)

Kontakt

SELEKTdarisch Herausforderungen meistern!?

Lehrstück Ukraine

Wie unbürkratisch Willkommenskultur aussehen kann, erleben wir gerade jetzt. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine sind Millionen Ukrainer*innen auf der Flucht. Viele von ihnen verlassen dabei ihr Heimatland. Die EU hindert diese Menschen nicht daran die EU-Außengrenzen zu überschreiten. Sowohl offizielle Strukturen als auch unzählige Bürger*innen – auch bei uns in Deutschland – tun viel, dass diese Menschen schnellstmöglich wieder ein gewisses Maß an Normalität erfahren können. Dazu gehört das unbürokratische Ausstellen von Aufenthaltspapieren genauso wie das Ermöglichen eines Zugangs zu Wohnraum, Arbeit oder Bildung. All das gönne ich diesen Menschen unbedingt. Wenn das nur immer so wäre (...)

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8. Mai 1945 - Europas vergessene Befreier

Filmabend in Bielefeld

Seit 1945 herrschte in Europa weitestgehend Frieden. Vor wenigen Wochen noch konnten sich die wenigsten Menschen einen Krieg in Europa vorstellen. Dass sich unsere Art zu leben, unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung nach 1945 durchsetzen konnte, verdanken wir nicht nur den damaligen Siegermächten. Rohstoffe und teils zwangsrekrutierte Soldaten aus den Kolonien leisteten auch einen wichtigen Beitrag zum Sieg über Nationalsozialismus und Faschismus.

Flyer

 

 

Nun auch Mali

Das Ende des Militäreinsatzes

Nur wenige Monate nach dem Abzug der westlichen Truppen aus Afghanistan endet nun auch der von der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich 2013 begonnene Einsatz in Mali. Was als Kampf gegen den islamistischen Terrorismus in der Region startete, entwickelte sich für die Bundeswehr zum größten Auslandseinsatz überhaupt. Nach dem vorangegangenen Putsch, der die territoriale Integrität Malis bedrohte, begrüßten breite Teile der Bevölkerung das Engagement des Westens. Das ist nun vorbei. (...)

Beitrag

Echtzeitpartizipation

Migrantisch-Diasporische Organisationen angemessen berücksichtigen

Die SDGs wollen unter dem Strich Ungleichheiten in und zwischen Staaten verringen. Damit die entwicklungspolitische Szene als Ganzes glaubwürdig bleiben kann, gilt es auch, innerhalb der eigenen Struktur die Hausaufgaben zu machen.

Beitrag

Die Richtung stimmt

Ein kurzer Blick auf den Koalitionsvertag aus Eine-Welt-Perspektive

Mit Spannung erwartete auch und gerade die Eine-Welt-Szene den neuen Koalitionsvertrag (...). Aus Sicht der Fachstelle Flucht, Migration und Entwicklung finden sich darin viele Punkte, die dazu geeignet sind, Ungleichheiten in und zwischen Staaten zu verringern (...)

Kurzbeitrag

Lehren aus Afghanistan

„Unsere Freiheit wird auch am Hindukusch verteidigt“ lautete 2004 die deutsche Erklärung für die Beteiligung am Militäreinsatz unter US-Führung, Antwort auf die Anschläge auf das World Trade Center 2001. Jüngst beendeten die USA den Einsatz. Die Hauptziele – darunter die Zerschlagung von international operierenden islamistischen Netzwerken – seien erreicht. Letzteres gelang aber schon in der Ära Obama. Wozu also ein so langer Einsatz? (...)

Kurzbeitrag

Der lange Schatten der deutschen Kolonialzeit

Sichert(e) sich auch unser Land einen Platz an der Sonne?

Die deutsche Kolonialzeit ist bis heute in mehrfacher Hinsicht relevant – so beispielsweise im Bereich globaler wirtschaftlicher Beziehungsgeflechte, beim Thema Flucht und Migration, oder wenn es um Rassismus und Identität in Deutschland geht. Selbst der menschengemachte Klimawandel bzw. die damit verbundene Klimaungerechtigkeit muss hier aufgezählt werden. Diese Ausstellung blickt in die Vergangenheit, damit wir die Gegenwart besser verstehen und für die Zukunft lernen. Es geht hier also nicht so sehr um geschichtliche Details, sondern um den langen Schatten, den eine vermeintlich abgeschlossene Geschichte wirft. Fokus: Afrika. Mit Bildern von Naseer Alshabani.

Ausstellung

Begleitheft

24-seitige Broschüre mit Hintergrundinfos und Beiträgen

Virtuelle Premiere bei der Eine Welt-Landeskonferenz

Junge Diaspora als Change Maker

Aktiv gegen inner- und zwischengesellschaftliche Ungleichheiten

Vorliegender Beitrag skizziert zur besseren Einordnung des Themas zunächst aktuelle demografische Entwicklungen und geschichtlich relevante Hintergründe, bevor die wachsende Rolle junger Menschen in Afrika und der afrikanischen Diaspora im Kampf gegen eine nach wie vor bestehende strukturelle Benachteiligung Afrikas und Menschen afrikanischer Herkunft betrachtet wird. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen Bereiche mit konkreten Bezügen zum afrikanischen Kontinent.

Beitrag (PDF)

Moderne Sklaverei am Beispiel von Katar

Ein Beitrag von Christian Nehls

Internationale Sportereignisse stehen immer wieder in der öffentlichen Kritik. Ob Umweltzerstörungen oder Menschenrechtsverletzungen - der Preis für ein paar Wochen Zuschauer*innenspaß ist hoch. Christian Nehls, von 2011 bis 2016 Eine-Welt-Promotor beim Allerweltshaus Köln, befasst sich in seinem Beitrag mit moderner Sklaverei in Katar, Ausrichter der FIFA-Fußball-WM der Männer im Winter(!) des Jahres 2022.

Link zum Beitrag als pdf.

Sklaverei vorbei!?

Aktuelle Beispiele struktureller Ausbeutung weltweit

Heute handelt es sich bei „nur“ noch ca. 10 Prozent um staatliche Formen von Sklaverei bzw. Zwangsausbeutung. Die Bandbreite der Bereiche, in denen Zwangsarbeit – oft als „moderne“ Sklaverei bezeichnet – verrichtet wird, ist immens: Von Hausarbeit über die Landwirtschaft und den Bergbausektor bis hin zur Beschäftigung in Industriebetrieben ist alles vertreten. Hinzu kommen geschlechtsspezifische Formen wie Zwangsprostitution und Zwangsheirat. Auch der internationale Organhandel oder organisiertes Betteln gehören in diese Aufzählung. Dabei ist festzustellen, dass Menschen umso wahrscheinlicher Opfer von Ausbeutung werden, desto entwurzelter sie sind. Daher sind auch und gerade Geflüchtete überproportional oft betroffen. (aus der Einführung)

Broschüre

Dossiers zu Flucht und Migration

Infos von der Bundeszentrale für politische Bildung

Eine Welt Netz NRW @ 2022
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