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Flucht, Migration und Entwicklung

Copyright: UNHCR/Brian Sokol

Warum fliehen Menschen aus ihrer Heimat? Was hat das mit einer fortschreitenden Globalisierung zu tun, die auch durch einen stetig wachsenden Personen- und Warenverkehr sowie einen nie dagewesenen Informationsfluss gekennzeichnet ist? Wer profitiert zurzeit davon und wer nicht? Welche Rolle spielen globale Verflechtungen in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht dabei? Was hat all dies mit einem halben Jahrtausend transatlantischer Geschichte zu tun?

Anhand von Artikeln, Interviews, Info- und Bildungsmaterialien sowie Veranstaltungshinweisen wollen wir dazu beitragen, das vielschichtige Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.

Hier finden Sie unser Archiv mit Berichten und Dokumenten zu Flucht, Migration und Entwicklung.

Hier ist unsere Ausstellung zu Flucht:"Schwarz ist der Ozean" zu finden.

Film- und Diskussionsabend zu Ungleichheit und Rassismus

Mit dem Film "Afro.Deutschland"

Im Haus der Vielfalt in Dortmund zeigen wir zusammen mit den Gastgebern vor Ort (siehe Flyer) den Film "Afro.Deutschland". Wie kann Ungleichheit verringert werden (vgl. SDG 10)? Und kann die Internationale Dekade für Menschen afrikanischer Abstammung Rassismus effektiv begegnen?

Flyer

17. Afrika Film Festival Köln

Fokus: Fundamentalismus & Migration

Foto: Filmfestival Köln

In diesem Jahr widmet sich das Afrika Film Festival Köln schwerpunktmäßig mit der Frage, wie religiöser, nationalistischer und weitere Formen von Fundamentalismus das innerafrikanische sowie internationale Migrationsgeschehen beeinflussen. Insgesamt werden zwischen dem 19.-29. September 30 internationale Gäste erwartet und 75 Filme gezeigt. Das Eine Welt Netz NRW ist auch dieses Jahr Kooperationspartner.

Mehr Infos zum 17. Afrika Film Festival Köln hier.

ConnAct - Mehr Vielfalt für Eine Welt

Fachtag am 15. Mai in Düsseldorf

Gerade in Zeiten einer wiedererstarkenden Politik der einfachen Lösungen ist es wichtig, dass sich die Eine Welt-Szene weiter breit aufstellt, um geschlossen(er) auf die Herausforderungen unserer Zeit einzugehen - getreu dem Nachhaltigen Entwicklungsziel 10: Wie können wir Ungleichheiten innerhalb und zwischen Staaten verringern? Der Fachtag mit Serap Güler, Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalens fand am 15. Mai 2019 statt.

Einladung

Flyer

Broschüre - Kurzdokumentation "ConnAct"

Koloniales Erbe, Rassismus und das Wiedererstarken der Populisten

Theodor Wonja Michael spricht über sein Jahrhundert

Ungleichheit hat viele Gesichter. Spiegel-Bestseller-Autor Theodor Wonja Michael (*1925) erlebte den Aufstieg der Populisten schon einmal in seinem Leben. Was er zum kolonialen Erbe, Rassismus und dem Wiedererstarken der Populist*innen sagt, lesen Sie in dieser Broschüre.

Broschüre (PDF)

Theodor Wonja Michael spricht am Internationalen Tag gegen den Rassismus in Neuss. Mehr dazu hier.

Afrika - Ewiger Verlierer oder Weltmacht von morgen?

Broschüre und Veranstaltungsreihe

Die Frage in der Überschrift war Motto von drei Veranstaltungen, die im IBZ Bielefeld in Kooperation mit dem Welthaus Bielefeld sowie mit dem Eine Welt Netz NRW stattgefunden haben. In der Broschüre widmen sich die Autor*innen Themen wie Geschichtsbewusstsein, Bildung, Governance oder (ökologische) Ökonomie. Einen Eindruck zur Veranstaltungsreihe erhalten Sie im Trailer.

Broschüre

Trailer

Moderne Sklaverei am Beispiel von Katar

Ein Beitrag von Christian Nehls

Internationale Sportereignisse stehen immer wieder in der öffentlichen Kritik. Ob Umweltzerstörungen oder Menschenrechtsverletzungen - der Preis für ein paar Wochen Zuschauer*innenspaß ist hoch. Christian Nehls, von 2011 bis 2016 Eine-Welt-Promotor beim Allerweltshaus Köln, befasst sich in seinem Beitrag mit moderner Sklaverei in Katar, Ausrichter der FIFA-Fußball-WM der Männer im Winter(!) des Jahres 2022.

Link zum Beitrag als pdf.

Migration und Flucht anschaulich erklärt

Neue Videoreihe von Südwind

Migration und Flucht verstehen von Südwind

Migration und Flucht verstehen

Rund um Migration und Flucht ranken sich viele Halb- und Unwahrheiten. Menschen werden in Schubladen von „guten“ und „schlechten“ Flüchtlingen gesteckt. Dagegen setzen wir Fakten. In zehn Videos erläutert SÜDWIND kurz und leicht verständlich Hintergründe und Zusammenhänge von Migration und Flucht.

Ab sofort werden täglich bis kommenden Freitag zwei Videos auf unserem YouTube Kanal: https://www.youtube.com/user/SuedwindInstitut zuzüglich Begleitmaterialien (in der Beschreibung zu finden) veröffentlicht werden. (Text: Südwind)

Stolpersteine auf dem Weg zur Freiheit

Von der Kolonisation Afrikas zur Migration

Vor kurzem erschien ein neues Buch im Free Pen Verlag: Stolpersteine auf dem Weg zur Freiheit – Von der Kolonisation Afrikas zur Migration von Joël Agnigbo.

 

Joël Agnigbo beschäftigt sich in dem Buch mit einer zentralen Frage: Wieso ist es den europäischen Kolonialisten trotz des Widerstands gelungen, auf den afrikanischen Kontinent einzudringen, und den vielen Afrikanern, die sich zur Zeit auf den gefährlichen Weg nach Europa machen, gelingt es umgekehrt nicht?

 

Er untersucht dazu politische Machtverhältnisse und historische Strukturen, die zu diesem Ungleichgewicht führen konnten. Sowohl auf dem afrikanischen Kontinent als auch in Europa lassen sich etliche Ursachen für diese Schieflage feststellen, in der sich die internationalen Beziehungen zwischen Afrika und Europa befinden.

 

Joël Agnigbo, geboren in Togo, beendete 2014 erfolgreich sein Masterstudium in Internationalen Kultur und Politikgeschichte an der Universität Siegen. “Stolpersteine auf dem Weg zur Freiheit” ist sein erstes Werk.

 

Es wirft eine Frage auf, die auf diese Art noch nicht gestellt worden ist und deren gesellschaftliche Tragweite eine Diskussion in Gang werfen könnte, die gerade den europäischen Blick auf Afrika und die Migration nachhaltig verändern könnte. 

 

Ebenfalls argumentiert er, dass es keine gelungene Fluchtursachenbekämpfung geben kann, die die historischen Gegebenheit der Kolonisation ignoriert. Migration und Entwicklung gehören zusammen. Aber mit einer Sensibilität für die Hinterlassenen Systeme der Kolonialzeit, die bis heute Auswirkungen haben. Das Buch ist absolut zu empfehlen. Für jeden, der die Migration aus Afrika nach Europa verstehen will. Für jeden, der die Geschichte der Begegnung zwischen Europa und Afrika verstehen will. Für jeden der Fluchtursachen bekämpfen will. (Text: Pressemitteilung)

 

Buchumschlag

 

 

Sklaverei vorbei!?

Aktuelle Beispiele struktureller Ausbeutung weltweit

Heute handelt es sich bei „nur“ noch ca. 10 Prozent um staatliche Formen von Sklaverei bzw. Zwangsausbeutung. Die Bandbreite der Bereiche, in denen Zwangsarbeit – oft als „moderne“ Sklaverei bezeichnet – verrichtet wird, ist immens: Von Hausarbeit über die Landwirtschaft und den Bergbausektor bis hin zur Beschäftigung in Industriebetrieben ist alles vertreten. Hinzu kommen geschlechtsspezifische Formen wie Zwangsprostitution und Zwangsheirat. Auch der internationale Organhandel oder organisiertes Betteln gehören in diese Aufzählung. Dabei ist festzustellen, dass Menschen umso wahrscheinlicher Opfer von Ausbeutung werden, desto entwurzelter sie sind. Daher sind auch und gerade Geflüchtete überproportional oft betroffen. (aus der Einführung)

Broschüre

Deutsche Entwicklungspolitik - Kohärent, partizipativ, glaubwürdig?

Zusammen die Eine Welt von morgen gestalten

Vom 10.-12. August fand in Siegburg ein weiterer Workshop des Migrafrica-Projekts "Multiplikatoren+" statt. Dieses Mal stand die Frage nach mehr Partizipation in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Vordergrund. Nach einem einführenden Impuls (siehe Beitrag weiter unten) wurde viel diskutiert. Unter anderem konnte die Idee eines entwicklungspolitischen Rats für Fragen zu Themen mit Afrikabezug  - Rat für Entwicklung und Kooperation in Afrika (REKA) - konkretisiert werden.

Beitrag "Deutsche Entwicklungspolitik - Kohärent, partizipativ, glaubwürdig?"

Mehr zum "Multiplikatoren+"-Workshop-Wochenende

Fluchtursachen bekämpfen? Ungleicheit bekämpfen!

Fluchtursachen bekämpfen sollte nicht mit einer Grenzsicherungs- und Abschottungspolitik verwechselt werden. Letzteres wäre Kosmetik, die Probleme überdeckt, aber nicht beseitigt. Daher ist es wichtig, sich ernsthaft auf die zahlreichen Fluchtursachen zu konzentrieren. Hier helfen die SDGs dabei, den Überblick zu bewahren. Klar erscheinen die 17 Ziele mit ihren 169 Unterzielen erst einmal unübersichtlich. Das kann man aber relativ einfach ändern: Zuerst einmal lassen sich 16 der 17 Ziele auf einen gemeinsamen Nenner herunter brechen. Dieser gemeinsame Nenner ist Ziel 10 (Ungleichheiten innerhalb und zwischen Staaten verringern). (...)

Zum Beitrag (PDF)

Flucht vor der Wirklichkeit

Die aktuelle Ausgabe von "Südlink", dem Nord-Süd-Magazin von INKOTA befasst sich schwerpunktmäßig auf 42 Seiten mit dem Thema der sozialen Ungleichheit weltweit.

Auch unser Fachpromotor Serge Palasie hat einen Beitrag verfasst. Darin geht es um die Frage, was die transatlantische bzw. afroeuropäische Geschichte mit Ungleichheit sowohl innerhalb Westafrikas als auch zwischen Westafrika und dem sogenannten Globalen Norden zu tun hat.

Den Artikel "Flucht vor der Wirklichkeit" finden Sie hier.

Interessiert an der gesamten Ausgabe des Magazins (Nr. 181, September 2017) sowie an Südlink bzw. INKOTA generell?

Hier finden Sie weitere Infos.

Funktional und fatal - Der "Farbmarker"

Fremdendfeindlichkeit, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und ähnliche Abgrenzungsmechanismen, die in ein „wir“ und in ein „ihr“ / „die da“ unterteilen, sind so alt wie die Menschheit selbst. Ohne die Fähigkeit des reflexartigen Einordnens bestimmter Situationen wären wir Menschen wohl kaum aus unserer steinzeitlichen Höhle hinausgekommen. Ordnungsmuster waren und sind also überlebenswichtig. (... )

Wie aus Ordnungsmustern Rassismus wurde, lesen Sie hier.

Die Wirkmächtigkeit des "Farbmarkers" spielt auch im Film "LET´S TALK 2016" von SkatchTeam eine Rolle, wo das Schwarzsein in Deutschland ausgedehnt diskutiert wird. SkatchTeam schreibt dazu: "Für unser großes Projekt soll ein Dokumentarfilm entstehen, der den Prozess aufzeichnet, wie der erste deutsche Spielfilm entsteht, der überwiegend von „People of Colour“ für die deutsche Gesellschaft entwickelt wird. Durch dieses Projekt soll ein Spielfilm entstehen, der aus der Sicht von „People of Colour“ gestaltet wird, bei dem nicht immer „People of Colour“ in stereotype Rollen gepresst werden. „People of Colour“ können auch Wissenschaftlerinnen, Direktorinnen, Ärztinnen, Politikerinnen sein. Wir sind der Meinung, dass „People of Colour“ nicht nur die Pflicht haben Rundfunkgebühren zu zahlen, sondern auch das Recht haben an der Gestaltung mitzuwirken. Für die Realisierung des Dokumentarfilms benötigen wir Unterstützung in jeglicher Form."

"Let´s talk" auschauen

Dossiers zu Flucht und Migration

Infos von der Bundeszentrale für politische Bildung

Eine Welt Netz NRW @ 2019
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